Peripherie

Kalifornien startet mit Test digitaler Nummernschildern

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In Kalifornien sind digitale Nummernschilder nun Realität. Die Stadt Sacremento ist die erste Gemeinde, die offiziell zunächst 24 "Rplates" von Reviver Auto an Fahrzeugen ihrer Flotte testet. Ob sich diese so schnell durchsetzen, wie der Hersteller hofft, bleibt abzuwarten. Einerseits sind die digitalen Nummerschilder mit kolportierten 699 Dollar Anschaffungspreis nicht ganz billig - und es es gibt offenbar sogar in den USA gewisse Datenschutzbedenken.

EU: Neuwagen sollen verpflichtend mit elektronischen Hilfssystemen ausgestattet werden

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Damit der Strassenverkehr sicherer wird, sollen Neuwagen künftig verpflichtend mit einer ganzen Reihe an elektronischen Hilfssystemen ausgestattet werden. Unter anderem sollen Pkws in Europa standardmässig mit automatischen Notbremssystemen, Spurhalte- und Tempoassistenten ausgestattet werden, fordert die EU-Kommission. Für Lastwagen sind demnach unter anderem verpflichtende Reifendruckmesssysteme vorgesehen.

Autonomes Fahren: Tencent erhält grünes Licht für Tests in Shenzhen

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Der chinesische Internet-Riese Tencent hat von der südchinesischen Metropole Shenzhen grünes Licht dafür erhalten, in der City Tests mit autonomen Fahrzeugen durchzuführen. Der breit aufgestellte Konzern, der unter anderem in den Bereichen Social Media, Online-Gaming, Instant Messaging oder elektronischem Handel aktiv ist, darf nun auf speziell dafür vorgesehenen öffentlichen Strassen Roboterfahrzeuge testen.

Uber-Rivale Lyft schickt 30 autonom fahrende Autos auf die Strassen von Las Vegas

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Die Roboterautopläne des Uber-Rivalen Lyft konkretisieren sich. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco schickt 30 autonom fahrende Autos als Robotertaxis auf die Strassen von Las Vegas. Die mit Technologie des Autozulieferers Aptiv ausgestatteten Fahrzeuge können über die App des Fahrzeugvermittlers gebucht und in ganz Las Vegas eingesetzt werden, wie es in einer Aussendung dazu heisst.

"Project Zanzibar" erweckt Spielzeug zum Leben

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Microsoft Research hat mit "Projekt Zanzibar" eine Entwicklung vorgestellt, die eine Brücke zwischen realer und virtueller Welt schlägt. Es handelt sich um eine aufrollbare Sensor-Matte, die sowohl Objekte als auch Gesten erkennt. Auf einem beliebigen, an die Matte angeschlossenen Bildschirm erweckt das System so beispielsweise normales Spielzeug wie Playmobil-Figuren zum virtuellen Leben.

Handarbeit 2.0: Maschinen stricken dreidimensional

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Forscher der Carnegie Mellon University in Pittsburgh haben ein System entwickelt, das eine Vielzahl von dreidimensionalen Formen in Stich-für-Stich-Anweisungen verwandeln kann. Die damit gefütterten, computergesteuerten Strickmaschinen sind so in der Lage, diese Formen automatisch zu produzieren. Ohne, dass menschliches Know-how benötigt wird, können so gestrickte Plüschtiere und Kleidungsstücke maschinell hergestellt werden.