Internet

Ikea plant Branchen-Onlineportal

Foto: Pixabay/Mastrminda

Der schwedische Einrichtungskonzern Ikea, der mit neun Niederlassungen und drei Pickup-Points auch in der Schweiz über eine starke Präsenz verfügt, arbeitet bereits des längeren an der Realisierung einer umfassenden Digital-Strategie. Angedacht ist eine branchenweite Onlineplattform, wie Holding-Chef Torbjörn Lööf gegenüber der "Financial Times" betonte.

Amazon will WLAN-Spezialisten Eero übernehmen

Amazon kaufte wieder zu (Bild: Flickr/Robert Scoble)

Der Online-Händler Amazon will den WLAN-Spezialisten Eero übernehmen. Es sei bereits eine Vereinbarung zum Erwerb des in San Francisco ansässigen Start-Ups unterzeichnet worden, teilt Amazon mit. Details zum Kaufpreis wurden nicht bekannt. Einem Medienbericht zufolge hatten zuletzt mehrere Beteiligungsgesellschaften rund 90 Millionen Dollar in Eero gepumpt. Eero hat sich vor allem über seine Mesh-Router einen Namen gemacht. Dabei werden mehrere einzelne Router kombiniert, um ein Netz unter einander zu spannen, und so eine bessere Abdeckung zu erreichen.

Online-Reviews besser als Marktforschung

Künstliche Intelligenz könnte klassische Marktforschung ersetzen (Symbolbild: UTSA)

Maschinenlernen und KI könnten klassische Marktforschung zunehmend obsolet machen. Denn damit wird es möglich, User-generierten Content (UCG) wie Online-Reviews, Blogs und Social-Media-Postings effizient zu analysieren. Einer im Journal "Marketing Science" veröffentlichten Studie zufolge ist es für Marken so tatsächlich schneller und günstiger zu erfassen, was Kunden wollen - und das womöglich auch besser als beispielsweise durch klassische Befragungen.

Deutschland: Nutzung von Netflix, Youtube und Co gehen nicht zulasten der TV-Sender

Symbolbild: Pixabay

Im Nachbarland Deutschland wirkt sich die zunehmende Beliebtheit von Online-Videodiensten wie Netflix oder Youtube bislang nicht negativ auf den täglichen Fernsehkonsum aus. Dies belegt eine Studie des Branchenverbandes Vaunet. Demnach legte die tägliche Nutzungsdauer von Videos via Internet im vergangenen Jahr in Deutschland von durchschnittlich 30 auf 40 Minuten pro Person zu. Der Fernseher hingegen läuft noch immer fast vier Stunden täglich:

Chinesische Regierung lässt Microsofts Suchmaschine Bing sperren

In China gesperrt: Bing (Bild: Screenshot)

Auf Anweisung der chinesischen Regierung ist Microsofts Suchmaschine Bing in China gesperrt worden. Laut Mitteilung des Software-Riesen aus Redmond sei Bing dort derzeit nicht zugänglich. Gemäss eines Berichts der Zeitung "Financial Times" bestätigte der staatseigene Telekomkonzern China Unicom eine entsprechende Anordnung der Regierung.

Samsung tritt deutscher Login-Allianz Verimi bei

Logo: Samsung

Die deutsche Login-Allianz Verimi hat Samsung als prominentes neues Mitglied gewonnen. Der Elektronik-Riese wird Gesellschafter bei der Plattform, wie Verimi mitteilte. Über konkrete Anwendungen bei Samsung wurden zunächst keine Angaben gemacht. Der Verimi-Login kann als eine Art Generalschlüssel bei Portalen und Diensten teilnehmender Unternehmen verwendet werden. Zu den Gesellschaftern von Verimi gehören Allianz, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Daimler, Volkswagen, Lufthansa, Deutsche Bank und der Medienkonzern Axel Springer, der unter anderem "Bild" und "Welt" herausgibt.

Vietnam setzt scharfe Internetkontrollen in Kraft

Symbolbild: Schienenstrang in Hanoi (Foto: Ekrem Canli/CCO)

Mit dem heutigen Neujahrstag ist in Vietnam ein drakonisches neues Gesetz zur Kontrolle des Internets und seiner Nutzer in Kraft getreten. Es verpflichtet Internetkonzerne zur Löschung jeglicher Inhalte, die nach Einschätzung der Regierung den Interessen des Staats zuwiderlaufen. Unternehmen wie Google und Facebook werden verpflichtet, auf Aufforderung der Regierung Daten von Nutzern preiszugeben.

Regierung der Demokratischen Republik Kongo kappt Internet

Joseph Kabila, Noch-Regierungschef der DR Kongo, liess offenbar das Internet sperren (Bild: Manda Lucidon/ Weisses Haus)

Die Regierung der Demokratischen Republik (DR) Kongo hat einen Tag nach der Präsidentschaftswahl in weiten Bereichen des Landes den Zugang zum Internet gekappt. Dies deuteten mehrere Internetunternehmen im Land an. Die Opposition zeigt sich davon beunruhigt. Wie die aktuelle Noch-Regierung reklamierte sie den Wahlsieg bereits für sich.