Peripherie

Google kauft bei Fossil Smartwatch-Technologie ein

Google heizt Spekulationen zu einger Computeruhr an (Logo: Google)

Der Internet-Gigan Google kauft für 40 Millionen US-Dollar Smartwatch-Technologie beim texanischen Uhrenspezialisten Fossil ein. Allerdings liessen die beiden Unternehmen offen, um welche Technologie es konkret gehen soll. Ein Teil der Entwicklungsabteilung von Fossil soll dabei zu Google wechseln, 200 Mitarbeiter wollen die Texaner ein den eigenen Reihen behalten.

Smarter RFID-Chip verhindert Verlust des Fluggepäcks

Symbolbild: Flughafen Las Vegas (Foto: Karlheinz Pichler)

Was gibt es Unangenehmeres, als bei einer Flugdestination anzukommen und dann festzustellen, dass die Koffer fehlen. Um dies zu verhinderen, wollen die Fluggesellschaften künftig alle Gepäckstücke mit einem über Funkwellen lesbaren RFID-Chip (Radio-Frequency Identification) versehen. Die flächendeckende Ausstattung soll Anfang 2020 beginnen.

IWC will in den USA gegen Apple Watch punkten

IWC-Sitz in Schaffhausen (Bild: IWC)

Die 1868 von einem Amerikaner gegegründete Uhrenherstellerin IWC Schaffhausen will in den US-Markt investieren und dort mit mechanischen Chronometern gegen die Apple Watch antreten. Man spüre in den USA einen "Zündfunken", sagt IWC-CEO Christoph Grainger-Herr gegenüber der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Es gebe eine Zielgruppe, die für die Botschaft einer mechanischen Uhr aufgeschlossener sei als zuvor. ""Wir haben die letzten zehn Jahre damit zugebracht, den Vertrieb in China aufzubauen, von den Anfängen bis zu dem, wo wir heute stehen“, so Grainger-Herr zu Bloomberg.

Roomz lanciert Raum-Sensor für smarte Arbeitsumgebungen

Foto: Roomz

Nach seinem "Display" zur digitalen Reservierung von Sitzungs- und Büroräumen, hat das Schweizer Startup Roomz mit "Sensor" eine weiter kabellose Lösung lanciert, die ein ärgerliches und zeitraubendes Problem beseitigen soll, nämlich reservierte und dann doch nicht genutzte Sitzungszimmer.

Epson blockiert mittels "Sicherheitsupdates" Patronen von Drittherstellern

Epson sorgt mit einer Blockade von Alternativ-Tintenpatronen für Kritik (Bild: Epson)

Ein beliebtes Geschäftsmodell für Druckerhersteller ist, Geräte zunächst günstig zu verkaufen, dann aber mit teuren Tintenpatronen viel Geld zu verdienen. Daher sind alternative Patronen anderer Unternehmen, die zumeist online verkauft werden, den Herstellern oft ein Dorn im Auge. Ein weiteres Unternehmen das nun versucht, das zu unterbinden, ist Epson, wie "Motherboard" berichtet.

Oppy: Flexi-Action-Cam im Selfie-Stick-Format

Oppy: Neue Cam ermöglicht flexiblen Einsatz (Foto: theboud.com)

Die Design-Firma Boiud will mit der "Oppy" eine UHD-Kamera auf den Markt bringen, die praktisch Action-Cam und biegsamer Selfie-Stick in einem ist. Das Gadget, das ein wenig aussieht wie ein Mini-Roboter mit wendigem Giraffenhals, soll so viele Aufnahmen leicht machen und auch noch nie dagewesene Kamerawinkel ermöglichen. Aktuell läuft eine Kickstarter-Kampagne, die Auslieferung soll Anfang 2019 starten.

Weltpremiere: Erste Familie zieht in 3D-Druck-Haus ein

In der französischen Stadt Nantes kommt es dieser Tage zu einer Weltpremiere: Dort zieht erstmals eine Familie in ein Haus ein, das komplett von einem Roboter per 3D-Druck gebaut worden ist. Das innovative Gebäude namens "Yhnova" wurde mithilfe des Verfahrens "Batiprint 3D" produziert und war in nur 54 Stunden fertiggestellt. Lediglich die Fenster und das Dach mussten dann noch ergänzt werden. Mit dem Gemeinschaftsprojekt wollen die örtliche Stadtverwaltung und die Universität Nantes neue Möglichkeiten für kostengünstige Wohnlösungen aufzeigen.

Amazon stoppt Verkauf von smarten "Cloudpets"

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Der Online-Versandhändler Amazon hat alle der umstrittenen "Cloudpets" aus seinem Sortiment genommen. Die sprechenden Plüschtiere, die Sprachaufnahmen machen können, online miteinander verbunden sind und mit einer App über Bluetooth verwaltet werden können, würden ein zu grosses Sicherheitsrisiko für Kinder darstellen.

Kalifornien startet mit Test digitaler Nummernschildern

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In Kalifornien sind digitale Nummernschilder nun Realität. Die Stadt Sacremento ist die erste Gemeinde, die offiziell zunächst 24 "Rplates" von Reviver Auto an Fahrzeugen ihrer Flotte testet. Ob sich diese so schnell durchsetzen, wie der Hersteller hofft, bleibt abzuwarten. Einerseits sind die digitalen Nummerschilder mit kolportierten 699 Dollar Anschaffungspreis nicht ganz billig - und es es gibt offenbar sogar in den USA gewisse Datenschutzbedenken.