E-Voting-System der Post: Ergebnisse der ersten Überprüfung liegen vor

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Das E-Voting-System, das die Schweizerische Post derzeit entwickelt, wurde zwar massgeblich verbessert, allerdings seien noch weitere zum Teil wesentliche Entwicklungsschritte nötig. Dies ergibt sich aus den ersten unabhängigen Prüfberichten, die Experten im Auftrag der Bundeskanzlei erstellt haben. Die Ergebnisse der Überprüfung sollen in die Weiterentwicklung des Systems einfliessen, heisst es in einem Communiqué der Bundeskanzlei dazu.

E-Voting könnte mehr junge Menschen zum Wählen bewegen

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Die Einführung der elektronischen Stimmabgabe könnte helfen, mehr junge Menschen an die virtuellen Wahlurnen zu locken. Das legt eine Studie der University of Otago nahe. Die neuseeländische Jugend ortet demnach grosses Potenzial für eine App, die Infos zu Kandidaten bietet und ein bequemes E-Voting ermöglicht. Da Neuseeland mit einer ähnlich politikverdrossenen Jugend konfrontiert ist wie die westlichen Industrieländer, könnte Ähnliches auch dort gelten.

Digitalswitzerland empfiehlt beim E-Voting kontrollierten Versuchsbetrieb

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Heute endet die offizielle Vernehmlassung des Bundes zur Wiederaufnahme des E-Voting-Versuchsbetriebs (Änderung der Verordnung über die politischen Rechte und der Verordnung der BK über die elektronische Stimmabgabe). In einem Communiqué dazu begrüsst die Initiative Digitalswitzerland das Vorhaben des Bundes. E-Voting sei eine wichtige E-Government-Anwendung, die auch eine gewisse Leuchtturm- und Signalwirkung habe, heisst es im Communiqué.

E-Voting-Diskurs mit ausländischen Experten

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Der Bund und die schweizerischen Kantone haben mit in- und ausländischen Experten einen breit angelegten Dialog über E-Voting in der Schweiz geführt. Nun liegen laut Mitteilung der Bundeskanzlei die Ergebnisse des Dialoges vor. Sie sollen nun in die rechtlichen und technischen Grundlagen des Versuchsbetriebs einfliessen, die derzeit überarbeitet werden.

Bund setzt bei Neuausrichtung des E-Voting-Versuchsbetriebs auf Dialog mit Wissenschaft

E-Voting: Bund setzt auf Wissenschaft (Bild. zVg)

Der Bund und die Kantone sind derzeit dabei, die Anforderungen für E-Voting-Systeme zu überarbeiten. Sie arbeiten dazu gemäss einer Aussendung der Bundeskanzlei eng mit in- und ausländischen ExpertInnen aus Informatik, Kryptografie und Politikwissenschaften zusammen.

E-Voting-System der Post steht für 19. Mai nicht zur Verfügung

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Das E-Voting-System der Post kann von vier Kantonen für die Abstimmungen am 19. Mai nicht eingesetzt werden. Grund dafür ist, dass die Forschergruppe, die das System testen liess, bei der Analyse des Quellcodes weitere "kritische Fehler" gefunden habe, wie die Bundeskanzlei und die Post verlauten lassen.

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