Linux-Spezialistin Suse buchstabiert Prognosen zurück

Sitz von Suse in Nürnberg (Bild: Eva Krocher/ GNU 1.2)

Die Linux-Spezialistin Suse mit Zentrale in Nürnberg konnte im Ende April zu Ende gegangen zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres umsatzmässig unerwartet nur noch um ein Prozent auf 162,2 Millionen Dollar zulegen. Geschuldet sei dies der unsicheren Konjunktur, was zu verzögerten Vertragsabschlüssen und kürzeren Vertragslaufzeiten führe, sowie auch dem Umbau im Vertrieb, der noch nicht greife und das Geschäft belaste. Für das gesamte Geschäftsjahr 2022/23 (per Ende Oktober) rechne Suse daher nur noch mit einem Umsatzwachstum von rund fünf Prozent.

Bei Suse übernimmt Dirk-Peter van Leeuwen ab 1. Mai das Ruder

Suse-Zentrale in Nürnberg (Bild: Eva K./ CC BY-SA 2.5)

Beim Softwareanbieter Suse mit Hauptsitz in Nürnberg, die vor allem für ihre Linux Distribution bekannt ist, übernimmt Dirk-Peter van Leeuwen am 1. Mai offiziell das Ruder. Er folgt auf die bisherige Vorstandsvorsitzende Melissa Di Donato, die bereits im März zurückgetreten ist, um laut Mitteilung "ein neues Kapitel in ihrer Karriere" zu beginnen. Zwischenzeitlich wird der SDax-Konzern von Finanzchef Andy Myers geführt.

Suse strebt bei Börsengang eine Bewertung von bis zu 5,7 Milliarden Euro an

Will an die Börse: Suse (Logo: Suse)

Beim geplanten Börsengang in Frankfurt strebt die Linux-Software-Anbieterin Suse eine Marktkapitalisierung von 4,9 bis 5,7 Milliarden Euro an. Die Preisspanne je Aktie soll sich zwischen 29 bis 34 Euro bewegen, gab Suse in Nürnberg bekannt. Wobei die Anzahl auszugebender Aktien auf bis zu 41 Millionen zu liegen kommen könnte.

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