Snapchat will für 2019 in die schwarzen Zahlen

Will positive Zahlen: Snap (Bild: Pixabay)

Der Betreiber des Messengerdienstes Snapchat will einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr schwarze Zahlen schreiben. Dies geht aus einer Mitteilung von Snap-Firmenchef Evan Spiegel an seine Mitarbeiter hervor, über die der Onlinedienst "Cheddar" berichtete. Spiegel will demnach dieses Ziel erreichen, indem er mehr ältere Nutzer für das Angebot gewinnt, Werbekunden besser anspricht und mit Hilfe einer neugestalteten App attraktiver für Mitglieder in Schwellenländern wird.

Exyte sagt Milliarden-Börsengang ab

Hauptsitz von Exyte (ehemals M+W Group) in Stuttgart (Bild: M+W Group)

Der deutsche Spezial-Anlagenbauer Exyte legt seine Pläne für einen milliardenschweren Börsengang auf Eis: Die aktuellen Marktbedingungen seien nicht ideal für eine Emission, teilte das in Stuttgart domizilierte Unternehmen mit. Finanzkreisen zufolge hatte Exyte beim Gang an die Frankfurter Börse einen Börsenwert von 2,5 bis 3 Milliarden Euro angestrebt und wollte 25 bis 30 Prozent an den Markt bringen.

Softbank investiert 500 Mio. Dollar in Fahrdienst Grab

Buttert eine halbe Milliarde Dollar in den Fahrdienst Grab: Softbank (Logo: Softbank)

Der japanische Telekomkonzern Softbank pumpt Insidern zufolge rund eine halbe Milliarde Dollar in den Fahrdienst Grab. Die Verhandlungen mit dem Branchenführer in Südostasien seien fortgeschritten, sagten mit dem Vorhaben vertraute Personen. Die Investition sei ein Zeichen dafür, dass die Japaner an den Ausbau von Grab glaubten. Das in Singapur ansässige Unternehmen will sein ursprüngliches Geschäft mit Fahrdienstvermittlung so erweitern, dass es mit Essens- und Paketlieferdiensten sowie Finanz-Services zu einer zentralen Anlaufstelle für technologiegesteuerte Dienstleistungen wird.

Apple ist und bleibt der wertvollste Brand

Tabelle: Interbrand

Mit Samsung, Toyota und Mercedes-Benz befinden sich nur drei nicht-amerikanische Marken unter den Top Ten der von der Beratungsfirma Interbrand veröffentlichten Rangliste "Best Global Brands 2018". An erster Stelle liegt seit 2013 unangefochten die iPhone-Erfinderin Apple, gefolgt vom Internetgiganten Google. Die neue Nummer drei heisst Amazon. Der Onlinehändler konnte seinen Markenwert gleich um 56 Prozent nach oben kurbeln. Damit verzeichnet Amazon das grösste Wachstum aller Best Global Brands in diesem Jahr.

Samsung rechnet mit Rekordgewinn für 3. Quartal

Erwartet Rekord-Quartalsgewinn: Samsung (Logo: Samsung)

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung rechnet im dritten Quartal dank stärkerer Nachfrage und einer verbesserten Produktivität mit einem Rekordgewinn. Das operative Ergebnis werde für Juli bis September im Vorjahresvergleich voraussichtlich um 20,4 Prozent auf 17,5 Billionen Won (umgerechnet 13,4 Milliarden Euro) steigen, teilte der Hersteller von Smartphones und Speicherchips am Freitag mit.

Berliner Banken-Startup eröffnet in Grossbritannien

Expandiert nach England: N26 (Bild: N26)

Das Banken-Startup N26 mit Sitz in Berlin setzt ihren Expansionskurs fort und will im kommenden Jahr schwarze Zahlen schreiben: Seit gestrigem Donnerstag ist N26 auch in Grossbritannien vertreten. Gestartet wurde N26 mit einer Handvoll Kunden, bevor ab November Konten für einige der 50.000 Menschen eröffnet würden, die sich auf einer Warteliste eingetragen hätten. N26 ist 2015 an den Start gegangen und zählt mittlerweile 1,5 Millionen Kunden in 18 europäischen Ländern.

Softbank plant im Dezember Börsengang für Mobilsparte

Logo: Softbank

Der japanische Technologieinvestor und Telekomkonzern Softbank bereitet einem Medienbericht zufolge den Börsengang seiner Mobilfunksparte für 19. Dezember vor. Die Genehmigung für den möglicherweise über 17 Mrd. Dollar schweren Börsengang werde voraussichtlich am 5. November erteilt, berichtete der Nachrichtendienst "Dealwatch" am Mittwoch unter Berufung auf mehrere Insider. Es könnte die grösste Neuemission aller Zeiten in Japan werden. Softbank wollte sich nicht dazu äussern.

Tencent Music mit Gewinnsprung vor US-Börsengang

Logo: Tencent

Ein Gewinn- und Umsatzsprung sorgt beim chinesischen Musikstreamingdienst Tencent Music für kräftigen Rückenwind vor dem geplanten US-Börsengang. Chinas grösste Internet-Musikplattform will in den USA Geld für den Ausbau von Inhalten und neue Dienste einsammeln und hat deshalb eine Notierung in den USA beantragt. Der Gang auf das US-Parkett soll der Tochter der Internetfirma Tencent früheren Angaben von Insidern zufolge rund 2 Mrd. Dollar in die Kassa spülen. Damit wäre der Börsengang heuer einer der grössten eines chinesischen Konzerns in den USA.

Seiten

Wirtschaft abonnieren