Grafikkarten-Markt nach Ende des Kryptohypes im freien Fall

Symbolbild: AMD
Symbolbild: AMD

Der Markt für dedizierte Grafikkarten ist drastisch eingebrochen: Laut dem US-Marktforschungsinstitut Jon Peddie Research sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40,2 Prozent. Dies geht laut der Firma auf den starken Kursverfall bei Kryptowährungen zurück. Es ist nun einfach nicht mehr lukrativ nach Ether & Co zu schürfen. Dementsprechend weniger Karten wurden im vergangenen Quartal verkauft.

Insgesamt 8,8 Millionen Stück sollen abgesetzt worden sein. Dies sei laut dem Marktforschungsinstitut das schlechteste vierte Quartal seit mehr als zehn Jahren. Besonders hart getroffen wurde offenbar AMD. So musste der Hersteller ordentlich Marktanteil an Nvidia abgegeben. Konkret ist der Konzern von 33,7 auf 18,8 Prozent gefallen. Nvidia wuchs hingegen auf 81,2 Prozent an.