Forschung

Verfasst von ictk am 23.06.2018 - 07:04

Gerade einmal 20 Quadratmillimeter gross ist ein neuer Prozessor, den Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt haben. Gleichzeitig ist er ein Vorbild beim Sparen von Strom. 24 Milliwatt reichen schon. Das ist ein Hundertstel dessen, was die kleinste Birne mit Leuchtdioden beansprucht. Der Winzling soll Drohnen das Navigieren ermöglichen, die kaum grösser sind als Bienen.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 20.06.2018 - 10:39

RFID-Tags lassen sich als Sensoren für das Auftreten von Glukose in der Umgebung einsetzen, wie Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ermittelt haben. Dieser Ansatz punktet damit, dass er auch ohne Batterien auskommt. Die Forscher planen nun eine Weiterentwicklung des Sensorsystems, um es für die Detektion von Chemikalien einzusetzen.

Verfasst von ictk am 19.06.2018 - 16:11

Der Armonker IT-Dienstleistungsriese IBM hat in San Francisco einen neuen Computer präsentiert, der mit Menschen debattiert und dabei bestens abschneidet. Es war die erste öffentliche Vorführung jenes Künstliche-Intelligenz-Projekts, an dem IBM seit mehr als fünf Jahren arbeitet.

Verfasst von Oliver Morsch/ETHnews am 19.06.2018 - 09:09

In den neuen Quanten-Informationstechnologien müssen empfindliche Quantenzustände zwischen entfernten Quanten-Bits übertragen werden. ETH-Forschern ist es nun gelungen, eine solche Quanten-Übertragung zwischen zwei Festkörper-Qubits auf Kommando zu realisieren.

Verfasst von Manzey/pte am 17.06.2018 - 08:24

Forscher der Purdue University haben eine Technologie entwickelt, die es öffentlichen Überwachungskameras ermöglicht, personalisierte Nachrichten an Personen zu senden, ohne ihre Privatsphäre zu gefährden. Während herkömmliche Übertragungsprotokolle zuerst die IP- oder MAC-Adresse des Ziels lernen müssen, verwendet "Phade" Bewegungsmuster als Adresscode für die Kommunikation.

Verfasst von ictk am 15.06.2018 - 15:29

Das private Non-Profit-Entwicklungszentrum CSEM mit Hauptsitz in Neuenburg zieht ein exzellentes Resümee über das vergangene Geschäftsjahr 2017. Laut Mitteilung stand ein erfreulicher Anstieg der industriellen Tätigkeiten ins Haus. In Anerkennung seiner Tätigkeit als Forschungs- und Technologieunternehmens erhielt das CSEM mehrere prestigeträchtige Auszeichnungen. Als Schlüsselfigur der Digitalisierung lanciert das CSEM zudem mit der Digital Journey einen Wettbewerb, der den Schweizer KMUs den Einstieg in die Welt der Digitalisierung erleichtern soll.

Verfasst von Kempkens/pte am 15.06.2018 - 00:08

Mit einem neuartigen Laser, der mit Hyperschallwellen zur Aussendung von Licht angeregt wird, wollen Forscher der Yale University die Datenverarbeitung revolutionieren. Noch basiert diese weitgehend auf Silizium-Chips, die allerdings keine entscheidenden Verbesserungen bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit ermöglichen. Sie lässt sich nicht an die viel schnellere Photonik anpassen, die heute schon weitgehend über grosse Entfernungen genutzt wird und schnelles Internet sogar in private Haushalte bringt.

Verfasst von Kempkens/pte am 12.06.2018 - 15:10

Wissenschaftler der Rutgers University im US-Bundesstaat New Jersey haben ein ferroelektrisches Material entwickelt, das theoretisch vorhergesagt worden war, praktisch aber als nicht realisierbar galt. Es handelt sich um einen nahezu 2D-Film, der nur wenige Atomlagen dick ist, ähnlich dem "Wundermaterial" Graphen. Es besteht aus nebeneinander angeordneten Molekülen, die Barium, Titan, Strontium, Lantan und Sauerstoff enthalten. Dazu kommt ein 2D-Elektronengas, eine Halbleiterstruktur, in der sich Elektronen nur in zwei Dimensionen bewegen können.

Verfasst von Fügemann/pte am 10.06.2018 - 08:53

Ein internationales Wissenschaftler-Team hat eine neue Möglichkeit gefunden, Bildinformationen nahezu ohne Verzerrung durch multimodale Fasern zu übertragen - selbst, wenn sie die Fasern verbiegen. An dem Projekt waren unter anderem Experten des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena beteiligt.

Verfasst von Steiner/pte am 07.06.2018 - 09:13

Forscher mehrerer US-Universitäten haben ein System entwickelt, mit dem sich der Bestand von Wildtieren einfach, schnell und zuverlässig überwachen lässt, ohne diese in ihrer natürlichen Umgebung zu stören. Hierfür verknüpfen die Experten Künstliche Intelligenz (KI) mit Ansätzen des maschinellen Lernens, um Löwen, Elefanten und Co in der Serengeti ohne menschliches Zutun über Fotos und Videos identifizieren, zählen und beschreiben zu können. Die Methode erreichte eine Genauigkeit von 96,6 Prozent und konnte 99,3 Prozent der Bilder auswerten.