Internet

Google sperrt in der Schweiz ansässige Ticketplattform Viagogo

Logo: Viagogo

Google hat die in der Schweiz ansässige Ticketplattform Viagogo wegen überhöhter Preise, undurchsichtigen Gebühren und undgültigen oder sogar gefälschten Tickets als Werbekunden gesperrt. Ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells, die Vorreihung beim Suchmaschinenanbieter Google, fällt demnach nun weg. Viagogo werde weltweit nicht mehr als Werbekunde akzeptiert, liess Google verlauten.

Sudan beendet Internetsperre

Symbolbild: Fotolia/ Rotschwarzdesign

Die Bewohner des afrikanischen Krisenstaates Sudan haben nach einer einmonatigen Blockade nun wieder Zugang zum mobilen Internet. Ein Gericht in der Hauptstadt Khartum ordnete an, dass die Anbieter Zain, MTN und Sudani den Zugang für ihre Kunden ab sofort wieder freigeben müssten, wie der Anwalt Abdelazim al-Hassan, der gegen die Blockade des Internets Anfang Juni geklagt hat, bekannt gab.

Weltweite Störungen bei Facebooks Apps

Facebook war ebenso von Störungen betroffen wie Instagram und Whatsapp (Bild: Pixabay)

Facebook, Instagram und Whatsapp waren am gestrigen Mittwoch Nachmittag von Störungen betroffen. Ein Facebook-Sprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur Probleme beim Hochladen von Fotos und anderen Dateien in den Apps des Unternehmens. Man arbeite daran, schnellstmöglich wieder einen normalen Betrieb herzustellen. Alle drei Dienste gehören zum Facebook-Konzern. Laut der Website "allestörungen" sind besonders Nutzer in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich und den Benelux-Staaten betroffen.

Polizei ermittelt gegen internationale Bande wegen Millionenbetrug über Trading-Plattformen

Die Polizei ermittelt (Bild: Unsplash/ Daniel Tafjord)

Eine kriminelle Gruppe soll einem Medienbericht zufolge im Internet mit betrügerischen Geldanlage-Plattformen Millionen erbeutet haben. Unter den Betroffenen seien auch Tausende Deutsche, berichten der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und der Saarländische Rundfunk (SR) auf Grundlage einer gemeinsamen Recherche. Die Bande habe international agiert und ihre Opfer mit Hilfe von Trading-Plattformen hinters Licht geführt.

Mytaxi heisst nun Free Now und erweitert Fahrdienstleistungen

Mytaxi heisst neu 'Free Now' (Foto: Daimler)

Der Taxianbieter Mytaxi wurde gestern zum Mobilitätsdienstleister Free Now und tritt gegen private Fahrdienste wie Uber an. Im ersten Schritt bietet Free Now in Deutschland von Ende Juli an neben Taxis auch Mietwagen mit Fahrer als neue Buchungsoption an, kündigte Alexander Mönch, Deutschland-Chef von Free Now in Berlin an. Der neue Dienst startet zunächst in Hamburg, danach sollen Berlin und Frankfurt bis Ende August folgen. Bis zum Jahresende sollen die Mietwagenflotten in sechs deutschen Städten verfügbar sein.

Googles Web-Kalender weltweit offline

Icon: Wikipedia/CCO

Googles populärer Kalenderdienst war am Dienstag nicht erreichbar. Der Versuch, auf die Website zu gehen, sorgte dafür, dass Nutzer Fehlermeldungen angezeigt bekommen, etwa Error 404 oder Error 500. Bei allen Störungen gab es ab ca. 15.00 Uhr die ersten Meldungen. Probleme gab es in den USA, in Teilen von Europa, Asien, Südamerika und Afrika. Google hat auf Twitter bereits bestätigt, dass das Team sich des Problems bewusst ist und aktuell an einer Lösung arbeite. Wie und warum es dazu gekommen ist, ist unklar.

Internet schlittert immer mehr in Vertrauenskrise

Fake News tragen Hauptschuld am Vertrauensverlust des Internets (Foto: pixabay)

Das Internet schlittert bei seinen Nutzern immer weiter in eine Vertrauenskrise. Laut einer globalen Umfrage des Center for International Governance Innovation (CIGI) sind acht von zehn Personen besorgt um ihre Online-Privatsphäre. Rund 53 Prozent machen sich deutlich mehr Sorgen als im Vorjahr. Die Schuld daran geben drei Viertel der User vor allem sozialen Online-Medien wie Facebook und Twitter, die nur noch von Cyber-Kriminellen (81 Prozent) als grösste Ursache für deren wachsendes Misstrauen gesehen werden.

Visable bläst zum Angriff gegen Alibaba und Co

Visable-CEO Peter Schmid (Foto: zVg)

Nach einer abwechslungsreichen Geschichte, in der sich "Wer liefert was" (WLW) vom Printkatalog der Leipziger Messe (1932) bis zur Plattform für Business-to-Business-Geschäfte entwickelt hat, schlägt WLW nun gleichsam ein neues Kapitel auf. Unter der neuen Dachmarke "Visable" will WLW, an der auch die Schweizer Investmentgesellschaft Capvis beteiligt ist, auch internationalen Playern wie etwa Alibaba.com an den Karren fahren.