Graphen-Memristor für Gehirn-Computer

Graphen-Rezeptoren bei der Arbeit (Symbolgrafik: Jennifer M. McCann/Penn State)

Mit Memristoren auf der Basis von Graphen haben Forscher der Pennsylvania State University einen weiteren Schritt auf dem Weg hin zu einem Computer gemacht, der wie das menschliche Gehirn arbeitet. Er soll die wachsenden Anforderungen an Rechengeschwindigkeit und Komplexität befriedigen, die beispielsweise für autonom fahrende Autos benötigt werden. Diese erfordern eine Mustererkennung, die das menschliche Gehirn, anders als heutige Computer, mit Bravour beherrscht.

Weltkleinster Sensor auf Graphen-Basis gebaut

Winziger Graphen-Beschleunigungssensor im Größenvergleich (Foto: kth.se/en)

Forscher der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) aus Stockholm haben mit Kollegen der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und des Aachener Nanospezialisten AMO den kleinsten Beschleunigungssensor der Welt entwickelt. Er lässt sich in tragbare elektronische Geräte wie Smartphones integrieren. Zum Einsatz kommt dabei hochleitfähiges Graphen.

Graphen und die Frage der Sicherheit

Symbolbild: Wikipedia/CCO

Graphen gilt als eines der interessantesten und vielseitigsten Materialien der Gegenwart. Die Anwendungsmöglichkeiten, auch in IT-affinen Gebieten, begeistern sowohl Forschung als auch Industrie. Die grosse Frage aber ist, ob Produkte, die Graphen enthalten, auch sicher für Mensch und Umwelt sind. Ein umfassender Review, entstanden im Rahmen des europäischen Graphen-Flagship-Projekts mit Beteiligung von Empa-Forschenden, ging dieser Frage nach.

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