Microsofts IE ist Geschichte

Internet Explorer: Microsoft stellt Support ein (Bild: Pixabay/Geralt)

Der Internet Explorer (IE) ist Geschichte: Nach 27 Jahren Laufzeit hat der US-Softwarekonzern Microsoft seinen Support für den Webbrowser ab heute offiziell eingestellt. Für den Browser gibt es fortan keine Updates mehr – wer darauf klickt, wird auf Microsoft Edge umgeleitet, der den Explorer ersetzen soll.

Eklatante Sicherheitslücke bei Google Chrome und Microsoft Edge

Google Chrome ist wie Edge ein Sicherheitsrisiiko (Bild: Pixabay/Geralt)

Die Nutzer von Googles und Microsofts aktuellen Internetbrowsern sind einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Wie Forschende von Cyberark herausfinden konnten, speichert Google Chrome Passwörter im Arbeitsspeicher – wo sie im Klartext ausgelesen werden können. Eine vergleichbare Schwachstelle wurde auch in Microsoft Edge gefunden. Der Browser basiert auf Googles Chromium Engine und hat im Bereich der Desktop-Browser mittlerweile einen Marktanteil von zehn Prozent.

Firefox lanciert "Total Cookie Protection"

Firefox hat einen neuen, Cookie-Schutz angekündigt ("Total Cookie Protection"). Mit dessen Hilfe sollen Webseiten so eingeschränkt werden, dass sie nur auf Cookies zugreifen können, die sie selbst gesetzt haben. Die Massnahme soll webseitenübergreifendes Tracking verhindern und nun nach und nach als Standardfunktion verfügbar werden; zunächst für neue und voraussichtlich bis zum 23. August für alle Nutzerinnen und Nutzer der Desktopversion von Firefox.

Ablaufdatum für Internet Explorer auf Mitte Juni terminisiert

Internet Explorer: Das Ende naht (Bild: Pixabay/Geralt)

Windows-Nutzer erhalten derzeit eine Warnung, dass das Ende des Internet Explorer (IE) naht. Am 15. Juni soll es so weit sein, dann will Microsoft die Anwendung für bestimmte Versionen von Windows 10 deaktivieren und Nutzer automatisch zum Edge-Browser umleiten. Microsofts eigene Software unterstützt den Internet Explorer schon heute nicht mehr. Sowohl das Kommunikationstool Teams als auch Office 365 haben den Support im Sommer letzten Jahres eingestellt.

Browser-Tool filtert und blockiert Cookies

Cookies: ETHZ-Erweiterung Cookieblock gibt Usern mehr Kontrolle (Foto: pixabay.com, Tumisu)

Forscher der ETH Zürich haben eine neue Browser-​Erweiterung namens "Cookieblock" zur besseren Kontrolle über die Weitergabe von Nutzerdaten durch Cookies entwickelt. Damit lassen sich nicht notwendige Cookies in den Browsern Chrome, Firefox, Edge und Opera mit maschinellem Lernen erkennen und automatisch blockieren.

Chelsea Manning entwickelt für Schweizer Startup Tor-Nachfolger

Chelsea Manning (Bild: Tim Travers Hawkins/CC BY-SA 4.0)

Whistleblowerin Chelsea Manning lässt mit einem neuen Projekt aufhorchen. Sie arbeitet als Security-Beraterin für das Schweizer Startup Nym Tech. Mit diesem will sie einen gleichnamigen Web-Anonymisierungsdienst entwickeln, der in puncto Sicherheit das Tor-Netzwerk ausstechen soll. Gründer der Firma ist der Mathematiker Harry Halpin, der einst am MIT für den "Vater des World Wide Webs", Tim Berners-Lee, tätig war.

Mozilla kämpft mit massiven Störungen bei Webbrowser Firefox

Firefox von massiven Störungen betroffen (Bild:Mozilla)

Bei Mozillas Webbrowser Firefox tritt seit Donnerstagmorgen eine massive Störung auf. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer berichten in den sozialen Medien von Browser-Abstürzen und nicht ladenden Websites. Beiträge auf Reddit, Twitter und im Bugtracker-Forum von Mozilla lassen darauf schliessen, dass die Probleme auch international weit verbreitet sind.

Apples Standardbrowser ist Google offenbar 15 Milliarden Dollar wert

Safari-Logo: Google bleibt Ab-Werk-Suchwerkzeug (Bild: Apple)

Wie Analysten herausgefunden haben wollen, wird Google auch weiterhin das "Ab Werk"-Suchwerkzeug von Safari bleiben – und lässt sich das nicht wenig kosten. Freilich wirft Google wohl schon länger Geld bei Apple dafür ein, der Sonnenplatz bei der Suchmaschinenvorauswahl verzeichnet allerdings eine stabile Wertsteigerung. Heuer dürfte dabei wohl ein Betrag von 15 Milliarden Dollar erreicht werden, der dafür den Besitzer wechselt. Zu diesem Schluss kommt das Marktforschungsunternehmen Bernstein.

Nutzerzahlen von Firefox weiterhin im Sinkflug

Firefox: Nutzerzahlen weiter rückläufig (Bild: Pixabay/Gerd Altmann)

Die Nutzerzahlen des Webbrowsers Firefox sind weiterhin im Sinkflug. Das zeigt eine öffentliche Statistik des Entwicklers Mozilla. Dabei verlor Firefox innerhalb von fast drei Jahren knapp 46 Millionen Nutzer. Ende 2018 zählte der Browser noch 244 Millionen monatliche Nutzer, im Juli 2021 schrumpfte die Zahl auf rund 198 Millionen, berichtet "Gizmodo". Der Rückgang deutet darauf hin, dass Nutzer scharenweise zu Chromium-basierten Browsern wie Google Chrome und Microsoft Edge abwandern.

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