Neues Cyber-Security-Zentrum von Huawei in Brüssel eröffnet

Bild: Huawei
Bild: Huawei

Der chinesische ICT- und Smartphone-Riese Huawei hat am Dienstag ein neues europäisches Transparenzzentrum für Cybersicherheit in Brüssel eröffnet. Ausschlaggebend dafür dürfte sein, dass Huawei derzeit von vielen Seiten der Cyberspionage verdächtigt wird und mit dem Transparenzzentrum die europäischen Sicherheitsbedenken zerstreuen will. Zudem soll dort Regierungsbehörden, technischen Experten, Branchenverbänden und Normungsorganisationen eine Plattform geboten werden, um gemeinsam an künftigen Standards zu arbeiten.

"Wir glauben, dass dies ein wirksames Modell ist, um Vertrauen für das digitale Zeitalter aufzubauen“, erklärte Huaweis stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender Ken Hu bei der Eröffnung. Vertrauen müsse aber auf überprüfbaren Fakten anhand gemeinsamer Standards basieren. Das Vertrauen in Cybersicherheit sei „eine der grössten Herausforderungen, vor denen die Welt im digitalen Zeitalter“ stehe, betonte Hu. EU-Digitalkommissar Andrus Ansip verwies zuletzt darauf, dass chinesische Firmen gezwungen seien, mit staatlichen Geheimdiensten ihres Landes zusammenzuarbeiten.

Stellenmarkt für Informatik, Informations- und Kommunikationstechnologien ICT