Grundwasser soll Rechenzentren effektiv kühlen

So werden Rechenzentren stromsparend gekühlt (Illustration: Upasana Pandey, illinois.edu)

Forscher der University of Illinois Urbana-Champaign wollen die nur wenige Meter unter der Erdoberfläche herrschenden Temperaturschwankungen zur Kühlung grosser Rechenzentren nutzen - vor allem dann, wenn sich unterhalb des Zentrums ein Aquifer befindet. Diese poröse Schicht speichert Grundwasser wie ein Schwamm. Die Stromeinsparungen könnten bis zu 70 Prozent betragen. Das System liesse sich so fahren, dass es im Winter zum Beheizen von nahegelegenen Büros, Wohnungen und gewerblichen Immobilien genutzt werden könnte.

Zeolithe als "Kühlschränke" für Rechenzentren

Server: Zeolithe senken den Stromverbrauch um mehr als 75 Prozent (Foto: pixabay.com, BrianPenny)

Forscher der NYU Tandon nutzen dank Zeolith die Abwärme aus Fabriken zum Kühlen von Rechenzentren. Dieser saugt Feuchtigkeit aus der Luft an und speichert sie. Dabei kühlt das Material ab. Ein Luftstrom, der darüber streicht, verliert ebenfalls an Temperatur und lässt sich nutzen, um in die Kühlsysteme von Rechenzentren eingespeist zu werden. Der Zeolith wird in Form von kleinen Kügelchen eingesetzt, durch die sich Luft mit geringem Widerstand leiten lässt.

Spray senkt Energiehunger von Rechenzentren

Rechenzentrum: Neue Kühltechnik senkt Stromverbrauch signifikant (Foto: Jonathan Hammond, pixabay.com)

Forscher der Nanyang Technological University Singapore (NTU) haben eine neue hocheffiziente Spray-Kühltechnik für Server-CPUs entwickelt. Damit lassen sich sowohl der Stromverbrauch als auch die daraus resultierenden CO2-Emissionen um 26 Prozent reduzieren, heisst es. Das Thema ist in Zeiten der Digitalisierung wichtig. Alle Rechenzentren der Welt verbrauchen etwa so viel Strom wie ganz Deutschland: 500 bis 650 Terawattstunden pro Jahr.

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