Öffentliche Verwaltung

Bund bestätigt Änderungsbedarf des Fernmeldegesetzes

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Laut einer Mitteilung des Bundesrates bestätigen die Eingaben im Rahmen der Vernehmlassung zur Teilrevision des Fernmeldegesetzes (FMG), dass eine Anpassung der rechtlichen Grundlagen nötig sei. Der Bundesrat habe von den Ergebnissen der Vernehmlassung Kenntnis genommen und das UVEK beauftragt, bis September 2017 eine Botschaft zur Änderung des FMG auszuarbeiten, heisst es.

Zentrale Bundesverwaltung hat letztes Jahr 5,65 Milliarden Franken für Beschaffungen ausgegeben

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Der Bundesrat hat den Bericht über das Beschaffungscontrolling für das Jahr 2015 zabgesegnet. Dieser weist für die zentrale Bundesverwaltung Zahlungen im Wert von 5,65 Milliarden Franken für Beschaffungen von kommerziellen Leistungen und Lieferungen (Güter und Dienstleistungen) aus. Davon entfallen 558.13 Millionen Franken auf IT-affine Produkte, darunter unter anderem IT- und Telekommunikationsmittel (261.04 Mio. Franken), IT- und Telekommunikationsmittel für Führungs- und Einsatzsysteme der Armee (228.27 Mio. Franken) oder Bürobedarf inkl. Papier und EDV-Verbrauchsmaterial (16.18 Mio.

Zürcher Direktion der Justiz und des Innern baut eigenes Rechtsinformationssystem nicht weiter aus

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Die Direktion der Justiz und des Innern baut das direktionseigene Rechtsinformationssystem RIS2 nicht weiter aus. Man damit Abstand von Software-Eigenentwicklungen und setze künftig auf Standard-Applikationen, heisst es in einer Aussendung der Direktion.

Stadt Bern prüft Microsoft-Ablöse durch Open Source Software

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Ähnlich wie die Isar-Stadt München vor über zehn Jahren eine Microsoft-Ablösung gestartet hat, soll nun auch in der Stadt Bern mit der Entwicklung eines Open Source Clients für die Stadtverwaltung begonnen werden. Das Stadtparlament hat deutlich mit 49 gegen 18 Stimmen einen Kredit in der Höhe von 843.000 Franken für das Projekt „Potenzialanalyse Open Source Software“ genehmigt.

Neue Informatikinfrastruktur der Eidgenössischen Steuerverwaltung wird teurer als angenommen

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Die neue Informatikinfrastruktur Fiscal IT der Eidgenössischen Steuerverwaltung dürfte wohl teurer werden als ursprünglich angenommen. Dies geht aus einem von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) publizierten Bericht hervor. Fiscal IT ist der Nachfolger des IT-Megaprojektes Insieme, mit dem die Steuerverwaltung des Bundes für negative Schlagzeilen gesorgt hatte.

Bundesrat fixiert ersten Masterplan zur Umsetzung der neuen IKT-Strategie des Bundes

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Entlang der vom Bundesrat festgelegten strategischen Ausrichtung hat das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) in Zusammenarbeit mit den Departementen und der Bundeskanzlei den ersten Masterplan zur IKT-Strategieperiode 2016–2019 erarbeitet. Dabei wurden gemäss Mitteilung auch die Empfehlungen der parlamentarischen Oberaufsicht an den Bundesrat zur IKT Bund berücksichtigt.

Bundesrat bestimmt für weitere Informatikleistungen zentrale Führung

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Der schweizerische Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung festgelegt, dass in der Bundesinformatik die elektronische Geschäftsverwaltung "Gever" künftig zentral, als IKT-Standarddienst, geführt werden soll. Zudem hat er die Erweiterung des bestehenden IKT-Standarddienstes für die Identitäts- und Zugangsverwaltung IAM beschlossen. Die Content Management Systeme (CMS) zur Bewirtschaftung von Webauftritten sollen aber vorerst noch nicht zentral geführt werden, so der Bundesrat in einem Communiqué dazu.

Auch Kanton Zug setzt auf KMS-Standardsoftware NEST Steuern

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Nach dem Kanton Solothurn hat sich mit dem Kanton Zug in diesem Jahr bereits die zweite kantonale Steuerverwaltung für den Einsatz der Standardsoftware NEST Steuern entschieden. Die Herstellerin, die Krienser KMS, hat die öffentliche Ausschreibung "STELZ – Neue Steuerlösung Zug" für sich entscheiden können. Der Auftrag hat einen Wert von 16 Millionen Franken. Insgesamt ist Zug damit bereits der 14. Kanton, der mit "NEST Steuern" arbeiten wird.

Kanton Zürich will Grundlagen für flächendeckendes E-Voting schaffen

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Der Regierungsrat des Kantons Zürich will den Stimmberechtigten zeitnah ein sicheres, finanziell tragbares und organisatorisch überzeugendes neues System zur elektronischen Stimmabgabe anbieten. Erarbeitet werden soll es im Rahmen eines Vorprojekts in Partnerschaft mit Parteien und Verbänden und den Gemeinden, wobei letztere bei der Durchführung von Wahlen und Abstimmungen die operative Hauptlast tragen.