Guadeloupe von der ISS aus aufgenommen (© Gemeinfrei)

In den vergangenen Monaten sind mehrere französische Einrichtungen auf Guadeloupe Ziel von umfassenden Cyberattacken geworden. Nun hat die zu den Kleinen Antillen gehörende Inselgruppe, die politisch zu Frankreich und damit auch zur EU gehört, sämtliche Computernetzwerke zum Schutz der Daten unterbrochen. "Als Sicherheitsmaßnahme wurden alle Computernetzwerke abgeschaltet, um Daten zu schützen, und eine Diagnose ist im Gange", erklärte die in der Karibik gelegene Region.

Den Angaben zufolge habe man einen Plan aufgestellt, um die öffentlichen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Die Region arbeite zudem mit den Polizeibehörden zusammen und habe die französische Datenschutzbehörde CNIL benachrichtigt.

Im vergangenen August zum Beispiel hatten Hacker ein Krankenhaus nahe der Hauptstadt Paris lahmgelegt und schliesslich Patientendaten geleakt, nachdem sich die Klinik einer Lösegeldzahlung verweigert hatte. Auch auf die Hafenstadt Caen im Nordwesten des Landes sowie auch auf die Departements Seine-Maritime und Seine-et-Marne hatte es Cyber-Angriffe gegeben.



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