Marktforschung

Häufiger Blick aufs Handy kostet Zeit und Geld

Blick aufs Handy: Kostet auf Dauer viel Geld (Foto: Karlheinz Pichler)

Zu oft auf das Smartphone oder in soziale Medien zu schauen, kostet jeden britischen Verbraucher 450 Pfund (etwa 480 Euro) im Jahr. Diese Aktivitäten führen nämlich dazu, dass wichtige finanzielle Entscheidungen aufgeschoben werden und sich Ausgaben so erhöhen, wie eine Umfrage der grössten Bausparkasse Grossbritanniens, der Nationwide Building Society, zeigt.

Apple und Huawei verlieren bei Smartphones in Europa deutlich an Marktanteilen

Smartphone-Absatz in Europa im zweiten Quartal 2019 (Tabelle: Canalys)

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung ist und bleibt auf dem europäischen Smartphone-Markt die Nummer eins. Der Langzeit-Branchenprimus konnte im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2018 um 20 Prozent zulegen und hält nun bei bei einem Marktanteil von 40,6 Prozent (2018: 33,6 Prozent). Huawei schwächelt vor allem wegen der US-Sanktionen und verliert im Vorjahresvergleich um 16 Prozent. Dennoch kann der chinesische Techriese den zweiten Platz halten, wie die neuesten Zahlen von Canalys belegen.

Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co vor enormem Wachstumsschub

Sprachassistent ist nicht jedermanns Sache (Foto: pixabay.com, mcmurryjulie)

Alexa ist der am intensivsten genutzte Sprachassistent und wird laut einer Studie der Hochschule Fresenius fast von der Hälfte der 3.184 befragten Nutzer in Deutschland mindestens einmal am Tag verwendet. Siri und Google Assistant kommen im direkten Vergleich deutlich seltener zum Einsatz. Dabei werden die digitalen Assistenten bislang vorrangig für recht einfache Funktionen verwendet. Drei von vier Nutzern (72 Prozent) suchen nach Informationen zum Wetter, Sport oder Berühmtheiten.

Umsatz deutscher Games-Branche im Keller

Symbolbild: Archiv

Der Umsatz deutscher Spiele-Entwicklungen fällt konstant, wie der Jahresreport der deutschen Games-Branche 2019 von "Gam (Verband der deutschen Games-Branche) zeigt. Obwohl der Games-Markt 2018 in Deutschland mit einem starken Wachstum von neun Prozent auf 4,4 Mrd. Euro überzeugt hat, ist der Anteil inländischer Entwicklungen auf 4,3 Prozent gesunken. Zum Vergleich: 2017 waren es immerhin noch fünf Prozent.

IPhone-Schwäche lässt Apples Marktanteile sinken

Apple ist noch der viertgrösste Smartphone-Hersteller (Bild: Apple)

Das Smartphone-Geschäft von Apple hat schon einmal bessere Zeiten erlebt. Im vergangenen Jahr sind die iPhone-Verkaufszahlen deutlich stärker als jene der restlichen Branche geschrumpft. Dies führt nun auch zu interessanten Verschiebungen bei der Machtverteilung am Smartphone-Markt. Laut den aktuellen Zahlen der Marktforscher von IHS ist Apple weltweit gesehen nur mehr der viertgrösste Smartphone-Anbieter. Im Vergleich zum Vorjahr musste man dabei eine weitere Position abgeben und zwar an den chinesischen Konkurrenten Oppo.

VR-Brillen auf dem Sprung in den Massenmarkt

VR-Brille: Immer mehr interessieren sich dafür (Foto: pixabay.com/HammerandTusk)

Das Interesse an Virtual-Reality-Brillen und damit verbundenem Content steigt. Zumindes im Nachbarland Deutschland wie eine Auswertung des Branchenverbandes Bitkom ergibt. Dieser zufolge hat bereits jeder dritte deutsche Bürger schon einmal eine Virtual-Reality-Brille ausprobiert. Im Vorjahr waren es erst 24 Prozent. Darunter fallen zehn Prozent, die eine solche Brille besitzen. 1.200 Personen ab 16 Jahren sind im Auftrag des Berliner Digitalverbands befragt worden.

Das iPhone bleibt in der Schweiz die Nummer eins unter den Smartphones

Bild: Apple

Auch wenn die Konkurrenz immer stärker wird, ist und bleibt Apples iPhone nach wie vor das beliebtestes Smartphone der SchweizerInnen. Laut einer Befragung von 1'500 Personen durch den Internetvergleichsdienste Moneyland nutzen knapp 41 Prozent von ihnen ein iPhone. Auf Platz zwei folgt demnach Samsung mit einem Marktanteil von 35 Prozent.

Deloitte-Umfrage: "Data Driven Culture" oft nicht umgesetzt

Manager: 'Data Driven Culture' bleibt oft Phrase (Foto: pixabay.com)

Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem der Begriff "Big Data" erfunden worden ist, verfügt laut einer Umfrage der Beratungsfirma Deloitte der Grossteil der Unternehmen über keine Initiativen zur Schaffung einer "Data Driven Culture". Gleichzeitig nimmt die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und anderer datengesteuerter digitaler Technologien sehr rasch zu, da Menschen und Maschinen zusammenarbeiten ("Age of With").

Chip-Branche steckt in Zehn-Jahres-Tief

Bild: Pixabay/Chrisci

Die weltweite Chip-Industrie steckt in der Krise und sieht nach Berechnungen des Beratungshauses Gartner dem schlechtesten Jahr seit 2009 entegegen. Wie Analysten von Gartner errechnet haben, soll der Umsatz mit Halbleitern in diesem Jahr um 9,6 Prozent auf 429 Milliarden Dollar schrumpfen. Vor drei Monaten ging Gartner noch von einem Umsatzminus von 3,4 Prozent aus.