X will in den USA politische Werbung zulassen

Bild:X

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst X, vormals Twitter, will in den Vereinigten Staaten künftig Werbung von politischen Kandidierenden und Parteien zulassen. Vor der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr werde der Konzern von Multimilliardär und Tesla-Chef Elon Musk zudem sein Sicherheits- und Wahlteam verstärken, heisst es in einem Blogeintrag. Ein globales Transparenzzentrum werde es Nutzern ermöglichen, zu sehen, welche politischen Anzeigen geschaltet würden.

"X" sortiert Beiträge nach Zahl der Likes neu

Elon Musk: Milliardär verändert 'X' munter weiter (Bild: Tumisu, pixabay.com)

Der Mikroblogging-Dienst X, vormals Twitter, sortiert die darauf gelisteten Beiträge nun nach der Anzahl der Likes und nicht mehr nach der Reihenfolge, in der sie gepostet wurden. Beiträge werden immer noch in chronologischer Reihenfolge auf Profilen angezeigt, solange man angemeldet ist. Sobald sich der Nutzer allerdings abmeldet, werden sie neu sortiert. Diese Sortiermethode versteckt neue und aktuelle Beiträge und präsentiert die beliebtesten am prominentesten. So können Uraltbeiträge wieder aus der chronologischen Versenkung auftauchen.

X-Chefin Linda Yaccarino kündigt Neueinstellungen an

Linda Yaccarino kündigt Neueinstellungen bei X an (Bild: US Departement of Health and Human Services/ Public Domain)

Der kürzlich in X umbenannte Mikroblogging-Dienst Twitter befindet sich laut eigenen Angaben nach den Massenentlassungen, Kosteneinsparungen und dem Einbruch von Werbeeinnahmen wieder im Aufschwung. X befinde sich wieder "ziemlich nah an der Gewinnschwelle", betonte die Konzernchefin Linda Yaccarino gegenüber dem US-Sender CNBC. Im Rahmen des mit ihr geführten Interviews kündigte die Managerin auch die Einstellung von neuen Mitarbeitern an.

Seiten

X abonnieren