Globaler Elektronikschrott-Berg wächst markant

Symbolbild: Pixabay/ Dokumol

Handys, TV-Apparate und andere mit Elektronik ausgestattete Geräte wie etwa Kühlschränke werden heutzutage zumeist schnell ausgetauscht und entsorgt anstatt repariert. Global gesehen wird dies zu einem immensen Problem, denn es wird viel zu wenig recycelt. Gemäss dem gerade veröffentlichten "Globalen E-Schrott Monitor 2020" wächst der Elektroschrott-Berg jedes Jahr deutlich an. 2019 waren es 53,6 Millionen Tonnen E-Schrott der anfiel. Dies entspricht einem Mehr von 21 Prozent im Zeitraum von fünf Jahren.

Swico lanciert Umwelt-Investitionsfond für Elektroschrott-Recycling

Symbolbild: Pixabay/ Dokumol

Der schweizerische IT-Wirtschaftsverband Swico will mit der Einrichtung eines Umwelt-Innovationsfonds künftig Projekte fördern, die das Recycling von Digitalgeräten effizienter, umweltschonender und ertragreicher machen. Denn die Recycling-Industrie von Elektronikschrott stehe unter enormem öffentlichen Druck.

Elektropulse eliminieren E-Schrott effektiv

E-Schrott (Foto: Pixabay/Dokumol)

Mit gepulsten elektrischen Entladungen lässt sich E-Schrott schnell und sauber in Fraktionen zerlegen, etwa in Kunststoff und Metall. Auch feinere Differenzierungen sind möglich. Ein solches Verfahren haben Forscher an der Kumamoto University entwickelt. Dabei wird in schneller Folge ein starkes elektrisches Feld aufgebaut, das jeweils weniger als eine Sekunde erhalten beliebt. Die auf den Abfall übertragene Kraft ist so gross, dass sich Werkstoffe voneinander trennen und in kleine Teile zerfallen.

Edle Metalle aus Elektronikschrott

Enthält wertvolle Rohstoffe: Elektronikschrott (Bild: Wikipedia/ Volker Thies/ CCO)

Die drei Rohstoffe Gold, Neodym und Indium gehören zu den rarsten Elementen auf der Erde. Jedes der drei Metalle macht weniger als 0,0000 1 Prozent der Erdkruste aus. Sie finden sich jedoch in einer Vielzahl von elektronischen Geräten. Zwar in geringen Mengen, dafür aber in Schlüsselfunktionen. Empa-Forscher sind der Sache nachgegangen.

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