Messenger: IT-Lecks bedrohen eine Milliarde Anwender

Whatsapp: Daten sind nicht sicher (Foto: pixabay.com, HeikoAL)

Populäre mobile Messenger wie von Facebook oder Apps wie Whatsapp geben persönliche Daten über Kontaktermittlungsdienste preis. Diese ermöglichen, Kontakte anhand von Telefonnummern aus dem persönlichen Adressbuch zu finden, wie Forscher der Technischen Universität Darmstadt und Kollegen der Universität Würzburg warnen.

Noch immer keine breite Akzeptanz für Swisscovid-App

Bild: Swico

Gemäss den Angaben des schweizerischen Bundesamtes für Statistik (BFS) beträgt die aktuelle Zahl der aktiven Nutzer der Swisscovid-App bei 1,52 Millionen. Personen, welche die App nicht installiert haben, machen dafür eine Vielzahl von Gründen geltend, wie die fünfte Datenerhebung zur Wirkungsmessung der Präventionsarbeit des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt.

Für junge SchweizerInnen ist Whatsapp unverzichtbar

Die von jungen SchweizerInnen am häufigsten heruntergeladnen Apps (Bild: Jim & Jim)

In der Schweiz wollen fast 80 Prozent der digital Natives nicht auf Whatsapp verzichten. Der Messenger-Dienst steht unangefochten auf Platz 1 der Beliebheitsskala der Apps, die junge SchweizerInnen verwenden. Dies geht aus der Studie "Millennial & GenZ" hervor, die die Agentur Jim & Jim durchgeführt hat.

Neue Handy-App schlägt beim Torkeln Alarm

Alkohol wird gemessen (Foto: Rutgers Center of Alcohol & Substance Use Studies)

Forscher der University of Pittsburgh haben eine App entwickelt, die davor warnt, wenn der Anwender so viel getrunken hat, dass nicht mehr gefahren werden darf oder ein gewalttätiger Zustand droht. Das gelingt ohne Zusatzgeräte, einfach mit der App und den Sensoren im Handy. Diese analysieren den Gang des Nutzers und registrieren die Beschleunigung beim Gehen. Wer zu intensiv schwankt, bekommt eine Warnung in Bezug auf Trunkenheit.

Apples App-Store-Regeln in der Kritik von Facebook

App Store: Regeln auch von Facebook kritisiert (Bild: Pixabay/ Parampreet Chanana)

Nach der Eskalation des Streits über Apples Abgaben für In-App-Käufe schlägt sich auch Tech-Gigant Facebook auf die Seite der Kritikerinnen und Kritiker. Facebook stellte am Wochenende eine neue Funktion vor – und zwar die Möglichkeit, kostenpflichtige Veranstaltungen wie Yogastunden und Kochkurse zu organisieren. Facebook versprach, dass die Unternehmer dabei nach dem Willen des Konzerns den gesamten Erlös bekommen sollen – ausser von Nutzerinnen und Nutzern auf Apples iPhones und iPads.

Auch Frankreich nimmt nun Tiktok unter die Lupe

Auch Frankreich sieht sich Tiktok näher an (Bild: Pixabay/ Konkarampelas)

Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Kurzvideo-App eingeleitet. Dies gab die Behörde bekannt, die im Mai eine Beschwerde gegen den Dienst erhalten hatte, der sich im Besitz des chinesischen Technologiekonzerns Bytedance befindet. Bisher nehmen bereits Behörden in den USA, der Europäischen Union wie auch den Niederlanden Tiktok unter die Lupe. CNIL gab nicht bekannt, worum es in der Beschwerde ging oder wer den Antrag stellte. Tiktok sagte, der Schutz und die Sicherheit der Nutzer habe oberste Priorität. Man arbeite mit der Behörde zusammen.

Smartway-App der SBB als persönlicher Reiseassistent

Still aus dem Maxomedia Vermarktungsvideo

Mit Smartway setzen die Schweizer Bundesbahnen (SBB) eine neue App ein, die als persönlicher Reiseassistent dienen soll. Dafür zeigt die App in ihrer ersten Version alle verfügbaren Verkehrsmittel und passenden Verbindungen in der Nähe an – und setzt dabei auf Shared Mobility. Standorte von beispielsweise E-Trottis, Carsharing oder Velos und E-Bikes werden angezeigt und mit der Zugreise kombiniert, um so den sich rasch verändernden Mobilitätsbedürfnissen in urbanen Zentren Rechnung zu tragen.

App als smarte Lern- und Lösehilfe für den klassischen Rubik-Würfel

Lösen will gelernt sein: Rubik's setzt auf AR (Foto: Rubik's Brand)

Einen Rubik-Würfel richtig zusammensetzen - dafür gibt es jetzt eine offizielle App von Rubik's, die unter anderem mittels Augmented Reality Pfeile auf einen realen Würfel zeichnen kann, um Anwendern den korrekten Lösungsweg zu vermitteln. Die zunächst für iOS erschienene App "Rubik's Official Cube" bietet zudem das Puzzeln an virtuellen Würfeln unterschiedlicher Grösse, Lernhilfen für angehende Schnelllöser und natürlich den dazu passenden offiziellen Timer.

App-Bann in Indien: Globale Konzerne profitieren

Apps: China-Verbot bringt massive Umbrüche mit sich (Foto: Rami al Zayat auf Unsplash.com)

Die Anzahl der Installationen der App "Zili" hat sich in den drei Wochen nach dem Bann von Tiktok in Indien Ende Juni fast verdreifacht. Sie stieg von drei auf acht Mio. Installationen an. Die auf dem Subkontinent zunehmende antichinesische Stimmung und das gesetzliche Verbot chinesischer Apps scheinen jedoch globalen Unternehmen mehr gebracht zu haben als indischen.

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