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Strafverfolgungsbehörden wie das FBI haben mit Verschlüsselungstechniken grosser Software-Firmen zu kämpfen, denn Terroristen können sich hinter den bereits in beliebten Programmen inkludierten Kodierverfahren oft leicht verstecken, wie ein Harvard-Bericht zeigt. Nichtsdestotrotz bleibt die wachsende Zahl von internetfähigen Geräten und Smart-Home-Produkten für Gesetzeshüter aussichtsreich.

Die Ermittler haben immer öfter mit Verschlüsselungstechniken zu kämpfen, die für sie ein Hindernis darstellen. Der Report der Wissenschaftler räumt ein, dass die Verfügbarkeit neuer Tools in diesem Bereich inzwischen ein grosses Hindernis in der Strafverfolgung darstellt. Besonders terroristische Organisationen profitieren von den vielen neuen Möglichkeiten. Im Fokus von Terrornetzwerken stehen Technologien, die Texte so chiffrieren, dass sie ausschliesslich der rechtmässige Empfänger lesen kann. Global beliebte Software, wie etwa von Whatsapp, Google und Yahoo, nutzt Mechanismen, um Nachrichten privat zu halten. Viele Nutzer sind sich darüber jedoch kaum bewusst. Für viele Software-Anbieter gehört es mittlerweile zum Gesamtpaket, eine sichere Verschlüsselung von Inhalten zu gewährleisten.

Nach den Anschlägen in Paris stellt sich für Regierungsbehörden die Frage, ob die Industrie künftig möglicherweise verpflichtet sein sollte, bei Problemen mit dem Entschlüsseln Hilfe zu leisten. Trotz aller Probleme: Die Studienautoren halten abschliessend fest, dass die Masse an neueren internetfähigen Geräten, wie zum Beispiel Smart-TV, Autos oder sogar Toaster, erheblich dazu beitragen könnte, Verdächtige schneller aufzuspüren.



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