Öffentliche Verwaltung

Einigung mit CSC über Abbruch des Informatikprojektes "ASALneu" der Arbeitslosenversicherung

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Die Aufsichtskommission für den Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung hat bekanntlich Ende Juni 2015 aufgrund einer Neueinschätzung entschieden, das Informatikprojekt zur Erneuerung des Auszahlungssystems der Arbeitslosenversicherung (ASALneu) abzubrechen. Nun konnte laut Mitteilung des Seco mit der projektführenden CSC Switzerland eine Einigung über die Modalitäten des Abbruchs erzielt werden. Die Auszahlungen von Taggeldern an die Versicherten seien mit dem aktuellen ASAL weiterhin jederzeit gewährleistet, heisst es.

Prämienrechneraffäre: Comparis.ch durch Bundesanwaltschaft rehabilitiert

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Der Internet-Vergleichsdienst Comparis.ch sieht sich durch die Bundesanwaltschaft (BA) endgültig rehabilitiert, wie er in einer Aussendung bekannt gibt. Die Ermittlungsergebnisse der BA in der "Hacker-Affäre" zeigten, dass das Eidgenössische Departement des Inneren (EDI) öffentlich log, schreibt Comparis.ch. Das EDI habe versucht, einen Hackerangriff, der gar keiner war, als Vorwand zu nutzen, um eine Vereinbarung mit Comparis.ch unrechtmässig zu kündigen.

Kanton Thurgau: Zentimetergenaues Abbild aller Kantonsstrassen

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Die Geodatensammlung des Kantons Thurgau wird um hochauflösende 3D-Bilder der Kantonsstrassen ergänzt. Mit dem sogenannten "Infra3D-Road-Service" - quasi das Google Street View für Profis - wird ein Abbild der Kantonsstrassen an den Arbeitsplatz der verschiedenen Ämter gebracht. So können aufwendige und oft gefährliche Begehungen und Vermessungsarbeiten vor Ort vermieden werden.

Bund erwägt Einführung eines "Open-Data"-Systems mit Daten von Swisscom und Co

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Einem Medienbericht zufolge erwägt der Bund die Einrichtung eines Open-Data-Systems, für das die Swisscom, die Post und die SBB die entsprechenden Daten liefern sollen. Die Daten könnten anonymisiert und unter noch zu bestimmenden Auflagen zur Verfügung gestellt werden, liess Bundesrätin Doris Leuthard in einem Zeitungsinterview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" durchblicken.

Abacus erzielt ersten Punktesieg gegen die Beschaffungspolitik St. Galler Gemeinden

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Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen untersagt den Gemeinden St. Gallen, Rapperswil-Jona, Wil und Wittenbach im Rahmen einer einstweiligen Verfügung den Abschluss von Verträgen für die Beschaffung von Software zur Umsetzung des Rechnungsmodells der St. Galler Gemeinden.

Stadtverwaltung St. Gallen informiert über "Digitale Akten und Prozesse DAP"

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Die Stadtverwaltung St.Gallen hat mit dem Dokumenten Management System Microsoft Sharepoint und dem Lösungsanbieter Up-Great eine Gever-Lösung (GEschäftsVERwaltung) für die Ablage und Archivierung von Geschäftsfällen eingeführt. Im Rahmen eines Open-Day vom 17. September wollen die Projektverantwortlichen der Stadt St.Gallen den Vertretern der öffentlichen Verwaltung die Lösung im St. Galler Rathaus nun offiziell vorstellen.

Gehackte italienische Ausspähfirma pflegte auch Kontakte zur Bundesverwaltung

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Die auf Computerüberwachungssoftware fokussierte italienische Firma Hacking Team mit Sitz in Mailand, die unter anderem auch der Kantonspolizei Zürich Spionage-Software lieferte und jetzt selber gehackt wurde, hatte laut Medienberichten auch Kontakte zur schweizerischen Bundesverwaltung. Jedoch habe die Überwachungsbehörde des Bundes im Gegensatz zur Kantonspolizei Zürich keinen Staatstrojaner bei den Mailändern erworben.

Konsultation zur E-Government-Zusammenarbeit ab 2016 abgeschlossen

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Der Steuerungsausschuss E-Government Schweiz hat die Geschäftsstelle E-Government Schweiz beauftragt, gemeinsam mit der interföderalen Arbeitsgruppe die Grundlagendokumente E-Government-Strategie bis Ende August 2015 zu finalisieren. Die Ratifizierungsphase zur E-Government-Strategie und zur öffentlich-rechtlichen Rahmenvereinbarung zwischen Bund und Kantonen soll im September 2015 starten.

Bundesrat heisst über 70 Mio. Franken für Arbeitsplatzsysteme der nächsten Generation gut

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Der Bundesrat hat die Einführung einer neuen Generation von Arbeitsplatzsystemen in der Bundesverwaltung beschlossen. Er hat eine entsprechende Botschaft mit einem Verpflichtungskredit in der Höhe von 70,13 Millionen Franken gutgeheissen und zur koordinierten Umsetzung das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, das bundesweite Programm APS2020 als IKT-Schlüsselprojekt zu führen.