Finanz-IT

Industrial Bank setzt bei neuem Private-Banking-Geschäft in Hongkong auf Avaloq Banking Suite

Mit der Industrial Bank hat eine der grössten Bankengruppen Chinas mit Hauptsitz in Fuzhou Avaloq dazu beauftragt, eine umfassende Front-to-Back-Banking-Lösung für die Niederlassung ihres Private-Banking-Geschäfts in Hongkong bereitzustellen. In Zusammenarbeit mit Avaloqs Premium Implementation Partner Orbium sei die Avaloq Banking Suite innert sechs Monaten implementiert worden, teilt die Schweizer Banken-Software-Spezialistin mit.

Zahlen: Mobile Kartenleser ermöglichen Betrug

Mobile Kartenleser, die gerade in kleineren Unternehmen immer öfter als Bezahllösung zum Einsatz kommen, sind insbesondere für Kunden oft nicht sicher. Das haben Sicherheitsexperten im Rahmen der Black Hat USA aufgezeigt. Demnach wäre es betrügerischen Händlern möglich, einen höheren Betrag zu kassieren als eigentlich angezeigt. Doch auch Drittangreifern machen es die Geräte oft zu leicht.

Internet-Bezahldienst Paypal legt weiter zu

Der Internet-Bezahldienst Paypal profitiert weiter vom Wachstum des E-Commerce und kann für das zweite Quartal seines laufenden Fiskaljahres einen Gewinnsprung von 28 Prozent ausweisen. Konkret verzeichnete der US-Konzern aus dem kalifornischen San Jose in der Berichtsperiode einen Nettogewinn von 526 Millionen Dollar (522,1 Mio. Schweizer Franken) nach 411 Millionen Dollar im selben Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um 23 Prozent auf 3,86 Milliarden Dollar (3,83 Mrd. Schweizer Franken).

Crealogix implementiert Mobile Banking Platform bei der VZ Depotbank

Die zur VZ-Gruppe zählende VZ Depotbank hat die Digital-Banking-Softwareanbieterin Crealogixmit der Implementierung ihrer Mobile Application Platform beauftragt. In der Schweiz soll die Lösung zum Jahresende live gehen, für die VZ Depotbank Deutschland ist der Roll-out für das Jahr 2019 geplant.

Bitcoin: In zehn Jahren alltäglich - oder eben wertlos

Kryptowährungen wie Bitcoin könnten innerhalb des nächsten Jahrzehnts zum Mainstream-Zahlungsmittel werden, so Forscher des Imperial College London (ICL) und der Investment-Plattform eToro. Diese Prognose kommt angesichts jüngster Wertverluste etwas überraschend - und widerspricht der Ansicht einiger renommierter Ökonomen, die einen Tod durch Regulierung erwarten. "Bitcoin könnte in zehn Jahren leicht nur 100 Dollar wert sein", meint etwa der ehemalige Weltbank-Chefökonom Kenneth Rogoff.

Twint bekommt einen neuen CEO

Das mobile Schweizer Zahlungssystem Twint erhält mit Markus Kilb einen neuen CEO (Chief Executive Officer). Kilb, bisher Leiter der Unicredit Family Financing Bank in Deutschland, soll Thierry Kneissler ablösen, der den Führungswechsel noch begleiten soll und danach als freier Berater tätig werde. Kneissler hat Twint seit 2014 vom Startup Unternehmen zum am weitesten verbreiteten Bezahl-App der Schweiz geführt. Die Wachablöse soll im vierten Quartal des laufenden Jahres vonstatten gehen.

SIX Digital Exchange: Six plant Plattform für digitale Vermögenswerte

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Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX will eine Online-Plattform für die Emission, den Handel, die Abwicklung und die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten unter dem Namen "SIX Digital Exchange" auf den Markt bringen. Sie soll gemäss Mitteilung auf der dezentralen "Distributed-Ledger-Technologie" aufsetzen, die auch Kryptowährungen wie Bitcoin zugrunde liegt. Die ersten Dienstleistungen sollen Mitte 2019 lanciert werden.

Crypto-Blase: Schon über 800 "tote" Währungen

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Zwar legt die schiere Masse an Initial Coin Offerings (ICOs) nahe, dass Kryptowährungen weiterhin boomen. Doch gibt es mittlerweile auch über 800 solcher Währungen, die mit einem Handelswert von teils weit unter einem Cent tatsächlich oder de facto tot sind, berichtet "CNBC". Auch die ursprüngliche, Bitcoin selbst, hat mittlerweile etwa 70 Prozent Kurswert gegenüber dem Höchststand im Dezember 2017 verloren. Für manche Branchenkenner ist letzteres aber eher ein Zwischentief.