Öffentliche Verwaltung

Kommission des Ständerats zieht bei E-Voting die Bremsen an

Beim E-Voting soll Sicherheit vor Tempo stehen (Symbolbild:Archiv)

Auch wenn der Anteil von E-Voting am Wahlprozedere künftig immer mehr steigen sollte, läuft die elektronische Stimmabgabe derzeit noch als Versuchsbetrieb. Grund dafür ist die Annahme, dass die Systeme noch nicht absolut sicher seien. Nun sollen diese Versuche zumindest in ihrem Umfang klar begrenzt werden. Testbetriebe von E-Voting sollen im Gesetz strengeren Auflagen unterstellt werden. So entschied es die Staatspolitische Kommission des Ständerates am 12. Oktober. Den Anstoss gab eine parlamentarische Initiative.

Stadt Zürich baut digitale Werbeanlagen auf öffentlichem Grund aus

In Zürich werden digitale Werbemöglichkeiten in der Öffentlichkeit forciert (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Die Stadt Zürich hat den Betrieb der ersten Serie mit zehn digitalen Werbeanlagen auf öffentlichem Grund ausgeschrieben. Fünf dieser Standorte befinden sich im Bereich der Bahnhofstrasse, je ein weiterer auf dem Kreuzplatz, an der Lagerstrasse, an der Ausstellungsstrasse, beim Bahnhof Oerlikon Nord sowie an der Seidengasse. Bei der Standortwahl sei darauf geachtet worden, dass sich die Anlagen einerseits gut in die Umgebung einpassen und andererseits eine gute Werbewirkung erzeugen würden.

Bundesrat will Hindernisse für Digitalisierung beseitigen

Aufgrund der Rückmeldungen zur Umfrage "Digitaler Test" des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat der Bundesrat heute beschlossen, Massnahmen zur Verminderung der Hindernisse bei den gesetzlichen Formvorschriften vertieft zu prüfen. Damit sollen die Hürden für digitale Geschäftsmodelle weiter abgebaut und die Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft verbessert werden, teilt er via Aussendung mit.

Bund veröffentlicht "Minimalstandard" zum Schutz vor Cyberrisiken

Das Schweizer Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) hat einen Minimalstandard zur Stärkung der IKT-Resilienz entwickelt. Der Standard richtet sich insbesondere an die Betreiber von kritischen Infrastrukturen in der Schweiz. Er ist aber auch für jedes andere Unternehmen anwendbar.

Bund vervierfacht Anteil E-Rechnungen

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Der Bund hat per Anfang 2016 seine Lieferanten zur Einreichung einer elektronischen Rechnung verpflichtet. Seither sei der Anteil der E-Rechnungen auf rund 60 Prozent gestiegen, heisst es in einer Mitteilung der eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV). Die Bundesverwaltung sei bestrebt, diesen Anteil weiter zu erhöhen, und akzeptiere neu auch PDF-Rechnungen per E-Mail.

SAP vergibt Preise für Innovation und Effizienz im öffentlichen Sektor an Kanton Watt und Tertianum

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SAP Schweiz hat auch dieses Jahr ausgewählte Kunden, die im öffentlichen Bereich Dienstleistungen erbringen, für ihre besonderen Lösungen auf Basis von SAP-Plattformen und -Technologien ausgezeichnet. In festlichem Rahmen übergab SAP im Kursaal Bern den Innovationspreis an den Kanton Waadt und den Effizienpreis an die Tertianum Gruppe.

Kanton St. Gallen: Vorberatende Kommission unterstützt IT-Bildungsoffensive

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Die vorberatende Kommission des St. Galler Kantonsrates unterstützt den Sonderkredit für die IT-Bildungsoffensive und beantragt dem Kantonsrat, auf die Vorlage einzutreten. In Erfüllung eines Motionsauftrags schaffe der Kanton an seinen Schulen aller Stufen die Voraussetzungen, um ein führender Standort bei der Digitalisierung von Geschäftsmodellen zu werden und den digitalen Wandel aktiv und vorausschauend mitzugestalten, heisst es in einer Aussendung dazu.

Kanton stellt Weichen zur digitalen Verwaltung

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Mit der Festsetzung der Strategie "Digitale Verwaltung" stellt der Regierungsrat des Kantons Zürich die Weichen für die digitale Zukunft des Kantons. Das Papier "Digitale Verwaltung" soll aufzeigen, wie die Verwaltung künftig die digitale Entwicklung mitgestalten und die Chancen der Digitalisierung nutzen will. Teil der Strategie ist gemäss Mitteilung ein Impulsprogramm mit Digitalisierungsvorhaben, die vorrangig und eng koordiniert angegangen werden sollen.

Bundesrat will freien Zugang zu behördlichen Datensammlungen weiter vorantreiben

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Das Portal Opendata.swiss stellt mittlerweile über 3'364 publizierte Datensätze von 53 Organisationen (davon 21 Bundesämter) zur freien Verfügung. Damit die Schweiz ein für Wirtschaft und Bevölkerung attraktiver Datenstandort bleibt, will der Bundesrat den freien Zugang zu behördlichen Datensammlungen weiter vorantreiben, wie er via Aussendung wissen lässt. Zudem strebe er zeitgemässere und kohärentere Rechtsgrundlagen und Rahmenbedingungen an.

Kanton Luzern: Interkantonale Vereinbarung für soziale Einrichtungen wird mit Glaux-Soft-Plattform umgesetzt

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Gemäss dem Bundesgesetz über die Institutionen zur Förderung der Eingliederung von invaliden Personen (IFEGE) ist es die Aufgabe der Kantone, die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderung durch Beiträge an soziale Einrichtungen (Wohnen, Tagesstruktur) zu fördern. Im Kanton Luzern ist für diese Aufgabe die Dienststelle Soziales und Gesellschaft (DISG) zuständig. Sie ist gleichzeitig Verbindungsstelle zur Umsetzung der interkantonalen Vereinbarung für soziale Einrichtungen (IVSE), welche auch die Finanzierungsmodalitäten bei ausserkantonalen Platzierungen regelt.