Marktforschung

Studie: Digitalisierung und KI bestimmen 2019 die IT-Budgets im DACH-Raum

Die Entwicklung der IT-Budgets im DACH-Gebiet (Grafik: Cap Gemini)

Digitalisierungsprojekte und die Einführung von KI-Lösungen (Künstliche Intelligenz) werden die IT-Budgets für 2019 massgeblich mitbestimmen. Generell befinden sich die Ausgaben für Informationstechnologie kontinuierlich im Steigen. Dies belegt die alljährlich im September und Oktober von Capgemini durchgeführte IT-Trends-Studie, an der 108 IT-Verantwortliche von Grossunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen haben.

Smartphone verändert Einkaufsverhalten – Schweizer noch wenig mobil

Grafik: Deloitte

In der Schweiz brauchen immer mehr Menschen zum Einkaufen, Bezahlen und Überweisen ihr Smartphone: 74 Prozent suchen auf ihrem Gerät mindestens gelegentlich nach Produktinformationen, 59 Prozent kaufen direkt auf ihrem Smartphone ein, 40 Prozent benutzt das Smartphone zum Bezahlen von Fahrkarten, 27 Prozent zum Zahlen an der Ladentheke. Eine Deloitte-Umfrage unter 1'000 Personen zeigt weiter, dass 65 Prozent mindestens gelegentlich Bankgeschäfte auf dem Smartphone abwickeln. Junge verwenden das Smartphone oft um ein Vielfaches häufiger als die Generation 50+.

Lieferprobleme beim Onlineshopping und erzwungener Abowechsel der Swisscom ärgern Konsumenten besonders

Verspätete Paketlieferung beim Onlineshopping ärgern die Leute besonderst stark (Symbolbild: Pixabay/CCO)

Laut Statistik der Schweizer Konsumentenschützer waren es Lieferprobleme beim Onlineshopping, unfreiwillige Abowechsel der Swisscom und aggressive Telefonwerbung, die die Schweizer Konsumenten im zu Ende gehenden Jahr am meisten geärgert haben.

Senioren sind Smartphones zu kompliziert

Symbolbild: Pixabay/ Sabine Vanerp

Zwei Drittel der über 65-Jährigen nutzen nur eine sehr geringe Zahl von Apps. Vor allem Frauen wünschen sich weniger Programme und stattdessen eine einfachere Bedienbarkeit. Das zeigt die Seniorenstudie 2018 "Smart im Alltag", für die der österreichische Mobiltelefon-Hersteller Emporia in Deutschland 1.000 Bundesbürger über 65 Jahren zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt hat.

Online-Marktplätze werden für E-Commerce immer wichtiger

Online-Marktplätze werden immer wichtiger (Bild: Fotolia/Markus Mainka)

Der Onlinehandel wird für die Modebranche immer bedeutender: Laut einer aktuellen Studie der Boston Consulting Group (BCG) und der Marketingeinheit von Zalando entfallen bereits jetzt 20 Prozent des gesamten Handelsvolumens von 90 befragten Modemarken auf das Onlinegeschäft. Bis 2020 soll dieser Anteil auf 25 Prozent ansteigen, prognostizierte die BCG. Vor allem Online-Marktplätze wie Amazon würden dabei für die Modebranche zunehmend wichtiger.

37 Prozent der SchweizerInnen nutzen Sprachsteuerung

37 Prozent der SchweizerInnen nutzen Sprachfunktionen (Bild: Farner)

Von "mobile first" zu "voice first": Bereits 37 Prozent der SchweizerInnen nutzen die Sprachsteuerung auf ihren Smartphones, Computern oder Smart Speakern. Und binnen eines Jahres soll sich diese Zahl sogar noch fast verdoppeln. Dies geht aus der ersten repräsentativen Studie zur Nutzung von Voice User Interfaces in der Schweiz hervor, die die Universität Luzern und die Agentur Farner durgeführt haben.

Nachfrage nach Top-Marken aus China kurbelt weltweite Smartphone-Verkäufe an

Tabelle: Gartner

Im dritten Quartal dieses Jahres waren es vor allem die chinesischen Marken Huawei und Xiaomi, die die weltweiten Smartphone-Verkäufe angekurbelt haben. Zu diesem Ergebnis kommt das Research- und Beratungsunternehmen Gartner. Insgesamt kletterte der Smartphone-Absatz an Endverbraucher im dritten Quartal gemäss Gartner um 1,4 Prozent auf 389 Millionen Einheiten.

Geschätzte 1,5 Milliarden 5G-Anschlüsse bis 2024

Symbolbild: Shutterstock

Prognosen zufolge soll 5G bis Ende 2024 mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung erreichen und 1,5 Milliarden Anschlüsse im Konsumentenbereich umfassen. Das wird 5G laut der neuesten Ausgabe des Ericsson Mobility Report zur bislang am schnellsten ausgerollten Generation von Mobilfunktechnologien machen. Zu den entscheidenden Treibern der 5G-Implementierung sollen dabei die erhöhte Netzkapazität, niedrigere Kosten pro Gigabyte und neue Anforderungen an Anwendungsfälle zählen.

Weltweiter Umsatz mit Wearables legt 2019 um 26 Prozent zu

Globaler Wearable-Absatz in Millionen Stücken (Tabelle: Gartner)

Die weltweiten Auslieferungen von Wearables werden 2019 auf 225 Millionen Einheiten klettern. Dies entspricht einem Anstieg von 25,8 Prozent gegenüber 2018, wie das Marktforschungs- und Beratungshaus Gartner voraussagt. Die Ausgaben der Endverbraucher für Wearables werden 2019 demnach voraussichtlich 42 Milliarden US-Dollar betragen. Davon entfallen rund 16,2 Milliarden US-Dollar auf Smartwatches.

KI erweckt Zukunfssorgen als auch Hoffnungen in der Arbeitswelt

Symbolbild: Pixabay/Geralt

In der Arbeitswelt löst der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) laut einer Studie Zukunftssorgen, aber auch Hoffnungen aus. Zumindest beim Nachbarland Deutschland, denn wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer Umfrage herausfand, erwarten zwei Drittel der Deutschen den Wegfall von Jobs in bestimmten Bereichen. Jeder zweite Berufstätige hat demnach das Gefühl, von einer digitalen Welle überrollt zu werden.