Zalandos DACH-Chef Florian Jodl wirft das Handtuch

Florian Jodl (Bild: Zalando)

Beim Berliner E-Commerce- und Tech-Unternehmen ist zu einem überraschenden Abgang an der DACH-Führungsspitze gekommen. Florian Jodl, gerade erst einmal seit 15 Monaten General Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz, hat anfangs Juli überraschend das Handtuch geworfen. Jodl hatte grosse Pläne für die DACH-Region, in der der Online-Bekleidungshändler rund 40 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet. So wollte er den Bereich Beauty forcieren und den stationären Handel verstärkt ins Modell "Connected Retail" einbinden.

Online-Modehändler Zalando buchstabiert Jahresziele zurück

Zalando-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Aufgrund der stark eingetrübten wirtschaftlichen Perspektiven befürchtet der Online-Modehändler Zalando einen länger anhaltenden Nachfragerückgang. Daher hat das Dax-gelistete Unternehmen seine Jahresziele nun zurückbuchstabiert und rechnet 2022 bestenfalls noch mit einem kleinen Umsatzplus. Schon im ersten Quartal dieses Jahres hatten die Berliner die Rückkehr des stationären Einzelhandels nach der Corona-Pandemie, eine sich eintrübende Verbraucherstimmung sowie steigende Kosten zu spüren bekommen.

Heftiger Dämpfer für Onlinemodehändler Zalando

Zalanda-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Der international tätige Onlinemodehändler Zalando mit Hauptsitz in Berlin hat im ersten Quartal des laufenden Jahres eines aufs Dach bekommen, sanken die Umsätze der Spree-Städter doch um 1,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Kommt noch hinzu, dass Zalando in die roten Zahlen segelte. Konkret betrug beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) das Minus knapp 52 Millionen Euro, nach einem Gewinn von mehr als 93 Millionen Euro im selben Vorjahresquartal.

Online-Modehändler Zalando plant Rückkauf eigern Aktien für bis zu 200 Millionen Euro

Zalanda-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Der in Berlin domizilierte Online-Modehändler Zalando plant den Rückkauf von bis zu 2,2 Millionen eigener Aktien. Dafür will das Unternehmen, das am Frankfurter Dax kotiert ist, bis zu 200 Millionen Euro in die Hand nehmen. Die Papiere sollen den Infos zufolge für das Aktienoptionsprogramm von Zalando für Mitarbeitende und Vorstände eingesetzt werden.

Hohe Kosten drehen Zalandos Ergebnis ins Minus

Zalanda-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Beim auch in der Schweiz operativ tätigen Online-Modehändler Zalando ist das Ergebnis im dritten Quartal des laufenden Jahres ziemlich unter die Räder gekommen. Vor allem höhere Kosten, unter anderem im Marketing-Bereich, seien laut dem Unternehmen mit Zentrale in Berlin dafür ausschlaggebend. So rasselte das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) von 118,2 Millionen auf 9,8 Millionen Euro hinunter. Unter dem Strich steht sogar ein Verlust von 8,4 Millionen Euro zu Buche.

Zalando kann massiv zulegen

Zalanda-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Der auch in der Schweiz aktive deutsche Online-Modehändler Zalando kann trotz gelockerter Corona-Beschränkungen umsatzmässig massiv zulegen. Konkret ist der Umsatz gemäss Zalando-Anagben im zweiten Quartal um rund 34 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro geklettert. Mittlerweile kann Europas grösster Online-Modehändler bereits auf 44,5 Millionen Kunden verweisen. Einnahmenseitig fiel das Plus damit sogar höher aus als im Vorjahreszeitraum, als sich die meisten europäischen Länder im Lockdown befanden und der Online-Handel boomte.

Zalando spannt mit französischer Kosmetikkette Sephora zusammen

Kooperiert mit Sephora: Zalando (Bild: Zalando)

Der grösste Online-Modehändler Europas, Zalando, erweitert sein Online-Kosmetikgeschäft und kooperiert zu diesem Zweck mit der französischen Kette Sephora. Gemäss Mitteilung wirde Sephora künftig über die Zalando-Plattform mehrere Tausend Produkte von mehr als 300 Marken anbieten. Aktuell ist die Tochter des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH in 35 Ländern aktiv und betreibt weltweit mehr als 2000 Läden sowie auch einen Online-Shop.

Online-Modehändler Zalando mit starkem Auftaktquartal

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Der auch in der Schweiz operativ tätige deutsche Online-Modehändler Zalando kann nach wie vor stark von dem Pandemie-bedingten forcierten Trend zum Internetshopping profitieren. Im ersten Quartal stiegen die Umsätze gleich um fast 47 Prozent auf nunmehr 2,2 Milliarden Euro an, wie das Unternehmen am Hauptsitz in Berlin bekannt gab.

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