Auch Frankreich will Huawei bei 5G-Ausbau nicht grundsätzlich ausschliessen

5G: Auch Frankreich will Huawei die Tür nicht komplett zuschlagen (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Wie Grossbritannien will nun auch Frankreich den chinesischen Technologiekonzern Huawei beim Ausbau der 5G-Mobilfunknetze nicht grundsätzlich ausschliessen. Huawei werde von 5G in Frankreich nicht ausgeschlossen, stellte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire klar. Er fügte aber hinzu, dass Europäische Anbieter wie Nokia und Ericsson bevorzugt werden könnten. Rund um sensible Einrichtungen wie Militärstützpunkte und Atomkraftwerke werde es eine Reihe von Einschränkungen geben, um die staatlichen Interessen Frankreichs zu wahren, sagte Le Maire weiter.

US-Regierung veröffentlicht erstmals Details zu Huawei-Vorwürfen

Huawei: USA konkretisieren erstmals Vorwürfe (Logo: Huawei)

Die US-Regierung hat erstmals etwas konkretere Details zu ihren Vorwürfen gegen den chinesischen Netzwerk-Ausrüster Huawei öffentlich gemacht. Regierungsbeamte sagten dem „Wall Street Journal“, Huawei könne nach Geheimdienstinformationen heimlich über eigentlich für Sicherheitsbehörden vorgesehene Schnittstellen auf Netze zugreifen. Huawei weist die Vorwürfe zurück.

US-Gericht genehmigte Fusion von T-Mobile US und Sprint

Das Warten und Zittern haben ein Ende, die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US hat heute die wahrscheinlich entscheidende und letzte Hürde im jahrelangen Bestreben der Übernahme des kleineren US-Konkurrenten Sprint genommen. Das Gericht, vor dem zahlreiche US-Bundesstaaten gegen den milliardenschweren Zusammenschluss geklagt hatten, genehmigte die Fusion heute. Der Wert des Deals beträgt rund 26 Milliarden US-Dollar (rund 24 Milliarden Euro).

Huawei-Zulassung für britisches 5G-Netz sorgt für Kritik bei US-Regierung

Nichtausschluss von Huawei vom britischen 5G-Netzt löst Kritik seitens der USA aus (Bild: Shutterstock)

Die US-Regierung zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung der britischen Regierung, den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei nicht vom Aufbau des 5G-Netzes im Land auszuschliessen. Es sei grundsätzlich nicht sicher, wenn "nicht vertrauenswürdige Anbieter" irgendeinen Teil des 5G-Netzes kontrollierten, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter. Die USA wollten mit Grossbritannien weiter daran arbeiten, dass Komponenten solcher Anbieter vom 5G-Netz ausgeschlossen würden.

Grossbritannien will Huawei nicht gänzlich bei 5G-Ausbau ausschliessen

Huawei in Englan beim 5G-Ausbau eingeschränkt mit an Bord (Bildquelle: Wikipedia/ CC)

Der chinesische Telekomriese Huawei darf sich unter Einschränkungen am Ausbau der superschnellen 5G-Mobilfunknetze in Grossbritannien beteiligen. Anbieter, die als risikobehaftet gelten, sollen lediglich von Kernbereichen des Netzes ausgeschlossen werden, teilte die Regierung am heutigen Dienstag nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats in London mit. Damit wäre der Weg für die Verwendung von Huawei-Technik zumindest in Teilen der Infrastruktur frei.

Entscheidung Londons zu Huawei-Beteiligung an 5G-Ausbau für heute erwartet

Für Huawei fallen heute in in London die entscheidenden Würfel (Logo: Huawei)

Die britische Regierung gibt voraussichtlich am heutigen Dienstag bekannt, in welchem Umfang der chinesische Technologiekonzern Huawei am 5G-Netzausbau beteiligt werden soll. Es gebe Risiken, räumte Justizminister Robert Buckland am Montag im Rundfunksender BBC ein. Die Regierung werde aber eine "informierte Entscheidung" treffen, die auf Belegen basiere.

Senioren lehnen Überwachung per Smartphone durch ihre Kinder ab

Senioren lehnen laut einer Untersuchung die Überwachung oder Kontrolle per Smartphone durch ihre Kinder ab. Akzeptiert wird sie nur, wenn sie durch medizinisches Fachpersonal erfolgt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Emporia, einem österreichischen Hersteller für leicht bedienbare Seniorenhandys.

Deutscher Wirtschaftsminister möchte europäische Netzwerkausrüster stärken

Peter Altmaier (Foto: Olaf Kosinsky/ kosinsky.eu/ CC)

Der deutsche Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier denkt über eine industriepolitische Förderung europäischer Mobilfunknetz-Ausrüster nach: In einer hochgradig globalisierten Welt sei es immer ein Problem, wenn ein Unternehmen Monopolist sei. Deshalb sei die Frage zu stellen, was man tun müsse, damit in Europa grosse, kräftige Netzausrüster entstehen, die dann auch im Wettbewerb mit dem chinesischen Branchenprimus Huawei bestehen. Er sei mit den Telekommunikationsunternehmen im Austausch und führe Gespräche mit seinen europäischen Kollegen.

Auch Deutsche-Telekom-Betriebsrat plädiert für Huawei-Bann

Deutsche Telekom: Betriebsrat fordert harte Gangart gegen Huawei (Bild: DT)

Im Streit über den Umgang mit dem chinesischen Netzwerkausstatter Huawei hat sich der Telekom-Betriebsratschef für eine harte Gangart ausgesprochen: "Wir müssen mittelfristig – also in circa zwei bis drei Jahren – auf Huawei im Mobilfunknetz verzichten, um die Gefahr chinesischer Datenspionage in der deutschen Industrie und Politik zu minimieren", sagte der Arbeitnehmervertreter Josef Bednarski. Der Einfluss Pekings auf den chinesischen Konzern sei gross, er könne jederzeit Daten an Chinas Regierung weiterleiten.

Deutsche Bundesregierung stellt Milliardenbetrag für Mobilfunkmasten in Aussicht

Symbolbild: Karlheinz Pichler

Die deutsche Bundesregierung stellt vor der Digitalklausur des Kabinetts 1,1 Milliarden Euro für neue Mobilfunkmasten in Aussicht. Dazu sollen Mittel aus dem Sondervermögen "Digitale Infrastruktur" bereitgestellt werden. In dieses Sondervermögen sind Milliardenerlöse aus der 5G-Mobilfunkauktion geflossen. Die Bundesregierung will auch eine Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft gründen, um den Ausbau zu unterstützen und wenn nötig selbst Aufträge zu vergeben.

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