Edge-Browser lässt ehemalige Microsoft-Strategien wieder aufleben

Kopiert ungefragt Daten anderer Browser: Microsoft Edge

Allen Windows-10-Usern, die mit einem aktuellen Update die neue Edge-Generation auf Chromium-Basis erhalten haben, wird automatisch ein bildschirmfüllender Dialog zur Einrichtung des Browsers angezeigt. Als würde das nicht schon reichen, um viele Nutzer zu verärgern, bedient sich Microsoft dabei auch noch zweifelhafter Methoden. Wie sich nun zeigt, werden direkt nach dem Aufruf dieses Dialogs nämlich automatisch die Daten von anderen Browsern importiert.

Firefox 77 mit verbessertem Rendering

Firefox: Version 77 ist fertig (Logobild: Mozilla)

Mozilla hat eine neue Version seines Browsers Firefox veröffentlicht: Firefox 77 kann via Update oder direkt auf der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden. Dabei gibt es einige Neuerungen: So wird die Rendering Engine Webrender bei Laptops mit hochauflösenden Bildschirmen und Nvidia-Grafikkarte automatisch aktiviert. Dabei setzt das Visualisierungsprogramm auf die GPU; um Prozesse flotter und flüssiger darzustellen.

Datenschutz: Kritik an Microsoft Edge und Yandex

Symbolbild: Fotolia/Momius

Forscher der University of Dublin haben fünf bekanntere Browser einem Vergleich in puncto Datenschutz unterzogen: Googles Chrome, Apples Safari, Mozillas Firefox, die neue, Chromium-basierte Ausgabe von Microsoft Edge, den ebenfalls auf Chromium aufsetzenden Brave Browser sowie den Yandex Browser, der auf der selben Basis steht und vom gleichnamigen, russischen Onlineservice-Anbieter entwickelt wird.

Opera "R2020" räumt Browser-Tabs auf

Doppelte Tabs: Diese werden in 'R2020' direkt angezeigt (Foto: opera.com)

Mit seiner aktuellen Browser-Version "R2020" will Opera das Chaos an Tabs verhindern. Denn damit lassen sich Tabs in bis zu fünf "Workspaces" genannte Arbeitsbereiche organisieren. Auch macht es der Browser nun leicht, bestimmte Tabs per Schlüsselwort zu finden und unnötig geöffnete Duplikate der gleichen Seite zu finden, um so Ressourcen zu sparen.

Chrome: Zusätzliche Daten an Google auch ohne Cookies

Der momentan meistgenutzte Webbrowser Google Chrome wurde schon in der Vergangenheit wegen Datenschutzbedenken kritisiert. Jetzt erhob ein Entwickler auf der Plattform Github neue Vorwürfe, wie orf.at berichtet. Davon sind alle Nutzerinnen und Nutzer des Browsers betroffen – auch solche, die bei Google-Diensten nicht angemeldet sind und andere Sicherheitsmaßnahmen verwenden.

Kritische Sicherheitslücke bei Internet Explorer

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Microsoft hat eine kritische Lücke bei ihrem Browser Internet Explorer gefunden, die bereits ausgenutzt wird. Mit der Schwachstelle ist es möglich, Code auszuführen, um den Rechner des Opfers zu übernehmen. Betroffen sind die Versionen IE9, IE10 und IE11. Der Hersteller hat einen Fix angekündigt, allerdings sollten sich User gedulden.

Mozilla veröffentlicht Firefox 71

Mozilla hat die neueste Version seines Browsers Firefox veröffentlicht: Firefox 71 unterstützt erstmals eine Bild-in-Bild-Funktion. Das bedeutet, dass Nutzer Videos ansehen können, während sie auf anderen Seiten in einem weiteren Tab surfen. Etwa am Smartphone kennt man das von der Youtube-App, die es erlaubt, sich Inhalte nebenbei anzusehen. Vorerst kommt das Feature aber nur für Windows-Nutzer, weitere Betriebssysteme sollen aber im Januar nachgereicht werden.

Google will mehr Schutz und Sicherheit für Chrome

Google will seinen Browser Chrome sicherheitsmässig aufrüsten (Logo: Chrome)

Der Internet-Gigant Google hat im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz I/O im Shorline Amphitheatre im kalifornischen Mountain View neue Features für mehr Privatsphäre und Sicherheit im Chrome-Browser versprochen. Konkret kündigte die Alphabet-Tochter an, künftig über Websites hinweg die Nutzer verfolgende Cookies einzuschränken und Fingerprinting zu erschweren. Noch im Verlaufe dieses Jahres sollen die Features in Vorschauversionen verfügbar werden.

Microsoft ergänzt Edge um Internet-Explorer-Modus

Erhält Internet-Explorer-Modus: Microsoft Edge (Logo: MS)

Microsoft verpasst seinem Browser Edge einen sogenannten "Internet-Explorer-Modus", mit dem für den veralteten Browser optimierte Seiten fehlerfrei in Edge geladen werden können. Das trifft insbesondere oftmals auf unternehmensinterne Webseiten zu. Dem Internet-Explorer (IE) wird damit langsam aber sicher das Lebenslicht ausgeblasen.

Microsoft stampft "Edge" für Windows 10 ein

Edge in Aktion: Microsoft gibt Browser offenbar auf (Foto: microsoft.com)

Der von Microsoft im Zuge der Einführung von Windwos 10 einst so gehypte Internet-Browser "Edge" steht offenbar vor dem Aus. Wie "Windows Central" berichtet, soll der vom Grossteil der Anwender nicht genutzte Dienst durch einen alternativen Standard-Browser für das aktuelle Microsoft-Betriebssystem Windows 10 mit dem Codenamen "Project Anaheim" abgelöst werden. Laut Daten von Statcounter kommt Edge derzeit auf einen Marktanteil von nur 2,15 Prozent.

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