Marktforschung

"Digital-Pioniere" aus der eigenen Branche bedrohen jedes zweite Unternehmen

Symbolbild: Pixabay

Digital-Projekte von Wettbewerbern aus der eigenen Branche werden von knapp jedem zweiten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell genannt. Marktfremde Konzerne wie spezialisierte Digital-Startups oder Amazon & Co. werden von rund 70 Prozent der Manager dagegen nicht als Risiko für die eigene Position bewertet. Im Gegenteil rechnet gut jede zweite Firma damit, von deren Know-how zu profitieren. Dies sind Ergebnisse der DACH-Studie "Digitale Agenda 2019" von DXC Technology.

Grössere Unternehmen arbeiten mit bis zu 20 Cloud-Anbietern zusammen

IT on Demand aus der Multi Cloud (Bild: iStock/Jo Rick)

Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden arbeiten im Durchschnitt mit neun verschiedenen Cloud-Anbietern zusammen, ein Drittel von ihnen sogar mit 10 bis 20 Anbietern. Dies geht aus der globalen Fujitsu-Studie "State of Orchestration 2018/19" hervor, für die 253 IT-Entscheider befragt wurden. "Cloud only"- oder "Cloud first"-Strategien werden gemäss der Untersuchung immer mehr zur Norm: Jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) beschreibt seine Cloud-Strategie mit diesen Begriffen. Vor einem Jahr waren es nur rund 12 Prozent.

Anforderungen an SAP Application Management steigen

Bezüglich des Managements Ihrer SAP-Systeme: Welche der folgenden Aspekte stellen eine große Herausforderung dar?

War das Management von SAP-Applikationen bislang stark Prozess- und Governance-getrieben, muss es mit Weiterentwicklung der digitalen Transformation nun auch die Modernisierung des Unternehmens an sich unterstützen und eine Integration mobiler Geräte, Datenanalysen, Cloud Computing und Social Media gewährleisten. Die Studie "Application Management in Europa" gibt Einblick in den Status quo und künftige Entwicklungen im Bereich SAP Application Management. Dazu befragte PAC im Auftrag von Itelligence europaweit Führungskräfte grosser Unternehmen aus dem Bereich SAP/IT.

PC-Verkäufe im vierten Quartal 2018 um 4,3 Prozent gesunken

In der Gartner-Tabelle enthalten sind Deskto PCs, Notebook und ultramobile Premiums (wie etwa  Microsoft Surface), aber keine Chromebooks oder iPads

Laut den vorläufigen Ergebnissen des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Gartner betrugen die weltweiten PC-Auslieferungen im vierten Quartal 2018 exakt 68,6 Millionen Einheiten. Dies entspricht einem Rückgang von 4,3 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2017. Im Gesamtjahr 2018 erreichten die PC-Lieferungen 259,4 Millionen Einheiten, was einen Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber 2017 bedeutet.

Europas KI-Markt verfünffacht sich bis 2022

Symbolbild: Pixabay

Laut dem deutschen Digitalverband Bitkom wird der europäische Markt für Künstliche Intelligenz (KI) von rund drei Mrd. Euro in diesem Jahr bis auf zehn Mrd. Euro im Jahr 2022 wachsen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 38 Prozent. Zum Vergleich: Im vergangen Jahr lag das Markvolumen gerade einmal bei zwei Mrd. Euro.

Weltweiter Halbleiter-Umsatz legt um 13,4 Prozent zu

Circuit Board (Bild: Pixabay/CCO)

Der weltweite Halbleiterumsatz belief sich 2018 auf 476,7 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg von 13,4 Prozent gegenüber 2017 bedeutet. Dies geht aus den vorläufigen Ergebnissen des Research- und Beratungsunternehmens Gartner hervor. Der Speichermarkt stärkte seine Position als grösste Halbleiterkategorie und trug 34,8 Prozent zum gesamten Halbleiterumsatz bei, gegenüber 31 Prozent im Jahr 2017.

Studie: Digitalisierung und KI bestimmen 2019 die IT-Budgets im DACH-Raum

Die Entwicklung der IT-Budgets im DACH-Gebiet (Grafik: Cap Gemini)

Digitalisierungsprojekte und die Einführung von KI-Lösungen (Künstliche Intelligenz) werden die IT-Budgets für 2019 massgeblich mitbestimmen. Generell befinden sich die Ausgaben für Informationstechnologie kontinuierlich im Steigen. Dies belegt die alljährlich im September und Oktober von Capgemini durchgeführte IT-Trends-Studie, an der 108 IT-Verantwortliche von Grossunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen haben.

Smartphone verändert Einkaufsverhalten – Schweizer noch wenig mobil

Grafik: Deloitte

In der Schweiz brauchen immer mehr Menschen zum Einkaufen, Bezahlen und Überweisen ihr Smartphone: 74 Prozent suchen auf ihrem Gerät mindestens gelegentlich nach Produktinformationen, 59 Prozent kaufen direkt auf ihrem Smartphone ein, 40 Prozent benutzt das Smartphone zum Bezahlen von Fahrkarten, 27 Prozent zum Zahlen an der Ladentheke. Eine Deloitte-Umfrage unter 1'000 Personen zeigt weiter, dass 65 Prozent mindestens gelegentlich Bankgeschäfte auf dem Smartphone abwickeln. Junge verwenden das Smartphone oft um ein Vielfaches häufiger als die Generation 50+.

Lieferprobleme beim Onlineshopping und erzwungener Abowechsel der Swisscom ärgern Konsumenten besonders

Verspätete Paketlieferung beim Onlineshopping ärgern die Leute besonderst stark (Symbolbild: Pixabay/CCO)

Laut Statistik der Schweizer Konsumentenschützer waren es Lieferprobleme beim Onlineshopping, unfreiwillige Abowechsel der Swisscom und aggressive Telefonwerbung, die die Schweizer Konsumenten im zu Ende gehenden Jahr am meisten geärgert haben.

Senioren sind Smartphones zu kompliziert

Symbolbild: Pixabay/ Sabine Vanerp

Zwei Drittel der über 65-Jährigen nutzen nur eine sehr geringe Zahl von Apps. Vor allem Frauen wünschen sich weniger Programme und stattdessen eine einfachere Bedienbarkeit. Das zeigt die Seniorenstudie 2018 "Smart im Alltag", für die der österreichische Mobiltelefon-Hersteller Emporia in Deutschland 1.000 Bundesbürger über 65 Jahren zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt hat.