Will Kubernetes-Geschäft ausbauen: VMware (Logobild: ictk)

Die US-amerikanische Virtualisierungsspezialistin VMware übernimmt das auf Kubernetes-basierte Unternehmenslösungen fokussierte Startup Heptio. VMware will damit ihre Kubernetes- und Open-Source-Aktivitäten weiter vorantreiben. Über die Übernahmesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Heptio mit Zentrale in Seattle ist 2016 von den zwei Kubernetes-Mitgründern Joe Beda und Craig McLuckie aus der Taufe gehoben worden. Kubernetes selbst wurde bei Google im Jahr 2014 entwickelt und ist Open Source. Beda und McLuckie sowie das Team sollen zukünftig für VMware arbeiten. "Kubernetes entwickelt sich zu einem offenen Framework für Multi-Cloud-Infrastrukturen, das es Unternehmen ermöglicht, moderne Anwendungen auszuführen", kommentiert Paul Fazzone, Senior Vice President und General Manager der Cloud Native Applications Business Unit von VMware. Und weiter: "Heptio-Produkte und -Services werden VMwares Aktivitäten rund um PKS bei der Etablierung von Kubernetes als De-facto-Standard für die Infrastruktur über Clouds hinweg zusätzlich verstärken."

VMware und Pivotal haben mit PKS bereits ein Kubernetes-Portfolio aufgesetzt, das die Bereitstellung von Kubernetes im eigenen Rechenzentrum von Unternehmen bis hin zum Cloud-Service abdecken soll. Nach Abschluss der Übernahme soll Heptios Kubernetes-Lösung, Fachwissen und Community-Führung das VMware-Portfolio erweitern und die Verbreitung von Kubernetes in Unternehmen weiter beschleunigen, betont VMware.

Die Transaktion soll im vierten Quartal 2019 von VMware unter Dach und Fach sein, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen und einschliesslich der behördlichen Genehmigungen. VMware geht nicht davon aus, dass diese Akquisition einen wesentlichen Einfluss auf das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 haben werde.



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