Medien

Verfasst von Manzey/pte am 19.04.2018 - 07:15

Forscher der Ben-Gurion University haben zusammen mit Kollegen aus Washington eine neue generische Methode entwickelt, um gefälschte Accounts in den meisten sozialen Netzwerken, einschliesslich der beliebten Seiten Facebook und Twitter, zu identifizieren. Der Algorithmus basiert auf maschinellem Lernen und kann seine Leistung auf Dauer sogar noch steigern.

Verfasst von redaktion am 18.04.2018 - 05:40

Apple arbeitet offenbar an einem Ausbau von Apple News: Künftig soll für rund zehn Dollar monatlich eine Vielzahl von Magazinen und Zeitungen abonniert werden können. Dieses Prinzip ist in den USA vor allem von der App Texture bekannt, die vergangenen Monat von Apple übernommen worden ist. Bei Texture konnten für 9,99 Dollar pro Monat rund 200 Magazine gelesen werden.

Verfasst von ictk am 17.04.2018 - 23:14

Russische Behörden haben im Zuge des Vorgehens gegen den beliebten Messenger-Dienst Telegram Millionen von IP-Adressen blockiert, darunter Hunderttausende von Cloud-Diensten von Google und Amazon. Agenturberichten zufolge sperrte die Aufsichtsbehörde Roskomnadsor heute insgesamt an die 18 Millionen IP-Adressen, die zur Nutzung von Telegram verwendet wurden.

Verfasst von Manzey/pte am 16.04.2018 - 09:35

Die Mehrheit der Twitter-Nutzer weiss nicht, dass Wissenschaftler weltweit Tweets zu Forschungszwecken sammeln und regelmässig auswerten. Dabei werden sogar auch bereits gelöschte Twitter-Nachrichten wiederhergestellt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern der University of Kentucky.

Verfasst von redaktion am 16.04.2018 - 05:59

Der Medienkonzern Pro Sieben Sat.1 will schon im nächsten Vierteljahr sein Online-Geschäft verstärken. "Im dritten und vierten Quartal können wir hoffentlich die ersten gemeinsamen Transaktionen für die Nucom Group vermelden", sagte Finanzvorstand Jan Kemper. Angestrebt werden Akquisitionen im In- und Ausland. Die Private-Equity-Gesellschaft General Atlantic hatte sich mit 25 Prozent an Nucom beteiligt. In dieser Gesellschaft bündelt Pro Sieben Sat.1 sein Handelsgeschäft. Das Bundeskartellamt genehmigte mittlerweile die Beteiligung.

Verfasst von Rudloff/pte am 10.04.2018 - 07:49

Um gegen beleidigende Online-Belästigung vorzugehen, haben Forscher des Massachusetts Institute of Technology die Software "Squadbox" entwickelt. Freunde und Kollegen moderieren eingehende E-Mails und melden etwaiges Mobbing. Die Erfinder haben für die Entwicklung Personen nach ihren Erfahrungen befragt, die unter Belästigungen über das Internet litten. Squadbox befindet sich derzeit noch in der Testphase.

Verfasst von ictk am 06.04.2018 - 23:01

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook verschärft nach der Kontroverse um Propaganda aus Russland seine Regeln für Politwerbung. Wer künftig Politwerbung schalten will, muss Identität und Standort bestätigen. Schon im Oktober hatte Facebook dieses Verfahren für eindeutige Wahlwerbung eingeführt. Nun soll es aber auf Werbung mit politischem Hintergrund insgesamt ausgeweitet werden.

Verfasst von ictk am 04.04.2018 - 08:05

Das wegen Manipulationsvorwürfen und Datenschutzverstößen unter massivem Druck stehende weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook versucht den Befreiungsschlag: Künftig sollen sämtliche Accounts gelöscht werden, die von manipulierenden Organisationen kontrolliert werden, lässt Facebook-Chef Mark Zuckerberg verlauten. Es seien bereits "Hunderte" mit einer russischen "Trollfabrik" verbundene Accounts stillgelegt worden.

Verfasst von Rudloff/pte am 03.04.2018 - 09:28

Ob eine Nachricht in sozialen Medien als wahr oder unwahr angesehen wird, hängt davon ab, wer sie teilt. Zu dieser Erkenntnis kommen Wissenschaftler der University of Utah und der Konkuk University nach einer in den USA durchgeführten Studie. Ebenfalls untersucht wurde die Wahrnehmung von Nachrichten verschiedener Quellen seitens Demokraten und Republikanern hinsichtlich der Anzahl an Followern des Ursprungs-Accounts.

Verfasst von redaktion am 27.03.2018 - 05:44

Netflix darf nicht am Wettbewerb des Filmfestivals Cannes teilnehmen. Das gab Festivalchef Thierry Fremaux gegenüber dem "Hollywood Reporter" bekannt. Er begründet das mit der Weigerung des Streaming-Giganten, seine Filme vorab in französischen Kinos zu zeigen. Netflix-Eigenproduktionen starten oft parallel in ausgewählten Kinos und online, manche Filme sind nur im Netz abrufbar. Schon vergangenes Jahr gab es wegen der Teilnahme von Netflix an den Filmfestspielen – so liefen "Okja" und "The Meyerowitz Stories" im Wettbewerb – heftige Proteste von französischen Regisseuren.