Snap-Aktie stürzt ab

Snapchat: Aktie der Konzernmutter Snap im Sturzflug (Bild: Pixabay)

Die Macher der Foto-App Snapchat haben die Anleger mit kassierten Prognosen für das laufende Quartal schockiert: Die Aktie stürzte im nachbörslichen Handel um rund 31 Prozent ab. Es sei wahrscheinlich, dass die Ziele bei Umsatz und operativem Gewinn verfehlt werden, teilte die Firma Snap mit. Seit der Prognose vor einem Monat habe sich das Konjunktur-Umfeld weiter verschlechtert – und zwar schneller als erwartet.

Foto-App Snapchat mit Quartalsgewinn

Snapchat mit Quartalsgewinn (Bild: Pixabay)

Snapchat hat binnen weniger Stunden eine aussergewöhnliche Börsen-Achterbahn mit Happy End erlebt. Erst liessen verschreckte Anleger die Aktie im Sog des Facebook-Strudels um fast 24 Prozent einbrechen. Doch als die Betreiberfirma Snap, die ihre Zentrale in Los Angeles hat, eigene Zahlen vorlegte, drehte die Stimmung. Der Kurs sprang im nachbörslichen Handel um über 59 Prozent hoch.

Kein schlechtes Quartal - trotzdem Absturz der Snap-Aktie

Die Aktie von Snap stürzt um ein Viertel ein (Bild: Pixabay)

Böses Erwachen für Snap nach Veröffentlichung der Quartalszahlen. Der Aktienkurs der Firma, die die populäre Foto-App Snapchat betreibt, ist gleich um ein Viertel ihres Wertes in den Keller gerasselt. Zwar konnte Snap den Umsatz im Jahresvergleich um 57 Prozent auf rund 1,067 Milliarden Dollar (980 Millionen Schweizer Franken) steigern, im Markt waren jedoch rund 1,1 Milliarden Dollar erwartet worden, während Snap nur ganz knapp das untere Ende der eigenen Prognose von 1,07 Milliarden verfehlte.

Snap schnappt sich britische Display-Spezialistin Waveoptics

Kauft zu: Snapchat (Bild: Pixabay)

Snap, die Entwicklerfirma der populären Foto-App Snapchat, bestätigt ihre Ambitionen im Zukunftsgeschäft mit Computer-Brillen mit einem mehr als eine halbe Milliarde Dollar schweren Zukauf. Snap bestätigte bereits die Übernahme der britischen Spezialfirma Waveoptics. Snap hatte bereits vor zwei Tagen eine Brille präsentiert, mit der sich digitale Inhalte ins Blickfeld des Nutzers einblenden lassen. Von Waveoptics kommen die Spezialdisplays dieses Geräts.

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