Marktforschung

Amazon ist "Innovationsweltmeister" vor Google

Amazon steckte im letzten Fiskaljahr 22,6 Mrd. Dollar in die Forschung (Bild:Amazon)

Nie zuvor haben die 1.000 grössten börsennotierten Unternehmen so viel Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt: 2018 investierten sie 782 Milliarden Dollar für Innovationsausgaben – 11,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das ergab eine Studie von Strategy&, der Strategieberatung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerns PwC. Amazon führte die Rangliste erneut an, der US-IT-Gigant steckte im Untersuchungszeitraum, dem Fiskaljahr bis Ende Juni 2018, 22,6 Milliarden Dollar in Forschung.

Profitabilität der Schweizer Software-Branche sinkt

Symbolbild: Pixabay

Die Profitabilität der Schweizer Softwarebranche ist von einem ohnehin niedrigen Vorjahresniveau von 9.1 Prozent im laufenden Jahr weiter gefallen und beträgt nun nur noch 6.7 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen "Swiss Software Industry Survey (SSIS)" der Universität Bern im Auftrag von ICTswitzerland hervor. Auch die Umsatzerwartungen haben sich laut dieser Studie eingetrübt: Schweizer Softwareunternehmen erwarten für 2019 ein Umsatzwachstum von 5 Prozent, was einem um 9 Prozentpunkte langsameren Wachstum im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung entspricht.

Weltweit 1,5 Milliarden Windows-PCs in Betrieb

76 Prozent aller PCs greifen mit Windows 10 auf den Microsoft Store zu (Bild: Pixabay/Geralt)

Derzeit sind global rund 1,5 Milliarden PCs im Einsatz, die als Betriebssystem Microsofts Windows verwenden. Dies geht aus der aktualisierten Statistik-Website "Microsoft By The Numbers" hervor. Andere, ebenfalls von Windows angetriebene Geräte wie die Spielkonsole XBox und die noch genutzten Windows-Smartphones sind in der Zahl offenbar nicht enthalten.

Facebook verliert immer mehr jüngere Nutzer

Junge Nutzer kehren Facebook verstärkt den Rücken (Bild: Pixabay)

Facebook wird für Jugendliche immer unattraktiver: Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Centers sollen 44 Prozent aller Nutzer im Alter von 18 bis 29 Jahren die App des Unternehmens seit vergangenem Jahr gelöscht haben. 26 Prozent aller Nutzer überhaupt sollen das Programm entfernt haben, 42 Prozent hätten eine Pause eingelegt, 54 Prozent änderten ihre Privatsphäre-Einstellungen.

Digitalisierung stürzt viele etablierte Finanzdienstleister in die Bedeutungslosigkeit

Symbolbild: Fotolia/Eisenhans

Bis 2030 werden 80 Prozent der etablierten Finanz-Dienstleister verschwinden, übernommen werden oder ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Diese Unternehmen werden mit weltweiten Digital-Plattformen, Fintech-Unternehmen und anderen nicht-etablierten Playern um einen grösseren Marktanteil konkurrieren. Dabei werden sie mit Hilfe von Technologie die Wirtschaft und Geschäftsmodelle verändern. Dies sagt das Marktforschungs- und Beratungshaus Gartner voraus.

VR China dominiert weltweite Fintech-Branche

Vier der zehn vielversprechendsten Start-up-Firmen aus der Finanzbranche weltweit stammen aus China. Zu diesem Ergebnis kommt das Ranking "Fintech 100" des Wirtschaftsprüfers KPMG gemeinsam mit der Venture-Capital-Investmentfirma H2 Ventures. Auf Rang 1 liegt der mobile Zahlungsabwickler Ant Financial aus China, der als Betreiber von Alipay fungiert. Auf Platz zwei folgt die zum E-Commerce-Konzern JD.com zählende JD Finance (China).

Nordrhein-Westfalen mit den meisten deutschen Startups

Symbolbild: Karlheinz Pichler

Nordrhein-Westfalen hat Berlin als die Region mit den meisten Startups in Deutschland abgelöst. Im von der Bevölkerungszahl allerdings auch etwa fünf Mal so grossen Nordrhein-Westfalen siedelten sich in diesem Jahr 19 Prozent aller deutschen Jungunternehmen an, in Berlin 15,8 Prozent, zeigt laut "Rheinischen Post" eine Studie vom Bundesverband Deutscher-Startups und der Unternehmensberatung KPMG.

Globaler Roboter-Absatz in fünf Jahren verdoppelt

Industrie-Roboter sind im Vormarsch (Bild: ABB)

Der weltweite Absatz von Industrie-Robotern erreichte 2017 einen neuen Rekord von 381.000 ausgelieferten Einheiten. Dies entspricht einem Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Damit stieg der Jahresabsatz von Industrie-Robotern in den letzten fünf Jahren um 114 Prozent (2013-2017). Der Verkaufswert kletterte um 21 Prozent auf einen neuen Höchststand von 16,2 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 2016. Dies geht aus dem neuen "World Robotics Report" der International Federation of Robotics hervor.

IT-Ausgaben steigen 2019 weltweit um 3,2 Prozent

Die Entwicklung der globalen IT-Ausgaben nach Segmenten (Tabelle: Gartner)

Die weltweiten IT-Ausgaben werden sich im Jahr 2019 voraussichtlich auf 3,8 Billiarden US-Dollar belaufen, so die aktuelle Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Das ist ein Wachstum von 3,2 Prozent gegenüber den IT-Ausgaben in Höhe von 3,7 Billiarden US-Dollar, die Gartner nach dem aktuellsten Forecast für das laufende Jahr 2018 erwartet.