Marktforschung

Too big to use: Unternehmen mit vielen Datenquellen oft überfordert

Symbolbild: Pixabay

Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat ein Big-Data-Problem: Nur in acht Prozent werden unternehmensweit unterschiedlichste Datenquellen, inklusive Daten anderer Organisationen, zur Entscheidungsfindung genutzt. Bei 44 Prozent ist dieses Ziel teilweise erreicht. Viele Unternehmen verzetteln sich im Umgang und der systematischen Einbindung der Daten unterschiedlicher Herkunft. Vier von zehn klagen über fachliche Defizite, Daten für weiterführende Analysen einzusetzen. Die Folge: fehlende Wertschöpfung aus den Analytics-Investitionen.

Deutschland bleibt weiter "Weltmeister" im Empfangen von Spam- und Phishing-Mails

Phishing (Symbolbild: Fotolia/Weerapat1003)

Deutschland bleibt auch im dritten Quartal des laufenden Jahres weltweiter Spitzenreiter beim Empfang gefährlicher E-Mails. Laut dem neuen Report "Spam und Phishing in Q3 2018" des Sicherheits-Software-Anbieters Kaspersky Lab stieg generell weltweit die Anzahl schädlicher E-Mails im vergangenen Quartal signifikant an.

Gartner: CIOs skalieren digitale Initiativen in Emea eher als in anderen Regionen

Foto: Fotolia/Wladimir

Das Digital Business hat in Emea (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) laut dem Research- und Beratungsunternehmen Gartner einen Wendepunkt erreicht. So gaben 35 Prozent der in Emea befragten CIOs an, dass sie ihre digitalen Initiativen skalieren könnten – dies entspricht Gartner zufolge einem Zuwachs von 20 Prozent im Vergleich zu vergangenem Jahr.

Smartphonemarkt zum vierten Mal in Folge rückläufig

Grafik: IDC

Der weltweite Smartphonemarkt ist im dritten Quartal des laufenden Jahres gegenüber derselben Periode des Vorjahres um 6 Prozent geschrumpft. Gemäss den Angaben des Marktforschungsunternehmens IDC setzten die Hersteller in den Monaten Juli bis September nur noch 355,2 Millionen Einheiten ab. Damit zeigt sich die Branche bereits im vierten Quartal in Folge rückläufig.

Amazon ist "Innovationsweltmeister" vor Google

Amazon steckte im letzten Fiskaljahr 22,6 Mrd. Dollar in die Forschung (Bild:Amazon)

Nie zuvor haben die 1.000 grössten börsennotierten Unternehmen so viel Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt: 2018 investierten sie 782 Milliarden Dollar für Innovationsausgaben – 11,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das ergab eine Studie von Strategy&, der Strategieberatung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerns PwC. Amazon führte die Rangliste erneut an, der US-IT-Gigant steckte im Untersuchungszeitraum, dem Fiskaljahr bis Ende Juni 2018, 22,6 Milliarden Dollar in Forschung.

Profitabilität der Schweizer Software-Branche sinkt

Symbolbild: Pixabay

Die Profitabilität der Schweizer Softwarebranche ist von einem ohnehin niedrigen Vorjahresniveau von 9.1 Prozent im laufenden Jahr weiter gefallen und beträgt nun nur noch 6.7 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen "Swiss Software Industry Survey (SSIS)" der Universität Bern im Auftrag von ICTswitzerland hervor. Auch die Umsatzerwartungen haben sich laut dieser Studie eingetrübt: Schweizer Softwareunternehmen erwarten für 2019 ein Umsatzwachstum von 5 Prozent, was einem um 9 Prozentpunkte langsameren Wachstum im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung entspricht.

Weltweit 1,5 Milliarden Windows-PCs in Betrieb

76 Prozent aller PCs greifen mit Windows 10 auf den Microsoft Store zu (Bild: Pixabay/Geralt)

Derzeit sind global rund 1,5 Milliarden PCs im Einsatz, die als Betriebssystem Microsofts Windows verwenden. Dies geht aus der aktualisierten Statistik-Website "Microsoft By The Numbers" hervor. Andere, ebenfalls von Windows angetriebene Geräte wie die Spielkonsole XBox und die noch genutzten Windows-Smartphones sind in der Zahl offenbar nicht enthalten.

Facebook verliert immer mehr jüngere Nutzer

Junge Nutzer kehren Facebook verstärkt den Rücken (Bild: Pixabay)

Facebook wird für Jugendliche immer unattraktiver: Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Centers sollen 44 Prozent aller Nutzer im Alter von 18 bis 29 Jahren die App des Unternehmens seit vergangenem Jahr gelöscht haben. 26 Prozent aller Nutzer überhaupt sollen das Programm entfernt haben, 42 Prozent hätten eine Pause eingelegt, 54 Prozent änderten ihre Privatsphäre-Einstellungen.

Digitalisierung stürzt viele etablierte Finanzdienstleister in die Bedeutungslosigkeit

Symbolbild: Fotolia/Eisenhans

Bis 2030 werden 80 Prozent der etablierten Finanz-Dienstleister verschwinden, übernommen werden oder ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Diese Unternehmen werden mit weltweiten Digital-Plattformen, Fintech-Unternehmen und anderen nicht-etablierten Playern um einen grösseren Marktanteil konkurrieren. Dabei werden sie mit Hilfe von Technologie die Wirtschaft und Geschäftsmodelle verändern. Dies sagt das Marktforschungs- und Beratungshaus Gartner voraus.

VR China dominiert weltweite Fintech-Branche

Vier der zehn vielversprechendsten Start-up-Firmen aus der Finanzbranche weltweit stammen aus China. Zu diesem Ergebnis kommt das Ranking "Fintech 100" des Wirtschaftsprüfers KPMG gemeinsam mit der Venture-Capital-Investmentfirma H2 Ventures. Auf Rang 1 liegt der mobile Zahlungsabwickler Ant Financial aus China, der als Betreiber von Alipay fungiert. Auf Platz zwei folgt die zum E-Commerce-Konzern JD.com zählende JD Finance (China).