Klimawandel (Symbolbild: Pixabay/ EJM Missouri)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook will seinen Anwendern künftig in einem speziellen Bereich verlässliche Informationen zum Klimawandel zur Verfügung stellen. Das Informationszentrum mit Zugang zu Ressourcen führender Forschungsorganisationen soll zunächst in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und den USA einsatzbereit sein. Etwas Ähnliches hatte der Zuckerberg-Konzern bereits zur Coronavirus-Pandemie eingerichtet.

Darüber hinaus plant die Plattform, bis zum Jahr 2030 über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg klimaneutral zu arbeiten, inklusive den Zulieferern, der Arbeitswege der Mitarbeiter und der Dienstreisen. Erreichen will Facebook dies vor allem durch den Einsatz erneuerbarer Energien und Einsparungen. Unter anderem geht die Firma davon aus, dass mit der aktuellen Erfahrung in der Coronavirus-Krise ein Teil der Dienstreisen durch Videokonferenzen ersetzt werden kann. Die verbliebenen Emissionen will Facebook mit Hilfe von Technologien zur CO2-Bindung auffangen. Etwa mit Windkraft für Rechenzentrum

Bis Ende dieses Jahres will Facebook bereits bei seinen betrieblichen Aktivitäten CO2-neutral sein. Dafür werde zum Beispiel das Rechenzentrum in Dänemark mit Windkraft betrieben – gleichzeitig werde die Wärme der Server genutzt, um bis zu 6.900 Haushalte in der Stadt Odense zu beheizen. Auch Apple, Google und Microsoft kündigten bereits an, bis zum Jahr 2030 klimaneutral arbeiten zu wollen, Amazon setzte sich das Ziel für 2040.



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