Unternehmen versagen bei Weiterbildung

Digitalisierung: Firmen bilden Personal kaum weiter (Foto: pixabay.com, geralt)

Drei von vier Unternehmen weltweit investieren zu wenig in die Weiterqualifizierung ihrer Angestellten und sind deswegen nicht bereit für die Auswirkungen der Digitalisierung. Obwohl fast alle Firmen die Wichtigkeit von Anpassung der Mitarbeiter an moderne Technologie sehen, tun sie nicht genug dafür, wie eine Umfrage des Personaldienstleisters Randstad zeigt.

Zahl der IT-Hochschulabsolventen in Österreich stagniert

Der fünfte IKT-Statusreport des Fachverbandes UBIT zeigt akuten Handlungsbedarf in der IT-Ausbildung in Österreich, denn der Fachkräftemangel steigt weiter an und schadet der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Schaffung ausreichender Ausbildungsplätze und in der konsequenten Steigerung der Absolventenzahlen.

ZHAW mit neu gestaltetem Master of Science in Engineering

Bild: ZHAW

Mit dem Herbstsemester 2020 startet der neu gestaltete Master of Science in Engineering. Die teilnehmenden Fachhochschulen erweitern ihr Angebot auf insgesamt 14 Profile. Elf davon werden an der ZHAW School of Engineering unterrichtet. "Die bisherigen Fachgebiete werden durch Profile ersetzt und um relevante neue Themen erweitert. Damit wird die Ausbildung klarer strukturiert und inhaltlich diversifiziert", sagt MSE-Studiengangleiter Reto Knaack.

Swico ICT Campus an der Uni Zürich eröffnet

 Keynote Speaker und Gäste. v.l.nl.r.: Rolf Schaub, Geschäftsleiter ICT-Scouts & Campus; Prof. Dr. Michael Hengartner, Rektor Uni Zürich; Dr. Garif Yalak, Cisco; Serge Frech, Geschäftsleiter ICT Berufsbildung Schweiz, Judith Bellaiche, Swico, und Filippo Leutenegger, Stadtrat, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements Zürich

Im Science Lab der Universität Zürich ist der neue ​Swico ICT Campus​ für den Zürcher Informatik Nachwuchs eöffnet worden. Es ist dies der bisher dritte ICT Campus der Schweiz nach Muttenz und Bern. Rund 100 Gäste aus der lokalen, regionalen und nationalen Wirtschaft, Politik und Bildung folgten der Zeremonie mit Nationalrätin und Swico Geschäftsführerin Judith Bellaiche auf dem Campus Irchel.

Graz fördert diesen Sommer grüne Startups von Studierenden

Studierende der Grazer Hochschulen haben diesen Sommer die Möglichkeit, im Rahmen der Initiative „Green Tech Summer“, anstatt eines klassischen Praktikums ein grünes Startup zu gründen. Es lockt ein Startgeld von bis zu 6.000 Euro. Die Aktion wird von der Stadt Graz, der SFG (Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft) und des Green Tech Clusters in den nächsten Tagen gestartet.

TÜV Austria startet E-Learning-Programm über Informationssicherheit

Das neue E-Learning-Programm des TÜV Austria mit dem Schwerpunkt Informationssicherheit soll das Bewusstsein im Umgang mit wertvollen Informationen schärfen. Das Programm richtet sich an Unternehmen und deren Beschäftige, die im Falle von Cyberangriffen oftmals ungewollt und unwissentlich eine entscheidende Schwachstelle des Informationssicherheitssystems ihres Betriebes sind.

In Wien werden Jobsuchende zu IT-Kräften umgeschult

Stadtrat Peter Hanke bei der Projektpräsentation (© PID/ Markus Wache)

In Wien benötigt die IT-Branche dringend Fachkräfte, vor allem in Bereichen wie der Softwareentwicklung, Requirements Engineering oder Software Testing. Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (Waff) hat deshalb ein Pilotprojekt für Arbeitssuchende lanciert, die in dieser Branche Fuß fassen wollen.

Crealogix-Sparte "Digital Learning" verselbständigt sich

Bild: Crealogix

Das Schweizer Fintech-Unternehmen Crealogix führt ihren Bereich "Digital Learning" zusammen und gründet dafür mit der "Swiss Learning Hub AG" eine eigene Gesellschaft. Damit will die auf digitales Banking spezialisierte Firma auch im digitalen Aus- und Weiterbildungsbereich weiter punkten und wachsen. Die neue Gesellschaft, die von Urs Widmer geführt werden soll, bleibe unverändert zu 100 Prozent im Besitz der Crealogix Gruppe, heisst es in einer Aussendung dazu.

40 Prozent der Jobs im Jahr 2030 gibt es heute noch nicht

Laut der Studie „A21digital Tyrol Veneto“ des Digitalisierungsnetzwerkes A21digital ist es dringend nötig, junge Menschen durch verstärkte Vermittlung digitaler Kompetenz zu fördern, damit sie besser auf die künftige Dynamik am Jobmarkt vorbereitet sind, den die digitale Transformation bringt und bringen wird. So seien rund 40 Prozent der Jobs, die es 2030 geben wird, heute noch gar nicht in Sicht beziehungsweise „erfunden“.

Von den Finnen künstliche Intelligenz lernen

Bild: AI Elements/ © Guerillafilms.fi

Welche Auswirkungen die Künstliche Intelligenz (KI) auf Mensch und Gesellschaft haben wird, das wollen die Finnen verstehen und stecken viel Geld in die Forschungsarbeit. 200 Millionen Euro stehen dafür bereit. Und weil alle Menschen verstehen sollen, worum es bei der KI geht, hat Finnland mit "The Elements of AI" (Artificial Intelligence) einen kostenlosen Online-Kurs für alle entwickelt, der nun auch in deutscher Sprache zur Verfügung steht.

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