Wisekey baut Präsenz im Nahen Osten mit Joint Venture in Saudi-Arabien aus

Wisekey gründet Joint Venture in Saudi Arabien (Logo: Wisekey)

Die Genfer Cybersecurity-Spezialistin Wisekey mit Holding-Sitz in Zug gründet zusammen mit der E.A. Juffali & Brothers-Gruppe das Gemeinschaftsunternehmen Wisekey Arabia. Das Joint Venture soll seinen Sitz in Saudi-Arabien haben, teilt Wisekey via Aussendung mit.

Slack bei Umsatzausblick unter den Erwartungen

Slack enttäuscht beim Ausblick (Logo: Slack)

Sichtlich enttäuscht reagierten die Aktionäre des Büro-Nachrichtendienstes Slack auf dessen Ausblick auf die Umsatzentwicklung. Zwar hob der webbasierte Instant-Messaging-Dienst seinen Umsatzausblick für 2020 auf 603 bis 610 Millionen Dollar an, von 590 bis 600 Millionen. Dies war den Analysten aber zuwenig und sie reagierten entsprechend. So fiel die Aktie gestern Abend nachbörslich markant auf 26,12 US-Dollar, nachdem sie kurz vor Börsenschluss noch bei 33,26 US-Dollar gestanden hatte.

Verkauf des SSL/TLS PKI-Geschäfts beschert Wisekey hohen Gewinn

Bild: Wisekey Blockchain Center (Bild: zVg)

Das Schweizer Cybersecurity-Unternehmen Wisekey konnte im ersten Semester des laufenden Jahres einen Gewinn von 21,8 Millionen US-Dollar einfahren, nachdem im Vorjahr noch ein Fehlbetrag von 10,7 Millionen resultiert hatte. Geschuldet ist der Hohe Gewinn dem Verkauf des Geschäfts mit Sicherheitszertifikaten für Internetseien und Apps (Quo Vadis SSL/TLS und PKI). Dieser Verkauf, der im Januar angekündigt wurde, habe 31,1 Millionen in die Kassen gespült, teilt Wisekey mit.

Avaloq legt bei Umsatz und Gewinn einstellig zu

Avaloq kann zulegen (Bild: zVg)

Die Schweizer Banken-Software-Spezialistin Avaloq konnte im ersten Semester 2019 den Umsatz um 5 Prozent auf 288 Millionen Franken steigern. Auch der Betriebsgewinn (Ebitda) legte um denselben Protzensatz auf 38 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen via Aussendung mitteilt. Avaloq gibt als Gewinnkennzahl nur das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibern bekannt.

Deutschland: Vodafone und Unitymedia bündeln ihre Angebote

Vodafone: bündelt in Deutschland das Angebot mit Unitymedia (Bild: Flickr)

Vodafone und Unitymedia bieten wenige Wochen nach ihrem Zusammenschluss ihren Kunden Festnetz- und Mobilfunk-Produkte aus einer Hand an. In den rund 130 Unitymedia-Shops könnten Kunden Mobilfunk-Verträge hinzubuchen, die 540 Vodafone-Läden bieten bisherigen DSL-Kunden von Vodafone wo verfügbar den Umstieg auf die Internetverbindung über TV-Kabel an, teilten die Unternehmen mit. In den mehr als 600 Vodafone- und Unitymedia-Verkaufsstellen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg wollen die Unternehmen ihre Kunden mit "Willkommens-Angeboten" für einen Wechsel animieren.

Alibaba-Gründer hält Zwölf-Stunden-Woche für möglich

Alibaba-Gründer Jack Ma (Bild: Alibaba)

Alibaba-Gründer Jack Ma hält aufgrund von Fortschritten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) eine Zwölf-Stunden-Woche für Angestellte für möglich. Dabei hat sich der chinesische Milliardär in der Vergangenheit immer wieder für längere Arbeitszeiten bis hin zu einer 72-Stunden-Woche ausgesprochen. Durch KI würden in Zukunft aber "Menschen mehr Zeit haben, zu geniessen, dass sie Menschen sind", erklärte Ma in Schanghai gegenüber Medien.

Sunrise: Weitere Aktionäre sind gegen UPC-Übernahme

Immer weniger Zustimmung für Sunrise' Übernahme von UPC (Foto: Karlheinz Pichler)

Nach Freenet, der grössten Sunrise-Aktionärin, äussern nun immer mehr Aktienhalter ihre Bedenken gegen eine Übernahme der Kabelnetzbetreiberin UPC durch Sunrise. Der Deal müsse substantiell neu gestaltet werden, erklärte etwa ein weiterer der zehn grössten Aktionäre gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Noch lieber wäre uns, er fände gar nicht statt."

United Internet setzt neuen Aufsichtsrat bei Tele Columbus durch

Sitz von United Internet in Montabaur (Bild: United Internet)

Auf der Hauptversammlung des kriselnden Kabelnetzbetreibers Tele Columbus hat sich der Grossaktionär United Internet überraschend mit einer eigenen Liste für den Aufsichtsrat durchgesetzt. Die Anteilseigner wählten am Donnerstag in Berlin sechs neue Mitglieder, die zuvor von United Internet vorgeschlagen worden waren, wie das Berliner Unternehmen mitteilte. Gleichzeitig wurde das Gremium um zwei Plätze verkleinert.

Mobilezone übernimmt Mobilit sowie IT Business Services

Mobilezone kauft zu (Bild: Mobilezone)

Die auf Mobil- und Festnetztelefonie fokussierte Mobilezone mit Zentrale in Rotkreuz übernimmt zu einem nicht genannten Preis die beiden in Härkingen domizilierten Unternehmen Mobilit und IT Business Services. Zusammen beschäftigen die beiden Betriebe 14 Mitarbeitende und erzielten 2018 laut Mitteilung einen Bruttogewinn von 3 Millionen Franken.

Apples Abhängigkeit vom Fertigungsstandort China gestiegen

Ist stark von China abhängig: Apple (Bildquelle: Wikipedia/CC)

Apples Abhängigkeit vom Fertigungsstandort China ist in den vergangenen Jahren gestiegen, damit ist der iPhone-Hersteller auch stärker den geplanten neuen Zöllen von US-Präsident Donald Trump ausgesetzt. Eine Analyse der Angaben des US-Konzerns zu seinen Lieferketten in den vergangenen fünf Jahren durch die Nachrichtenagentur Reuters zeigt, dass 2015 knapp 45 Prozent der Apple-Zulieferer in der Volksrepublik sassen – die Firmen also, die Bauteile wie Glas, Alu-Gehäuse, Kabel und Elektronik-Bauteile bereitstellen. Der Anteil stieg bis 2019 auf 47,6 Prozent.

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