Gemeinsame Professur für Robotik von EPFL und Empa

DroneHub im NEST auf dem Empa-Campus Dübendorf in Bau. Illustration Empa

Der Empa-Forscher Mirko Kovac hat an der "School of Architecture, Civil and Environmental Engineering" der EPFL die Professur für "Sustainability Robotics" übernommen. Die Professur und das zugehörige Labor, die von der EPFL und der Empa gemeinsam getragen werden, soll die Expertise der Empa im Bereich Materialien, Engineering und Flugarena – unter anderem der gerade im Bau befindliche "DroneHub" im NEST – und der EPFL im Bereich Umwelt-Monitoring vereinen und den Forschenden und Studierenden die Möglichkeit einräumen, je nach Fragestellung an beiden Institutionen zu arbeiten.

Auch "air-gapped" Computer sind hackbar

Geheimes Hacking: So lassen sich 'air-gapped' Computer auslesen (Foto: bgu.ac.il)

Experten der Ben-Gurion-Universität des Negev haben Offline-Rechner gehackt - also Systeme, die nicht mit einem Netzwerk wie dem Internet verbunden sind. Diese sogenannten "air-gapped computer" werden in sensiblen Umgebungen eingesetzt, in denen Sicherheit und Isolierung entscheidend sind, um den Verlust von privaten und vertraulichen Informationen zu verhindern. Und solche Systeme schienen bisher unangreifbar zu sein.

Menschen mögen lügende Roboter nur bedingt

Roboter: Sie werden mit Lügen dem Menschen ähnlicher (Foto: pixabay.com, StockSnap)

Einem Roboter sollte das Lügen in manchen Fällen, konkret für das Allgemeinwohl, erlaubt sein. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der George Mason University um den Kognitionsforscher Andres Rosero. Er hat drei Arten von Lügen untersucht, die ein Roboter gegenüber einem Menschen anwenden könnte. Erstens eine geäusserte Unwahrheit, die nichts mit ihm zu tun hat. Zweitens könnte der Roboter verbergen, dass er in der Lage ist, etwas Bestimmtes zu tun. Drittens schliesslich könnte er behaupten, etwas zu können, das er nicht kann.

Kolonnen-Software senkt den Spritverbrauch

Straßenkreuz: Software senkt Spritverbrauch und steigert die Sicherheit (Foto: Pexels, pixabay.com)

Forscher der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) haben mit "Ecofollower" eine Software für das Kolonnenfahren entwickelt, das nicht nur Sicherheit gegen Auffahrunfälle von dicht hintereinander fahrenden Autos bietet, sondern auf die Optimierung des Energieverbrauchs ausgelegt ist. Der Algorithmus lernt dazu mit dem Ziel, Energie einzusparen. Er versteht schnell, dass ein Vordermann, der ständig das Tempo wechselt, den Energieverbrauch in die Höhe treibt.

Sensorstift hilft Blinden beim Braille-Lesen

Braille-tip: So wird der Sensorstift von Blinden genutzt (Foto: , George Jenkinson, bristol.ac.uk)

Forscher der University of Bristol haben mit "Braille-tip" einen sensorischen Hightech-Stift für Blinde und Sehbehinderte entwickelt, der das Erlernen der Blindenschrift Braille erleichtern soll. Damit haben viele Menschen Schwierigkeiten, sodass sie unter Isolation leiden. Sie können, obwohl es bereits Geräte gibt, die gesprochene und geschriebene Texte in Braille-Schrift übersetzen, nicht am allgemeinen Informationsangebot teilnehmen.

VR-Sport passt sich bald den Emotionen an

VR-Game: Trainingsniveau passt sich der Stimmung des Spielers an (Foto: Thomas G., pixabay.com)

Virtual Reality (VR)-Videospiele, die Bildschirmzeit mit Bewegung verbinden, sind eine gute Möglichkeit, sich fit zu halten. Aber die Spieleentwickler stehen vor einer grossen Herausforderung. Wie bei normalem Sport ist die Beteiligung an diesen "Exergames" gering, weil die Nutzer Anstrengungen scheuen. Viele brechen das Spiel ab, weil sie sich körperlich überfordert fühlen. Das lässt sich ändern, glauben Informatiker der University of Bath.

Hightech-E-Pflaster überwacht die Gesundheit

Prototyp des elektronischen Pflasters: Schweiß wird analysiert und liefert Energie (Foto: ucsd.edu)

Ingenieure der University of California haben am Standort San Diego ein tragbares elektronisches Gerät entwickelt, das einem Pflaster ähnelt und einen ähnlichen Tragekomfort bietet. Es könnte die kontinuierliche Überwachung von Gesundheitsparametern revolutionieren, heisst es. Denn es analysiert den Schweiss, um den Blutzuckerspiegel und andere wichtige Kenndaten zu erfassen. Eine externe Stromversorgung ist unnötig. Das Gerät bezieht seine Energie aus dem Schweiss.

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