Stefan Metzger, CEO Digitalswitzerland (Bild: zVg)

An der diesjährigen Generalversammlung des Vereins Digitalswitzerland, der auf über 200 Vereinsmitglieder und politisch neutrale Stiftungspartner verweisen kann, ist Sascha Zahnd als Präsident bestätigt worden. Die Anschlussfähigkeit der Schweiz an internationale Entwicklungen und die Nutzung von Artificial Intelligence seien aktuelle Schwerpunkte. Zahnd: "Die Geschwindigkeit der digitalen Entwicklung ist hoch – mit uns oder ohne uns. Die damit verbundenen Gefahren zu mindern und die schönen Chancen zu packen, ist erfolgsentscheidend für unsere Gesellschaft.”

Mit einem grossen Dankeschön wurde Yvonne Bettkober verabschiedet. Sie hat sich aus dem Vorstand von Digitalswitzerland aufgrund ihres Wechsels von Amazon Web Services zum Volkswagen Konzern zurückgezogen.

Die 2022 verabschiedete Strategie von Digitalswitzerland zeige erste Ergebnisse: Es gehe nicht mehr nur darum, Digitalisierung zu thematisieren, sondern konkret gesellschaftliche Wirkung zu erzielen. Der Verein arbeite an konkreten Themen und bringe Partner aus Privatwirtschaft und Gesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen – in Themen wie Digital Health, Bildung, Nachhaltigkeit. Der Fokus von Digitalswitzerland im laufenden Jahr liege darauf, die Sichtbarkeit dieser Initiativen in der Gesellschaft zu erhöhen und die Interaktion mit den über 200 Vereinsmitgliedern und nicht-politischen Stiftungspartnern zu stärken. Ein weiterer Schwerpunkt seien die Regionen in der Schweiz: Sowohl für die Westschweiz, wie auch fürs Tessin seien mit Anthony Corbaz und Alessandro Marrarosa zwei zusätzliche Ansprechpartner gestartet.

Die Entwicklung rund um künstliche Intelligenz beschäftige in allen Lebensbereichen, heisst es seitens Digitalswitzerlan weiters. Alexander Ilic, Co-Founder und Executive Director des ETH AI Center, legte dar, wie Swissness und künstliche Intelligenz synergetisch genutzt werden könnten, um in der Schweiz die Basis für international skalierende Start-ups zu schaffen.

Internationale Anschlussfähigkeit sei in der globalen Welt der Digitalisierung entscheidend – denn Entwicklungen fänden längst nicht mehr im nationalen Kontext statt. Anfangs Jahr habe Digitalswitzerland zusammen mit der Swiss Digital Initiative (SDI) ein Memorandum of Understanding (MoU) mit SGTech in Singapur unterzeichnet. "Diese Partnerschaft ist ein Beweis für unser gemeinsames Engagement, die digitale Transformation grenzüberschreitend voranzutreiben und Synergien zwischen den Nationen zu nutzen. Dies erlaubt uns, wirkungsvolle Initiativen zu exportieren", konstatiert Stefan Metzger, CEO Digitalswitzerland.

Digitalswitzerland: Strategie 2023



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