Schweizer Börsenaufsicht ermittelt gegen Asmallworld

Bild: Asmallworld
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Die Schweizer Börsenaufsicht hat Untersuchungen gegen die Social-Media-Firma Asmallworld eingeleitet, da Mitglieder des Managements des börsenkotierten Unternehmens möglicherweise Aktiengeschäfte nicht gemeldete haben. Konkret werde ermittelt, ob Führungsmitglieder gegen die Pflichten zur Offenlegung von Transaktionen mit eigenen Aktien verstossen haben.

Nach bereits erfolgten Vorabklärungen sei nun eine Untersuchung wegen möglicher Verletzung der Vorschriften zur Offenlegung von Management-Transaktionen eröffnet worden, lässt die Börse SIX Exchange Regulation verlauten. Es bestehe der Verdacht, dass Asmallworld nicht gegen meldepflichtige Personen vorgegangen sei, die Pflichtverletzungen begangen hätten. Ausserdem sei möglich, dass nicht alle Vorkehrungen getroffen worden sind, um eine Verletzung dieser Bestimmungen zu verhindern.

Bei Asmallworld, kurz als ASW bezeichnet, handelt es sich um ein soziales Netzwerk für illustre Kreise. Im Unterschied etwa zu Facebook kann nicht jeder dieser Plattform beitreten, sondern nur, wer eingeladen ist. Die 250.000 globalen Mitglieder sind praktisch handverlesen.