Vorläufiges Aus für Telegrams Kryptowährung

Krypto-Währungen: Aus für Gram (Bild: Pixabay/ DesignwebJae)

Die US-Börsenaufsicht SEC hat Ende vergangener Woche vor einem US-Bundesbezirksgericht eine einstweilige Verfügung gegen den öffentlichen Verkauf von Telegrams Kryptowährung Gram erwirkt. Eigentlich wollte der Messenger-Betreiber bis zum 31. Oktober damit auf den Markt kommen, doch die US-Behörde wirft dem Unternehmen vor, den Verkauf nicht gemäss der Regularien für Wertpapiere angemeldet zu haben. Telegram erwägt einem Bericht nach, den Start der Digitalwährung zu verschieben.

Libra Association will heute einen Verwaltungsrat wählen

Die Libra Association wählt heute in Genf einen Verwaltungsrat (Bild: Pixabay/ Geralt)

Das Projekt für die Facebook-Digitalwährung Libra schreitet trotz dem heftigen internationalen Gegenwind voran. Die Libra Association wird sich am heutigen Montag in Genf treffen und einen Verwaltungsrat für die Vereinigung wählen. Zudem sollen die Mitglieder einer Charta zustimmen, welche die Grundsätze des Projekts festlegt. Die Grundidee und auch der Zeitplan für das Projekt einer Digitalwährung seien weiterhin unverändert, erklärte eine Libra-Sprecherin.

US-Repräsentantenhaus lädt Zuckerberg in Sachen Libra vor

Libra: US-Repräsentantenhaus lädt Mark Zuckerberg vor (Bild: Pixabay/ Geralt)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg soll in zwei Wochen vor dem US-Repräsentantenhaus zur geplanten Einführung der Digitalwährung Libra aussagen. Das Finanzausschuss des Repräsentantenhauses teilte mit, er sei der einzige Zeuge bei der Anhörung am 23. Oktober. Erst im Juli hatte der Facebook-Verantwortliche David Marcus das Vorhaben bei einer Anhörung im Senat verteidigt und betont, die Kryptowährung werde erst eingeführt, wenn sämtliche Bedenken der Regulierungsbehörden ausgeräumt seien.

Libra-Projekt von Facebook: Paypal springt ab

Libra-Projekt: Paypal zieht sich zurück (Bild: Pixabay/ Geralt)

Schlechte Nachrichten für das Soziale Netzwerk Facebook: Mit dem Onlinebezahldienst Paypal zieht sich der erste namhafte Partner vom geplanten Digitalwährungsprojekt Libra zurück. Paypal bestätigte die Entscheidung in einem Statement. Zuvor hatte es verschiedene Medienberichte über angebliche Bedenken angesichts der heftigen Kritik an dem von Facebook initiierten Vorhaben gegeben. Zu den Beweggründen hielt sich Paypal in der Mitteilung allerdings bedeckt.

Apple übt sich hinsichtlich Kryptowährungen in Zurückhaltung

Apple-Chef Tim Cook (Foto: Wikipedia/ LeMagit/ CC)

Für die US-amerikanische iPhone-Erfinderin Apple ist die Einführung einer digitalen Währung gemäss Konzernchef Tom Cook kein Thema. Im Unterschied etwa zum Internetriesen Facebook, der mit Libra eigenes Krypto-Geld auf den Markt bringen will. "Ich denke wirklich, dass eine Währung in den Händen der Länder bleiben sollte", betonte Cook gegenüber der französischen Tageszeitung "Les Echos".

Deutscher Finanzminister fordert E-Euro statt Libra

Olaf Scholz (Foto: Frank Schwichtenberg/ CC)

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat seine Kritik an den Plänen des Internetriesen Facebook zur Einführung der digitalen Währung Libra erneuert und sich für eine europäische Alternative ausgesprochen. "Wir sollten das Feld nicht China, Russland, den USA oder irgendwelchen Privatanbietern überlassen", sagte der SPD-Politiker in einem Interview. Er nannte die Einführung eines E-Euro als mögliche Alternative.

Namhafte Partner von Facebooks Libra vor dem Absprung

Der Krypto-Währung Libra könnten namhafte Partner abspringen (Bild: Pixabay/ Geralt).

Angesichts der starken Kritik an Facebooks geplanter Digitalwährung Libra überdenken einige grosse Partner laut US-Medien ihre Beteiligung an dem Projekt. Die Kreditkartenriesen Visa und Mastercard sowie andere Finanzpartner seien durch den Widerstand aus der Politik in den USA und Europa abgeschreckt, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider.

Berlin und Paris stemmen sich gegen Facebooks Libra

Deutschland und Frankreich wollen die Facebook-Währung blockieren (Bild: Pixabay/ Geralt)

Die deutsche Regierung will die von Facebook angekündigte Kryptowährung Libra blockieren. Gemeinsam mit Frankreich bekräftigte Deutschland beim Treffen der EU-Finanzminister in Helsinki die Vorbehalte gegen das Facebook-Vorhaben. Deutschland und Frankreich seien der Ansicht, dass durch das Libra-Projekt mit Kryptowährungen verbundene Risiken nicht angemessen angegangen werden, heisst es in einer gemeinsamen Erklärung von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und seinem französischen Kollegen Bruno Le Maire, die in Helsinki veröffentlicht wurde.

Facebook plant, Digitalwährung Libra der Finma zu unterstellen

Facebook will für sein Kryptogeld Libra eine Lizenz von der Finma (Bild: Pixabay/Geralt)

Facebook muss sich in der Schweiz auf strenge regulatorische Vorgaben für seine geplante Digitalwährung einstellen. Das in Genf beheimatete Libra-Projekt würde eine Bewilligung als Zahlungssystem auf Basis des Finanzmarktinfrastrukturgesetzes benötigen und wäre damit etwa den Bestimmungen betreffend Geldwäsche unterstellt, teilte die Schweizer Aufsichtsbehörde Finma mit. Zugleich weisen die Aufseher darauf hin, dass Libra etwa wegen der Ausgabe eigener Zahlungstoken mehr wäre als ein reines Zahlungssystem und deshalb zusätzlichen Anforderungen genügen müsste.

Seiten

Kryptowährung abonnieren