KI-Fahrlehrer gut wie menschliches Pendant

Fahrsimulator: Reaktion auf diese Gefahr lässt sich nur hier üben (Bild: way.no)

Künstliche Intelligenz (KI) verbessert die derzeitige Fahrausbildung vollständig, meinen Forscher der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technik (NTNU). Das schliessen sie aus Tests mit einer Software, die die Leistung von Fahrschülern in der einzigen simulatorbasierten Fahrschule Norwegens beurteilt, die Way AS in Trondheim betreibt.

USA: Drohnen machen "Jagd" auf weisse Haie

Drohnenpilotin bei der Suche nach Haien: ermöglicht bessere Prognosen (Foto: Neil Nathan, ucsb.edu)

Douglas McCauley von der University of California Santa Barbara setzt beim Schutz von Schwimmern auf Drohnen zur Vorhersage von Gefahren durch Haie. Denn das Risiko badet an vielen Stränden mit. Das California Department of Fish and Wildlife registriert seit 1950 pro Jahr drei potenziell gefährliche Ereignisse. Die Drohnen zählen die Haie im Küstenbereich und bestimmen deren Positionen.

Feuerwehrleute trainieren Brandbekämpfung anhand virtueller Szenarien

Bekämpfung von Waldbränden in virtueller Umgebung (Foto: Ylvers, pixabay.com)

Feuerwehrleute können mit "iFire" jetzt in einer realistischen, aber virtuellen Umgebung die Bekämpfung von Wald- und Buschbränden trainieren. Das Trainingssystem hat das iCinema Research Centre der University of New South Wales entwickelt. IFire hilft Feuerwehrleuten, sich vorzubereiten, indem sie in virtuellen Szenarien üben, wie sie auf Brände am besten reagieren. Diese Anwendung läuft in einem dreidimensionalen Kino oder auf einem Smart-Tablet oder Smartphone.

Aus Zahnpasta wird jetzt essbare Elektronik

Trasistoren (unten) und die dazu nötigen Zutaten (Foto: iit.it/it)

Auf dem Weg zu essbarer Elektronik, die im menschlichen Körper Überwachungsaufgaben erledigen kann, sind Forscher des Istituto Italiano di Tecnologia (IIT) einen grossen Schritt weitergekommen. Nachdem sie bereits eine essbare Batterie entwickelt hatten, kommen nun Transistoren, die aus einem Material bestehen, das in vielen Zahnpasten verwendet wird: Kupferphthalocyanin.

Hunderte neuer Nazca-Linien in Peru mit Hilfe von KI entdeckt

Archivbild: Pixabay/Monikawl999

Bislang kannte man 430 alte Scharrbilder in der peruanischen Nazca-Wüste. Aber es gibt deutlich mehr. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) entdeckten japanische Forscher nach eigenen Angaben gut 300 weitere dieser rund 2'000 Jahre alten geheimnisvollen Erdzeichnungen, was die Anzahl der "Nazca-Linien" fast verdoppelt.

"Spinbots" schaffen superglatte Oberflächen

Konventionell polierte Oberfläche (oben) und das Spinbot-Produkt (Illustration: kaist.ac.kr)

Forscher um Sanha Kim vom Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) und Jeong Jae Wie von der Hanyang University optimieren die Leistung von Halbleitern mit "Spinbots". Das sind rotierende Mikroroboter, die selbst die kleinsten Unebenheiten glätten. Einen eigenen Antrieb haben sie nicht. Sie werden von aussen befindlichen rotierenden Magnetfeldern in schwindelerregend schnelle Rotation versetzt und über die Oberfläche geleitet, sodass kein Fleck unpoliert bleibt.

Nuklearbatterie für Internet der Dinge gebaut

Stromerzeugung auf dem Umweg über grünes Licht (Foto: Kai Li et al., en.scu.edu.tw)

Forscher mehrerer chinesischer Institutionen unter der Leitung der Soochow-Universität setzen bei künftigen Nuklearbatterien auf Americium, ein leicht radioaktives Element, das in der Natur nicht vorkommt. Es wird aus dem Abfall von nuklearen Reaktoren gewonnen und bisher schon als Quelle ionisierender Strahlung eingesetzt, zum Beispiel in der Fluoreszenzspektroskopie und in Ionisationsrauchmeldern.

Neue Knie-Exoskelette schützen den Rücken

So stärkt das neue Exoskelett effektiv die Beinmuskeln (Foto: José Montes-Pérez, umich.edu)

Forscher der University of Michigan haben Knie-Exoskelette aus handelsüblichen Knieorthesen und Drohnenmotoren gebaut. Diese beugen laut den Experten Ermüdungserscheinungen bei Hebe- und Trageaufgaben vor. Und sie sollen den Benutzern dabei helfen, schwere Lasten mühelos zu bewegen, ohne den Rücken zu überlasten - ein entscheidender Faktor bei der Vermeidung von Verletzungen am Arbeitsplatz.

Hightech-Display fürs Handgelenk

Display: gibt Informationen im Magnetfeld preis (Foto: Jeremy Little, umich.edu)

Forscher um Joerg Lahann von der University of Michigan haben ein neues Hightech-Display entwickelt, das ohne Strom auskommt. Damit lassen sich Botschaften und Infos speichern, die nur unter bestimmten Umständen sichtbar werden. Nötig ist dazu ein normales Magnetfeld oder, wenn die Botschaft nur Eingeweihten zugänglich gemacht werden soll, ein besonders geformtes Magnetfeld.

KI-System "Chartwatch" reduziert Mortalität bei Risiko-Patienten

Intensivzimmer: 'Chartwatch! senkt Patientenzahl (Foto: pixabay.com, mcanden)

Das KI-basierte System "Chartwatch" verringert bei Patienten mit hohem Risiko einer sich verschlechternden Gesundheit unerwartete Todesfälle. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie von Unity Health Toronto, ICES und der University of Toronto. Ein sich rapide verschlechternder Gesundheitszustand ist bei Patienten im Krankenhaus der Hauptgrund für eine nicht geplante Aufnahme auf die Intensivstation.

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