Bild: Softwareone

Die auf Software- und Cloud-Lösungen fokussierte Softwareone mit Holding-Sitz in Stans im Kanton Nidwalden ist solide in das neue Geschäftsjahr gestartet und bestätigt ihre Prognosen für das Gesamtjahr.

Konkret konnten die Innerschweizer den Umsatz im ersten Quartal 2024 währungsbereinigt um 3,1 Prozent auf 246,9 Millionen Franken steigern. Zu konstanten Wechselkursen hätte der Umsatz laut Communiqué um 7,4 Prozent zugenommen.
Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) kletterte um 14,5 Prozent auf 45,4 Millionen Franken. Die bereinigte Betriebsgewinnmarge verbesserte sich entsprechend auf 18,4 Prozent nach 16,6 Prozent vor einem Jahr. Mit den erreichten Zahlen liegt Softwareone leicht unter den Erwartungen der Analysten, die etwas mehr Umsatz und Ebitda erwartet hatten.

An den Prognosen für das Gesamtjahr hält Softwareone fest. Der Umsatz soll zu konstanten Wechselkursen um 8 bis 10 Prozent wachsen. Zudem rechnen die Nidwalder mit einer bereinigten Ebitda-Marge zwischen 24,5 bis 25,5 Prozent. Wie bisher sollen 30 bis 50 Prozent des bereinigten Jahresgewinns als Dividende ausgeschüttet werden.

Brian Duffy, CEO von Softwareone, kommentiert: "Besonders grosse Fortschritte haben wir in diesem Quartal bei der Unterstützung von Kunden bei der Implementierung von Microsoft 365 Copilot gemacht und ihnen dabei geholfen, die Produktivität zu steigern und gleichzeitig Sicherheits-, Governance- sowie andere Überlegungen zu berücksichtigen. Unser Fokus liegt auf der Umsetzung unserer aktualisierten Strategie ‹Vision 2026: Ein neues Wachstumskapitel›. Wir haben die Entwicklung eines Go-to-Market-Ansatzes abgeschlossen, der speziell auf unsere neue Kundensegmentierung und das aktualisierte Betreuungsmodell zugeschnitten ist. Die Markteinführung in Schlüsselmärkten ist für das zweite Quartal 2024 geplant."

Laut Mitteilung sei zwischenzeitlich der Verwaltungsrat von mehreren Parteien in Bezug auf eine mögliche Going-Private-Transaktion kontaktiert worden. Um einen geordneten Ablauf zu gewährleisten, habe der Verwaltungsrat einen Transaktionsausschuss eingerichtet, der von Till Spillmann geleitet wird und dem alle unabhängigen Mitglieder des Verwaltungsrats angehören.



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