Facebook verspricht Transparenz bei politischer Werbung (Bild: Pixabay)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook verspricht für die Europawahl mehr Transparenz auf seiner Plattform bei politischer Werbung. Die bereits unter anderem in den USA geltenden Anzeigenregeln sollen rechtzeitig vor der Abstimmung im Mai eingeführt werden, gab das Onlinenetzwerk heute, Mittwoch, bekannt.

Zu diesen Regeln gehört bisher unter anderem, dass jeder, der Werbung mit politischen Inhalten schalten will, seine Identität und seinen Standort angeben muss. Zudem sollen die Anzeigen in einer öffentlich zugänglichen Datenbank bis zu sieben Jahre lang gespeichert werden. Die Zuckerberg-Company ergriff die Massnahmen in den Vereinigten Staaten vor allem nach der US-Präsidentenwahl 2016, da das Onlinenetzwerk im Wahlkampf in grossem Stil für Propagandakampagnen missbraucht worden war. Sie wurden nach US-Erkenntnissen von Russland aus gesteuert.



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