US-Verteidigungsministerium will massiv in KI investieren

Symbolbild: Pixabay

Das US-Verteidigungsministerium will künftig kräftig in Künstliche Intelligenz (KI) investieren. Konkret will die Wissenschaftsbehörde des Ministeriums insgesamt zwei Milliarden Dollar (rund 1,993 Milliarden Schweizer Franken) für die Entwicklung einer neuen Generation von künstlicher Intelligenz aufbringen.

Apple mit grossen Bedenken gegen neue US-Zölle auf China-Importe

Apple warnt vor neuen Zöllen (Bildquelle:Wikipedia)

Die kalifornische iPhone-Erfinderin Apple warnt vor neuen milliardenschweren Zöllen auf chinesische Importprodukte. Nach Darstellung des Konzerns aus Cupertino hätte das für amerikanische Konsumenten Preissteigerungen zur Folge. Betroffen davon seien vermutlich die Apple-Uhr sowie vom Unternehmen produzierte Kopfhörer und Lautsprecher, teilte das Management in einem Schreiben an US-Handelsbeauftragte mit.

Verschlüsselungsspezialist Kudelski angelt sich Eutelsat-Auftrag

Angelt sich Eutelsat-Auftrag: Kudelski (Logo: Kudelski)

Die Westschweizer Verschlüsselungsspezialistin Kudelski mit Zentrale in Cheseaux-sur-Lausanne hat einen Auftrag von Eutelsat an Land gezogen. Der Satellitenbetreiber habe die Bezahl-TV-Plattform OpenTV Signature Edition für Eutelsats neuen Videodienst Cirrus geordert, der über Satellit und auf einer App genutzt werden könne, teilt Kudelski via Communiqué mit.

Meituan peilt Milliarden-Börsengang an

Symbolbild: Meituan

Der chinesische Online-Plattform-Tausendsassa Meituan-Dianping peilt den grössten Börsengang eines Internetkonzerns seit der Neuemission von Alibaba vor vier Jahren an: Ziel sei es, rund 4,4 Mrd. Dollar beim Gang aufs Hongkonger Parkett einzusammeln, teilte das Unternehmen mit. Meituan-Dianping mit Zentrale in Peking ist bekannt für sein umfangreiches Portfolio, das von einem Essenslieferdienst über ein Reise- und Hotelbuchungsportal bis zu einem Bewertungsangebot a la Groupon und einem Fahrdienst reicht.

Goldman Sachs legt geplanten Handelsdesk für Kunstgeld auf Eis

Goldman Sachs Headquarters in New York (Bild: Wikipedia/Quantumquark)

Ein Bericht über die angebliche Abkehr der Investmentbank Goldman Sachs von früheren Plänen für einen eigenen Handelsdesk für Kryptogeld hat Bitcoin und andere Kunstwährungen auf Talfahrt geschickt: Die Internetwährungen Bitcoin und Ethereum gerieten unter die Räder. Der Kurs des von Computern geschaffenen Geldes brach zeitweise um sechs bis zehn Prozent ein. Der auf der Luxemburger Plattform Bitstamp gehandelte Bitcoin fiel damit wieder unter die psychologisch und technisch wichtige Marke von 7.000 Dollar.

Iliad in Italien auf Schiene

Iliad meldet für Italien bereits 1,5 Millionen Kunden (Logo: Iliad)

Der französische Telekom-Milliardär Xavier Niel krempelt mit seinem Mobilfunkkonzern Iliad den italienischen Markt um und setzt die Telecom Italia (TIM) unter Druck. Drei Monate nach dem Start in Italien meldet Iliad bereits 1,5 Millionen Kunden. Bis Ende September sollen es laut Schätzungen des Unternehmens zwei Millionen sein. Mit einem Datenpaket für monatlich 5,99 Euro konnte Iliad wesentlich schneller als erwartet die Marke von einer Million Kunden knacken, mit der ursprünglich erst Ende 2018 gerechnet wurde.

Quickline-Verbund legt umsatzmässig zu

Frederic Götschmann, Quickline-CEO (Bild: zVg)

Quickline konnte im ersten Halbjahr des laufenden Jahres umsatzmässig weiter zulegen. Konkret stiegen die Einnahmen des aus 23 Partner-Unternehmen bestehenden Verbundes gegenüber der Vorjahresperiode um 4 Prozent auf 136 Millionen Franken. Ein Wachstum der Kundenbasis um 13 Prozent gab es bei der Telefonie, bei der Mobil-Telefonie sogar um 43 Prozent. Auch die Zahl der Internet-Kunden legte um 2 Prozent auf 181'300 zu, während Quickline bei den TV-Kunden einen Rückgang um 3 Prozent zur Kenntnis nehmen muss.

Ericsson schnappt sich Network-Automatisierungs-Spezialistin Cenx

Logo: Ericsson

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson übernimmt das US-amerikanische Unternehmen Cenx, das auf Lösungen zur Automation von Netzwerken ausgerichtet ist und seinen Hauptsitz in Jersey City (New Jersey) hat. Mit dem Kauf wechseln rund 185 Mitarbeitende zu Ericsson. Über den Kaufpreis von Cenx haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Wirecard verdrängt Commerzbank aus dem DAX

Bild: Wirecard

Die Tage der Deutschen Commerzbank im Dax sind wohl gezählt: Aller Voraussicht nach muss die teilverstaatlichte Frankfurter Grossbank ihren Platz im deutschen Leitindex für den aufstrebenden Münchner Zahlungsabwickler Wirecard räumen. Die Entscheidung fällt kommenden Mittwoch, wenn sich der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse wie alle drei Monate über die aktuellen Zahlen beugt. Massgeblich für die Zugehörigkeit zur Top-Gruppe der 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex sind Börsenumsatz und Börsenwert der Unternehmen.

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