Zukunft des Datenbankmarktes liegt in der Cloud

Symbolbild: Pixabay/CCO
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Bis 2022 werden 75 Prozent aller Datenbanken auf Cloud-Plattformen eingesetzt oder implementiert, wobei nur fünf Prozent jemals für die Rückführung in lokale Standorte in Betracht gezogen werden. Dies erklärt das Research- und Beratungsunternehmen Gartner. Dieser Trend werde hauptsächlich auf Datenbanken für Analytics und das Software-as-a-Service-Modell (SaaS) zurückzuführen sein, betonen die Analysten.

"Aus Gesprächen mit Gartner-Kunden wissen wir: Unternehmen entwickeln und implementieren neue Anwendungen in der Cloud und verschieben bestehende Assets mit erhöhter Frequenz. Dies wird weiter zunehmen", sagt Donald Feinberg, Distinguished Research Vice President bei Gartner. "Wir gehen zudem davon aus, dass diese Entwicklung mit Systemen für Datenmanagementlösungen für Analytics (DMSA) beginnen wird - wie Data Warehousing, Data Lakes und anderen Anwendungsfällen mit Daten für Analytics, künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML). Zunehmend wandern auch operative Systeme in die Cloud, insbesondere bei der Umstellung auf das SaaS-Anwendungsmodell."

Laut Gartner ist der Umsatz mit Datenbank Management Systemen (DBMS) im letzten Jahr um 18.4 Prozent auf 46 Milliarden Dollar angewachsen. Wobei innerhalb dieses Bereiches die Cloud-DBMS gleich um 68 Prozent gestiegen sind. Und Microsoft und Amazon Web Services (AWS) verbuchen zusammen 75,5 Prozent des gesamten Marktwachstums für sich, so die Marktexperten.