Enormer Umsatzeinbruch für Airbnb in Europa (Bild: Pixabay)

Die Coronavirus-Krise trifft auch Airbnb schwer: In mehreren europäischen Ländern brach der Umsatz auf dem US-Vermittlungsportal für Ferienunterkünfte zwischen Mitte Februar und Mitte März um rund die Hälfte ein, wie das deutsche "Handelsblatt" unter Berufung auf Daten der Analysefirma Airdna berichtete. Laut den Daten lag der Umsatz in Deutschland innerhalb einer Woche Mitte Februar bei 31 Mio. Euro, zuletzt betrug er nur noch 16 Mio. Euro.

In Frankreich, dem wichtigsten Markt für Airbnb in Europa, sank der Umsatz laut Bericht von 120 auf 65 Mio. Euro. In Italien nahm der Umsatz von 58 auf 31 Mio. Euro ab, in Spanien von 59 auf 33 Mio. Euro. Airbnb wird nach "Handelsblatt"-Informationen mit rund 35 Mrd. Euro bewertet, das Unternehmen bereitet schon seit Längerem seinen Börsengang vor. Den Grossteil des Umsatzes auf der Reiseplattform erhalten die Anbieter von Unterkünften; Airbnb verdient an einer Servicegebühr.



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