Urheberrecht
Rapidshare-Gründer droht über halbe Million Franken Busse
Verfasst von redaktion am Di, 18. September 2018 - 05:47Der deutsche Gründer des ehemaligen One-Click-Hosters Rapidshare muss sich gegenwärtig vor dem Strafgericht Zug wegen gewerbsmässiger Beihilfe zu massiven Urheberrechtsverstössen verantworten. Angeklagt sind neben Christian S. auch seine Ehefrau sowie ein ehemaliger Firmenjurist, die beide in leitenden Funktionen bei Rapidshare tätig waren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, über das Unternehmen einem unbeschränkten Kundenkreis File-Hosting-Dienste zur Verfügung gestellt haben.
EU-Urheberrecht: "Internet wird kaputt gefiltert"
Verfasst von ictk am Mi, 12. September 2018 - 21:57Heute hat das EU-Parlament erneut über die Novelle zum EU-Urheberrecht abgestimmt. Bislang wurden die präsentierten Reformpläne zum Urheberrecht – mit einem Leistungsschutzrecht für Presseverlage sowie einem Uploadfilter – abgelehnt. Heute jedoch stimmten 438 Abgeordnete für den Ausschussbericht bzw. die Erteilung eines Mandats für Trilogverhandlungen mit der Kommission und dem Rat, 226 Parlamentarier stimmten dagegen, 39 enthielten sich.
Wikipedia ruft zum Protest gegen EU-Urheberrechtsreform auf
Verfasst von redaktion am Mi, 12. September 2018 - 05:50Die deutschsprachige Version von Wikipedia ist in dieser Woche nicht wie gewohnt erreichbar. Die freie Internet-Enzyklopädie ruft stattdessen bei der Suche auf einer vorgeschalteten Seite zum Protest gegen die geplante Reform des europäischen Urheberrechts auf. Im Fokus der Kritik stehen vor allem sogenannte Upload-Filter wie auch das geplante europaweite Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Beide bergen "Risiken für freies Wissen und Austausch im Netz", kritisiert die Wikimedia Foundation. Das Europaparlament will heute Mittwoch darüber abstimmen.
Eu-Parlament vor der Abstimmung über EU-Copyrightrefom
Verfasst von ictk am Di, 11. September 2018 - 20:08Am Mittwoch stimmt das Europaparlament die umstrittene Reform des EU-Urheberrechts ab. Speziell die mögliche Einführung des Leistungsschutzrechts für Presseverleger sowie Uploadfilter bei Plattformen wie Youtube sollten heftig diskutiert werden. Noch im Juli hatten sich die Parlamentarier in Strassburg nicht auf eine gemeinsame Position einigen können und den Vorschlag von Berichterstatter Axel Voss (CDU) abgeschmettert.
