Bet-at-home.com konnte im ersten Halbjahr Gewinn steigern

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Das in Frankfurt börsennotierte Internet-Glücksspielunternehmen Bet-at-home.com hat im ersten Halbjahr 2019 mehr verdient: Das Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg um 94,9 Prozent auf 21,3 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn (EBT) lag bei 20,4 Mio. Euro, wie die Firma auf ihrer Homepage bekannt gab. Der Brutto-Wett- und Gamingertrag wuchs um 6,7 Prozent auf 71,1 Mio. Euro. Die Wettgebühren und Glücksspielabgaben lagen im ersten Halbjahr 2019 mit 10,2 Mio. Euro etwas höher als in der Vorjahresvergleichsperiode (erstes Halbjahr 2018: 9,9 Mio. Euro).

Londoner Börse möchte mit Refinitiv-Übernahme Datengeschäft ausbauen

London Stock Exchange am Paternoster Square (Bild: Wikipedia/ Gren)

Mit der geplanten 27 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Finanzdatenanbieters Refinitiv sorgt die Londoner Börse LSE für einen Paukenschlag: Mit dem Deal will die Börse ihre Präsenz im lukrativen Datengeschäft ausbauen und unabhängiger vom schwankungsanfälligen Handelsgeschäft werden. Mit ihrem Datenhunger ist die LSE nicht allein – fast alle grossen Börsenbetreiber wollen dieses Geschäft erweitern. Denn die Gewinne im klassischen Aktienhandel sind unter Druck und hängen stark von den Launen an den Finanzmärkten ab.

Lieferdienst Takeaway.com liebäugelt mit Just-Eat-Übernahme

Eine Hochzeit grösseren Ausmasses scheint sich unter den europäischen Essenslieferdiensten anzubahnen, will doch das niederländische Unternehmen Takeaway.com seinen britischen Widersacher Just Eat übernehmen. Beide Firmen bestätigten entsprechende Verhandlungen, betonten aber gleichzeitig auch, dass es nicht sicher sei, ob am Ende der Gespräche ein Übernahmeangebot stehen und zu welchen Bedingungen es gemacht werde. Takeaway.com habe nach britischem Recht bis zum 24. August Zeit, um den Aktionären von Just Eat ein Angebot zu machen, heisst es.

Softbank lanciert zweiten Fonds mit über 100 Mrd. Dollar

Lanciert neuen Milliardenfonds: Softbank (Bild: Archiv)

Der zweite Technologiefonds des japanischen Investors Softbank soll mit 108 Milliarden Dollar noch grösser werden als sein Vorgänger. Zu den Zeichnern des "Vision Fund 2" gehören Microsoft sowie Apple und die Foxconn-Muttergesellschaft Hon Hai Precision Industry aus Taiwan, die vor rund zwei Jahren bereits in den ersten, 100 Mrd. Dollar schweren Fonds investiert hatten. Softbank selbst steckt 38 Mrd. Dollar in den Vision Fund 2.

Schneider Electric Austria für familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet

Schneider Electric Austria für familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet

Das Unternehmen Schneider Electric Austria ist für seine familienfreundliche Personalpolitik mit dem Audit "berufundfamilie" sowie "hochschuleundfamilie" ausgezeichnet worden. Das staatliche Gütezeichen wurde von Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, auf einer feierlichen Veranstaltung in der Aula der Wissenschaften in Wien verliehen.

Twitter mit beträchtlicher Umsatzsteigerung

Die Werbeeinnahmen von Twitter blühen (Bild: Pixabay)

Aufgrund des blühenden Werbegeschäftes konnte der Microblogging-Dienst Twitter seinen Umsatz im vergangenen Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um 18 Prozent auf 841 Millionen Dollar steigern. Dass der Quartalsgewinn von 1,1 Milliarden Dollar über der Umsatzhöhe liegt, verdankt Twitter einer Steuergutschrift von gut einer Milliarde Dollar.

Google-Mutter Alphabet mit fulminantem Quartalsergebnis

Alphabet legt deutlich zu (Bild: Archiv)

Die US-amerikanische Google-Mutter Alphabet schlägt mit den nun für das zweite Quartal des laufenden Fiskaljahres vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten deutlich. Vor allem das Geschäft von Google läuft nach einer Wachstumsdelle zu Jahresbeginn wieder auf vollen Touren. Konkret stieg der Umsatz von Alphabet im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 38,9 Milliarden Dollar, die Marktgurus hatten im Schnitt nur mit 38,1 Milliarden gerechnet.

Schwache Prognose schickt Paypals Aktienkurs auf Talfahrt

Paypal mit schwachem Ausblick (Bild: Archiv)

Der Online-Bezahldienst Paypal hat Anleger mit einer Senkung des Geschäftsausblicks vor den Kopf gestossen. Das Unternehmen kürzte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2019 deutlich zusammen, woraufhin der Aktienkurs nachbörslich um knapp sieben Prozent nachgab. Im vorbörslichen Handel am Donnerstag gab es noch ein Minus von über drei Prozent. Statt Erlösen von bis zu 18,1 Milliarden Dollar stellt Paypal jetzt nur noch maximal 17,8 Milliarden in Aussicht.

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