McAfee will zurück aufs Börsenparkett

Logobild: McAfee

Die US-amerikanische Spezialistin für IT-Security-Software McAfee will offenbar zurück an die Börse. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ) könnte der neuerliche Börsengang dem Konzern Einnahmen von über einer Milliarde bringen. Die Emission könnte McAfee mit über fünf Milliarden Dollar an der Börse bewerten, so das WSJ mit Berufung auf Insiderkreise.

Heftige Konsumentenschützer-Kritik an Amazons Prime Day

Amazon: Heftige Kritik am Prime Day (Bild: Unsplash/ Christian Wiediger)

Am 15. und 16. Juli veranstaltet Amazon den sogenannten Prime Day. Das Unternehmen verspricht in diesem Zeitraum Rabatte auf zahlreiche Produkte. Doch an dem Event gibt es massenhaft Kritik. Konsumentenschützer warnen seit Jahren vor der Vorgehensweise des Konzerns. Es gibt einen Countdown, der zeigt, wie lange ein Angebot noch zu haben ist. Künstliche Verknappung solle den Druck auf die Kunden erhöhen. Dabei sind laut den Konsumentenschützern viele Artikel später wieder zu haben.

IBM / Red Hat-Deal in trockenen Tüchern

Nun fix: IBM übernimmt Red Hat (Logo: IBM)

Der bisher grösste IT-Deal des Jahres ist beschlossene Sache: Branchenriese IBM wird den Softwarehersteller Red Hat, vielen vor allem durch die gleichnamige Linux-Distribution bekannt, übernehmen. Als Kaufpreis wurden 190 Dollar je Aktie vereinbart, insgesamt wiegt der Deal etwa 34 Milliarden Dollar. Die Aufsichtsbehörden haben der Übernahme bereits zugestimmt.

Cisco übernimmt Acacia Communications

Schnapp sich Acacia Communications: Cisco (Foto: Karlheinz Pichler)

Der US-Netzwerkausrüster Cisco will den optischen US-Komponentenhersteller Acacia Communications für rund 2,8 Mrd. Dollar übernehmen. Der Kaufpreis werde in bar gezahlt, teilte Cisco mit. Das Angebot von 70 Dollar je Acacia-Aktie entspreche einer Prämie von rund 46 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Montag. Der Abschluss der Übernahme wird in der zweiten Hälfte 2020 erwartet.

Avectris übernimmt die SAP-Lösungsanbieterin ERPsourcing

Handshake: Urs Bachem, CEO der ERPsourcing (l.) und Thomas Wettstein, CEO der Avectris (Bild: zVg)

Die Schweizer IT-Dienstleisterin Avectris mit Sitz in Baden hat rückwirkend auf den ersten Januar die SAP-Lösungsanbieterin ERPsourcing übernommen. Das Unternehmen wird ihre SAP-Dienstleistungen gemäss Mitteilung künftig unter dem Namen Avectris anbieten. Mit dem Zusammenschluss wolle man die branchenspezifische SAP-Kompetenz gezielt verstärken, betont Avectris. Die Badener verfügen damit neu über rund 75 SAP-Spezialisten.

British Airways wegen gekidnappter Daten zu Millionenstrafe verdonnert

Sitz von British Airways in London, Waterside (Bild: Wikipedia/ Nick Warner/ CC)

Eine saftige Busse in Höhe von 183,39 Millionen Pfund hat die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) aufgebrummt bekommen. Grund dafür seien die unzulänglichen Security-Vorkehrungen, die es Hackern ermöglicht hätten, an Hundertausende von Nutzerdaten zu gelangen, wie die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner’s Office (ICO) bekannt gab. Gegen die Entscheidung kann noch Einspruch erhoben werden.

Spie kosolidiert multitechnisches Dienstleistungsgeschäft in der Schweiz

Pierre Savoy, Chief Executive Officer von Spie Schweiz (Bild: zVg)

Die zur Spie-Gruppe gehörende Spie Schweiz konsolidiert ihre Präsenz auf dem Schweizer Markt und führt ihre Tochtergesellschaften Hamard, Fanac & Robas, Electrotech und Spie MTS Smart Building unter dem Dach von Spie MTS zusammen. Wobei MTS für "Multi-Technical Services" steht.

Softbank darf bei GM-Tochter Cruise einsteigen

Die US-Behörden haben eine Milliarden-Investition des japanischen Konzerns Softbank in die Roboterauto-Tochter von General Motors, Cruise, genehmigt. Laut Cruise-Chef Dan Ammann sei dies ein weiterer wichtiger Schritt, das Ziel zu erreichen, selbstfahrende Autos zu entwickeln und in grossen Stückzahlen einzusetzen. Softbank darf nun 2,25 Milliarden Dollar in Cruise investieren und einen Sitz im Verwaltungsrat übernehmen.

Eigentümerwechsel bei der kanadischen Software-Herstellerin Corel

Corel-Zentrale in Ottawa (Bild: Wikipedia/ Coolcaesar/ CC)

Die kanadische Software-Entwicklerin Corel ist dereinst mit Programmen wie Wordperfect und Corel Draw sowie verschiedenen Apps berühmt geworden, geriet aber im Laufe der Jahre gegenüber Microsoft und Co immer stärker ins Hintertreffen. Seit 2008 befand sich das Unternehmen, das heute in Bereichen wie Creativity, Productivity and Desktop-as-a-Service aktiv ist, im Besitz der Pivate Equity Gesellschaft Vector Capital. Und Vektor hat Corel nun an die ebenfalls private Investmentgruppe KKR verkauft.

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