T-Mobile Austria nimmt erstmals Milliardenhürde

Bild: Wikipedia/MTaylor 848/ CCO

Die Mobilfunkanbieterin T-Mobile Austria, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, konnte durch die Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Österreich am 1. August 2018 erstmals die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro überschreiten. Der Umsatz stieg 2018 im Vergleich zum Jahr davor um 17 Prozent auf 1,055 Mrd. Euro, wie T-Mobile verlauten lässt.

Deutsche Telekom übertrifft eigene Erwartungen

Bild: DT

Für Europas grössten Telekomkonzern, die Deutsche Telekom (DT), bleibt die amerikanische Mobilfunktochter T-Mobile US weiterhin das Zugpferd. Im vergangenen Jahr übertraf der grösste europäische Telekomkonzern seine eigenen - mehrmals angehobenen Ziele - und erzielte organisch ein Plus beim bereinigten Ebitda von 7,2 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Dank der glänzenden Geschäfte der US-Tochter, die im vierten Quartal einen Rekordumsatz erwirtschaftete, stiegen die Einnahmen der Bonner organisch um 3,1 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro.

Börsengang von Toshiba Memory rückt näher

Logo: Toshiba Memory

Ein Börsengang des japanischen Chipproduzenten Toshiba Memory rückt Insidern zufolge näher: Der US-Finanzinvestor Bain Capital könnte das Unternehmen bereits im September an die Börse bringen, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Börsengang könnte der grösste Japans in diesem Jahr werden. Als federführende Banken seien Nomura und Mitsubishi UFJ Morgan Stanley engagiert worden. Ein Konsortium unter der Führung von Bain Capital hatte im vergangenen Jahr Toshiba Memory für 18 Mrd. Dollar gekauft.

Telefonica Deutschland mit weniger Verlust für 2018

Logo: Telefonica

Der Mobilfunkkonzern Telefonica Deutschland (O2) hat seinen Verlust im vergangenen Jahr von 381 auf 230 Mio. Euro verringert. Der Trend zur Nutzung von Videos, Fotos und Musik via Smartphone habe den mobilen Datenverkehr in seinem Netz 2018 um 49 Prozent auf 622.000 Terabyte wachsen lassen. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphones seien deutlich gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Aber hohe Abschreibungskosten belasteten das Unternehmen weiterhin, und der Festnetzumsatz sank.

Walmarts Internethandel profitierte vom boomenden Weihnachtsquartal

Bild: Walmart-Store in Arkansas (Foto: Wikipedia/Sven/ CCO)

Der weltgrösste Einzelhändler Walmart profitiert von der starken Nachfrage in den USA und dem boomenden Online-Geschäft. Im wichtigen Weihnachtsquartal steigerte die Supermarktkette in den USA auf vergleichbarer Verkaufsfläche den Umsatz um 4,2 Prozent, wie der Konzern mitteilte. Damit übertraf der Branchenprimus deutlich die Erwartungen der Analysten, die mit einem Plus von rund drei Prozent gerechnet hatten. Der Ausbau der Lieferdienste und Abholstationen sowie ein grösseres Angebot auf der Internetseite bescherten dem Online-Geschäft zudem einen Umsatzsprung von 43 Prozent.

Samsung will von Huawei-Problemen profitieren

Will von Huawei-Problemen profitieren: Samsung (Logo: Samsung)

Samsung Electronics will Profit aus den Spionagevorwürfen gegen den weltgrössten Netzwerkausrüster Huawei schlagen und sein eigenes Infrastrukturgeschäft ausbauen. Es würden mehr Ressourcen in den Bereich gesteckt, sagten mehrere Firmenvertreter sowie Branchenkenner. Demnach wechseln Manager und andere Angestellte von der schwächelnden Handysparte zur Netzwerk-Tochter. Der Technologiegigant setzt angesichts der weltweiten Schwierigkeiten des Branchenprimus darauf, dass jetzt die Stunde der Südkoreaner schlägt.

Neuseeland will Internetriesen wie Google oder Facebook besteuern

Neuseeland erwägt eine Besteuerung von Google und Co (Bild: Google)

International tätige Internet-Konzerne wie Facebook, Google oder Airbnb sollen in Neuseeland künftig Steuern zahlen. Notfalls plane die dortige Regierung punkto Besteuerung einen Alleingang, liess der neuseeländische Finanzminister Grant Robertson verlauten. Hintergrund dazu ist, dass die Digitalriesen in Neuseeland bislang zwar enorme Einnahmen erzielten, gleichzeitig waren sie aber dort nicht einkommensteuerpflichtig.

Zwischen Ford und VW bahnt sich Kooperation für autonomes Fahren an

Logo: Ford

Zwischen dem US-amerikanischen Autokonzern Ford und dem Wolfsburger KFZ-Riesen VW bahnt sich offenbar eine Zusammenarbeit bei selbstfahrenden Autos an. Frühere Hindernisse seien ausgeräumt, und es seien Durchbrüche bei den Beratungen erzielt worden, unter anderem ein möglicher Rahmen für Volkswagen für eine Zusammenarbeit und Investments in Argo AI, dem von Ford unterstützten Startup für autonome Fahrzeuge, wie Insiderkreise wissen lassen.

Uber weiterhin mit horrenden Verlusten

Uber schreibt weiterhin hohe Verluste (Bild: Pixabay)

Die US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittlerin Uber schreibt nach wie vor horrende Verluste. Zwar konnte das Unternehmen mit Zentrale in San Francisco den Verlust im abgelaufenen Jahr gegenüber dem Jahr davor um 400 Millionen Dollar verringern, das Minus beträgt aber immer noch knapp 1,8 Milliarden Dollar. Seit der Gründung im Jahre 2009 stecken die Kalifornier permanent in den roten Zahlen.

Nvidia mit Gewinn- und Umsatzeinbruch

Bild: Nvidia

Für die US-amerikanische Grafikkarten-Entwicklerin Nvidia mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara ist das vergangene Weihnachtsquartal ziemlich mies verlaufen. Dennoch fiel der bereinigte Gewinn pro Aktie etwas besser aus als vom Markt erwartet. Konkret sackte der Gewinn fiel im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres um 54 Prozent auf 567 Millionen Dollar. Der Umsatz knickte um fast ein Viertel auf 2,2 Milliarden Dollar ein. Der Konzern hatte bereits Ende Januar die Erlösprognose um 500 Millionen Dollar auf diesen Wert gekappt.

Seiten

Wirtschaft abonnieren