3D-Druck

3D-Druck: Schallwellenverfahren verarbeitet Materialien zu Tröpfchen

Kleiner Tropfen: Hier ist eine präzise Formgebung möglich (Foto: harvard.edu)

Forscher der Harvard University haben ein neues Druckverfahren entwickelt, das Schallwellen nutzt, um Tropfen aus zähflüssigen Materialien und Metall herzustellen. Mithilfe dieser Methode lassen sich Biopharmazeutika, Kosmetika, Lebensmittel sowie optische und leitende Materialien produzieren. Die Schallwellen dienen dazu, Tropfen aus Düsen zu gewinnen und in die passende Grösse zu bringen und zu lenken.

Prototyp für Bionik-Auge aus dem 3D-Drucker

Forscher der University of Minnesota haben einen Prototypen für ein bionisches Auge per 3D-Druck hergestellt. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten die Wissenschaftler zunächst einen Weg finden, elektronische Bauteile auf einer kurvenförmigen Oberfläche zu drucken. Möglich wurde dies durch den Einsatz eines speziell angepassten 3D-Druckers und einer Tinte aus Silberpartikeln. Der neue Ansatz soll blinden und sehbehinderten Menschen eines Tages wieder zur uneingeschränkten Sicht verhelfen, hofft das Projektteam.

ETH-Spinoff 9T Labs stellt Carbon-Teile mit dem 3D-Drucker her

Forscher des ETH-Zürich-Spinoffs 9T Labs haben einen 3D-Drucker entwickelt, der Bauteile aus Carbon herstellen kann. Damit wollen sie dem widerstandsfähigen Verbundwerkstoff endgültig zum Durchbruch verhelfen. Das potenzielle Anwendungsspektrum ist riesig: Flugzeuge, Formel-1-Rennwagen, Mountainbikes, aber auch Roboter, Prothesen oder Implantate.

Weltpremiere: Erste Familie zieht in 3D-Druck-Haus ein

In der französischen Stadt Nantes kommt es dieser Tage zu einer Weltpremiere: Dort zieht erstmals eine Familie in ein Haus ein, das komplett von einem Roboter per 3D-Druck gebaut worden ist. Das innovative Gebäude namens "Yhnova" wurde mithilfe des Verfahrens "Batiprint 3D" produziert und war in nur 54 Stunden fertiggestellt. Lediglich die Fenster und das Dach mussten dann noch ergänzt werden. Mit dem Gemeinschaftsprojekt wollen die örtliche Stadtverwaltung und die Universität Nantes neue Möglichkeiten für kostengünstige Wohnlösungen aufzeigen.