Sitz der Bankia in der 'Puerta de Europa' in Madrid (Bild: CCO 3.0/ Luis Garcia)

Das viertgrösste Finanzinstitut in Spanien, die Bankia, hat sich für den angestrebten Ausbau des Vermögensverwaltungsgeschäfts für die On-Premises-Lösung von Avaloq entschieden. Bankia vergab den Auftrag nach einem wettbewerbsintensiven Ausschreibungsverfahren an Avaloq und ist somit der erste spanische Kunde des schweizerischen Wealthtech-Unternehmens.

Aufgrund der Corona-Krise arbeiten Teams beider Unternehmen über Remote-Verbindungen zusammen, um dieses Projekt auf Schiene zu bringen.

Bankia verspricht sich von der Unterstützung durch Avaloq gemäss Mitteilung einen beschleunigten Ausbau des Marktangebots und des Vermögensverwaltungsgeschäfts in allen Kundensegmenten, einschliesslich traditioneller Privatbank- und Retail-Kunden. Die Bank sei überzeugt, dass sich dies am besten über eine ganzheitliche Datenanalyse und über stärker personalisierte Kundendienstleistungen erreichen liesse, heisst es.

Dem Ergebnisausweis der Bank für 2019 zufolge verzeichnete die Bankia bei den Anlagefonds Nettozuflüsse in Höhe von EUR 1,54 Mrd. und rund eine Million Anteilsinhaber, was ihr die Spitzenposition einbrachte. Zudem konnte die Bank letztes Jahr mehr als 100’000 Neukunden gewinnen. Sie stuft über die Hälfte ihrer Kunden (53 Prozent) als "digital" ein; 36 Prozent des Gesamtertrages im Jahr 2019 stammen daher auch aus digitalen Kanälen, womit die Bank ihre Vorgabe im Strategieplan übertroffen habe.

Nach Banco Alcalá, Banque Pictet & Cie, Banque privée Edmond de Rothschild und Julius Bär ist Bankia der fünfte Kunde von Avaloq mit Aktivitäten am spanischen Markt, aber die erste spanische Bank im Kundenportfolio von Avaloq.



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